2559170

Hitman 3 Preview: Ein Finale wie James Bond No Time To Die

18.01.2021 | 08:03 Uhr |

Kurz vor dem großen Test fühlt sich Hitman 3 an wie Mission Impossible meets James Bond. Agent 47 muss sich aus den irrsten Situationen heraus manövrieren, setzt sehr viel mehr auf Hightech als früher und das neue James-Bond-Studio IO Interactive überrascht uns mit Einlagen, die an Detektiv-Mystery im Sherlock-Homes-Stil erinnern. Hitman 3 in der Pre-Review.

Die Erde nähert sich, Agent 47 wird schneller, immer schneller nach einem HALO-Jump aus einer C17, einem riesigen Transportflugzeug. Es sind die ersten Minuten in Hitman 3, er zirkelt auf das Sceptre zu – also eigentlich das Burj Khalifa, aber IO Interactive hat seine eigene Version gebaut. Etwas weiter unten reichen Kellner auf goldenen Tabletten Champagner-Gläser, doch Agent 47 bevorzugt den Mission-Impossible-Auftritt in dieser Mission und landet auf dem Dach, das in der Sonne Dubais glänzt. Wir könnten jetzt all diese Wolkenkratzer bestaunen, die die Skyline ausmachen. Den Prunk dieser Stadt genießen oder den verdutzten Ballonfahrern winken, die sich ein wenig wundern, warum ein Typ mit Atem-Helm und Jump-Suit hier auf einer dieser Stahlstreben steht, die das Dach umspielen. Doch es gilt einen Job zu erledigen. 

Was für ein Intro für Hitman 3, welches uns immer wieder überrascht. Sonst starten wir ja meist vor den Toren des Missionsobjekts, gerne auch im Fahrstuhl. In der Mission Sceptre in Dubai beginnen wir hingegen wirklich verdammt weit oben. In einem Moment der Unachtsamkeit treten wir mit dem Fuß an eine Werkzeugbox, die nach unten segelt, bis sie nicht mehr zu sehen ist. Solche Anfängerfehler sollten einem Profi-Killer eigentlich nicht unterlaufen, aber das Brett, auf dem wir hier balancieren, ist nicht viel breiter als unsere frisch geputzten Lackschuhe.

Der Killer balanciert über einige Stahlbalken und erreicht schließlich ein Fenster aus Sicherheitsglas, welches natürlich verschlossen ist. Doch dank unseres Auftraggebers und Partners Lucas Grey haben wir in Hitman 3 eine Hightech-Kamera dabei. In Hitman 3 operiert Agent 47 nämlich nicht immer alleine, sondern springt mit Grey aus der C17, durchquert mit ihm in anderen Szenen die Wüste.

Doch zurück aufs Dach dieses gigantischen Hotels, welches sicherlich nicht aus Zufall den Namen des letzten James-Bond-Films “Spectre“ trägt – IO Interactive hat sich gerade die Lizenz für das nächste James-Bond-Spiel namens 007 gesichert. Ob dieses allerdings noch im Rahmen von James Bond: Keine Zeit zu Sterben spielt, also mit Daniel Craig in der Hauptrolle oder bereits dessen Nachfolger – denn Craig will keinen 007 mehr drehen, will das Studio aber noch nicht verraten. Nachdem wir in der ersten Hitman-3-Mission die richtige Position gefunden haben und auf ein Keypad zoomen, kann Grey dieses für uns öffnen. Und ja, natürlich bietet sich eine Kamera auch an, um die Security auszuspionieren und deren Laufwege oder auf Smartphones zu zoomen, auf denen Sicherheitscodes stehen. 

Providence soll fallen: Agent 47 greift die Köpfe der Schattenregierung an

Providence machte sie einst zu willenlosen Killern, jetzt wollen sie Rache: Agent 6 aka Lucas Grey und Agent 47.
Vergrößern Providence machte sie einst zu willenlosen Killern, jetzt wollen sie Rache: Agent 6 aka Lucas Grey und Agent 47.

