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IEEE 802.11n

22.06.2007 | 15:11 Uhr |

Die jüngste WLAN-Variante aus dem Jahr 2006 ist die derzeit schnellste. Sie meistert theoretisch Transferraten bis 600 MBit/s, wovon aktuell maximal 300 MBit/s theoretisch möglich sind. 802.11n arbeitet im 2,4-GHz-Funkband und ist abwärtskompatibel zu den Vorgängern IEEE 802.11g und –b.

IEEE 802.11n nutzt ein gegenüber 802.11g verbessertes OFDM-Modulationsverfahren (Orthogonal Frequency Division Multiplex), das erhöhte Datendurchsätze bis zu 65 MBit/s je 20-MHz-Kanal vorschreibt. Durch RFID (Reduced Inter-Frame Spacing) wird zudem die Effizienz von OFDM weiter gesteigert, da Übertragungsverzögerungen abgebaut werden. IEEE 802.11n erlaubt zudem die Nutzung von bis zu vier Antennen zur gegenseitigen Verstärkung des Signals. Sie generieren so bessere Reichweiten und störungsfreiere WLAN-Verbindungen. Dank Mimo-Technik (Multiple Input Multiple Output) wird der Empfang zudem nochmals verbessert. Mimo setzt mehrere Sende- und Empfangsantennen voraus, was bei 11n gegeben ist. Darüber sind spezielle Codierungsverfahren möglich, die auch die räumliche Dimension zur Informationsübertragung nutzen. Das senkt die Fehlerrate und steigert die Datenübertragungsrate. Desweiteren setzt der neue Standard auf eine Verdoppelung des Datendurchsatzes, indem er zwei Kanäle von je 20 MHz Bandbreite nutzen kann.

Derzeit befindet sich 802.11noch in der Entwicklungsphase, WLAN-N-Geräte tragen daher in der Regel den Zusatz „11n-Pre-Standard“ oder „11n-Draft“.

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