Unser Ziel sind Carl Ingram und Marcus Stuyvesant, die Köpfe jener Familien, die mit Providence eine Schattenregierung leiten, die seit 40 Jahren Politik außerhalb des demokratischen Prozesses macht – gefällt ihnen ein US-Präsident nicht, kann dieser schon mal einen Unfall erleiden. 47 war über Jahre ihr Killer. Die Organisation startete vor Jahrhunderten mit drei wohlhabenden Dynastien, den Ingrams, den Carlisles und den Stuyvesants. Diese Dynastien begannen heimlich, ihr Geld und ihre Ressourcen für viele Generationen zu bündeln und Agenten des KGB, MI6 oder der CIA zu rekrutieren. Mit der Rekrutierung von Janus, einem legendären KGB-Agenten, wurde Providence geboren. In den 1980er Jahren rekrutierte Janus, heute Berater der drei Familien, heimlich den bekannten Otto Wolfgang Ort-Meyer, um gehorsame Klone zu schaffen, die jeden ohne Reue töten sollten. 

Seine genetischen Experimente fanden in Satu Mare, Rumänien, unter dem Deckmantel einer Nervenheilanstalt statt. Zwei junge Testpersonen, Subject 47 und Subject 6, schlossen einen Pakt und flohen aus dem Institut, bevor sie auf eine kleine Bauerngemeinschaft stießen. Sie wurden von einer Familie aufgenommen, aber am nächsten Morgen wurden sie von Janus 'Männern aufgespürt. Die Familie sowie alle anderen Zeugen wurden ermordet und die beiden Testsubjekte in die Anstalt zurückgebracht. Das Gedächtnis von Subject 47 wurde gelöscht, Subject 6 tauchte unter – Subject 47 ist Agent 47 und Subject 6 Lucas Grey, womit Hitman 3 seine Trilogie zu einem großen Finale bringen will. „Das Finale der Hitman-Trilogie wird düsterer, emotionaler und persönlicher“, versprach kürzlich erst Chefautor Nick Pearce. 

Für sie waren wir nur Killer. Assets, die man benutzen und wegwerfen konnte. Es wird Zeit zurückzuschlagen, 47“
- Lucas Grey, Agent 6

Die Ghazali-Familie lädt zur Eröffnung des Sceptre, des höchsten Gebäudes Dubai

Dubais Wolkenkratzer-Hotel Sceptre begeistert mit seinem prunkvollen, verschwenderischen Decors und den vielen Party-Gästen, die alle etwas zu erzählen haben – mal dient das nur der Atmosphäre, mal ist es nützlich für unsere Mission.
Vergrößern Dubais Wolkenkratzer-Hotel Sceptre begeistert mit seinem prunkvollen, verschwenderischen Decors und den vielen Party-Gästen, die alle etwas zu erzählen haben – mal dient das nur der Atmosphäre, mal ist es nützlich für unsere Mission.

Omar Al Ghazali ist kein Mann der kleinen Worte und unscheinbaren Hotels. Hier in Dubai wird Reichtum großgeschrieben, man zeigt was man hat – der schwarze Marmor-Boden glänzt, der komplette Kronsaal ist mit Gold nur so überzogen. Die riesigen ionischen Säulen erstrahlen im Sonnenlicht und der Besitzer sitzt auf einem Thron, der nur so umstellt ist mit goldenen Palmwedeln – schließlich steht auch das Sceptre auf der Palme, jener künstlich erzeugten Landmasse, die Dubai größer und prächtiger machen sollen, als es ohnehin ist. Dem Emirat geht der Platz aus. Auf den Thronsessel führen goldene Schweife hin, die das prunkvolle Logo der Ghazali-Familie umspielt. „Mein Vater teilte meine Vision, gab mir ein kleines Darlehen und jetzt stehen wir hier, im prunkvollsten Gebäude, das die Welt je gesehen hat.“ Donald Trump würde klatschen, wäre er hier. Auch der Präsident der Vereinigten Staaten hat ja mal ein “kleines“ Darlehen von 400 Millionen US-Dollar von seinem Herrn Papa bekommen, um sein Imperium aus Hotels und Golf-Plätzen zu finanzieren. 

Nein, wir wissen auch nicht, warum keine der hunderten Kameras und Bodyguards Agent 47 an seinem Barcode am Hinterkopf erkennt. Mittlerweile dürfte sich das ja rumgesprochen gehaben.
Vergrößern Nein, wir wissen auch nicht, warum keine der hunderten Kameras und Bodyguards Agent 47 an seinem Barcode am Hinterkopf erkennt. Mittlerweile dürfte sich das ja rumgesprochen gehaben.

Beeindruckend hier ist auch, wie unfassbar groß alles ist. Wie riesig dieses Hotel ist, wie viele Stockwerke es hat, wie viele Security-Ebenen, wie viele Kontroll-Zentren und wie viele Gäste sich hier in diesem Kronsaal auf der Party vergnügen. Der Gentleman mit weißem Turban, traditionell gekleidet, wie er an seinem Martini nippt. Die Amerikanerin mit extra großer Dior-Sonnenbrille, weißem Hut mit hoher Krempe, wie ihn gerade Melania Trump en vogue gemacht hat. Es müssen hunderte Menschen sein, die in diesem Kronsaal präsent sind: Kellner schenken Champagner ein, Bodyguards funken sich Positionen durch, eine Künstlerin erzählt, „Meine Kunst steht für sich selbst. Jeder Gast soll in ihr aufgehen, ohne meine Exposition.“ Wir können uns hier reinmischen und so eine ganze Reihe an Informationen sammeln – etwa beschwert sich ein Gast darüber, dass ein bestimmter Bereich einer Kunstgalerie hermetisch abgeschirmt ist, obwohl er diese gerne besuchen würde. Das erzählt uns viel über unsere Missionsziele. Gut zu wissen, was der favorisierte Drink von Ingram ist…

Mega-Preview: Hitman 3 wird der Wahnsinn in VR

Der Instinct-Mode: Wie James Bond, in guten alten Brosnan-Zeiten

Hitman 3 wächst stark in der Vertikalen: Achten Sie mal auf die sechs Stockwerke, die alleine auf den Kronsaal zulaufen, wo die Eröffnungs-Zeremonie abgehalten wird.
Vergrößern Hitman 3 wächst stark in der Vertikalen: Achten Sie mal auf die sechs Stockwerke, die alleine auf den Kronsaal zulaufen, wo die Eröffnungs-Zeremonie abgehalten wird.

Man kann sicherlich drüber streiten, ob Connery oder Pierce Brosnan die besten Bonds waren, die spannendsten Gadgets hatte Brosnan, ehe die eher Storytelling getriebene, aber technophobe Ära des Daniel Craig begann. Brosnan hat nicht nur jede Lady ins Bett gekriegt, er hatte auch eine Uhr Marke Omega Seamaster, die einen Laser integriert hatte. Und einen Aston Martin, der Raketen abfeuerte und zwei Mini-Gatlings aus den Front-Scheinwerfern ausfahren konnte – wozu dankenswerter Weise Daniel Craig in James Bond: No Time to Die zurückkehrt, im letzten Trailer benutzt er nämlich genau den gleichen Trick wie seine Lehrmeister. 

Und Agent 47? Der bekommt eine Hightech-Sicht, mit der sich Security markieren und stets orten lässt, wo sich denn gerade unser nächstes Opfer aufhält. Ingram befindet in seiner privaten Suite im Penthouse-Stockwerk, welches der Scheichs-Familie und ihren Freunden vorbehalten ist, entsprechend ist dieser Ort gesichert wie das Weiße Haus. Stuyvesant hingegen schaut sich eine Kunstausstellung im Gebäude an. Während so ein kleiner Wagen mit Desserts an uns vorbei fährt und wir uns überlegen, ob es sich lohnen würde diese zu “verfeinern“, tritt ein Mann im burgunderfarbenen Blazer mit Pferdeschwanz auf und erkundigt sich über die Gästeliste. Als die Dame, die diese Liste führt, ihm nicht weiterhelfen kann, wird er ausfällig, zieht aber dann von dannen. „Sir, ich bin mir sicher, die Herren von der Security können Sie zum Kontrollzentrum bringen, von wo aus alle Operationen geleitet werden.“

Wir können uns das Assassinen-Leben deutlich vereinfachen, indem wir etwa die Uniform eines Generals oder Sicherheitschefs “ausborgen“. Dann gibt uns die Security Zutritt zu sensiblen Bereichen sowie Daten.
Vergrößern Wir können uns das Assassinen-Leben deutlich vereinfachen, indem wir etwa die Uniform eines Generals oder Sicherheitschefs “ausborgen“. Dann gibt uns die Security Zutritt zu sensiblen Bereichen sowie Daten.

Aha, dem folgen wir mal. Wir sind ungefähr auf halbem Weg zu einem Wachposten, als Gray die Überwachung des extrovertierten Typen mit dem auffälligen Anzug unterbricht. Er hat eine mehr als ungewöhnliche Bitte, die den Job deutlich erschweren wird: Er will die Providence-Partner direkt ansprechen, damit sie verstehen, warum sie gleich sterben werden. Das ist ungefähr so, als würde man vorher den Secret Service anrufen und ihnen erzählen, dass man gleich den Präsidenten eliminieren wird. Mit anderen Worten: Die üblichen kreativen Varianten fallen aus: Stuyvesant könnte ja ein Gemälde auf den Kopf fallen, aber dann wäre Grey nicht zufrieden. Weil nach der Bekanntgabe des Attentats zudem Alarmstufe Rot herrschen und die unterschiedlichen Sicherheitsteams unsere Zielpersonen per Helikopter und gepanzerter Limousine evakuieren würden, müssen wir Stuyvesant und Ingram in einen der schwer gepanzerten Panic Rooms des Hotels locken und zusammen…nun, ihren letzten Drink nehmen lassen. Dafür brauchen wir aber zunächst das Gebäudeverzeichnis. 

Planung wie zu guten, alten Rainbow-Six-Zeiten

Hitman 3 nutzt in einigen Missionen Computer-Terminals. Über diese erfahren wir nicht nur mehr über die Vorlieben wichtiger Figuren, etwa des Scheichs. Sondern erhalten auch einen Flurplan. So finden wir heraus, wo sich die Kunst-Galerie befindet und können unsere Züge methodischer planen, was an die guten, alten Rainbow-Six-Zeiten erinnert – als das Spiel noch ein Taktik-Shooter war, basierend auf Geiselbefreiung. Grey gibt via Funk Anweisung, dass sich 47 über den Personalbereich in den Server-Raum schleichen soll. Natürlich ist die Treppe mit einem Code gesichert, doch wir überhören in einem Gespräch, wie ein Angestellter verrät, dass jemand den Code ausgedruckt und in die Kantine gehängt hätte – der sei ja so schwer zu merken. Aha, da sagen wir Dankeschön und nutzen wieder unsere schicke neue Zoom-Kameralinse, die in die Sonnenbrille eingebaut ist. 

Wer den großen Auftritt bevorzugt, kann auch Waffen wie die SPAS-12-Shotgun freischalten, die Hitman 3 in einen eher klassischen Shooter für gewisse Passagen verwandelt.
Vergrößern Wer den großen Auftritt bevorzugt, kann auch Waffen wie die SPAS-12-Shotgun freischalten, die Hitman 3 in einen eher klassischen Shooter für gewisse Passagen verwandelt.

Über ein Fenster geht es auf eine Art Steg, so balancieren wir in 800 Metern Höhe über sehr dünne Stahlstreben, die Ingenieuren dienen sollten, um Wartungsarbeiten durchzuführen. Blicken wir nach unten, kann uns schon mal etwas anders werden. „Höhenangst und Vertikalität sind unser Motto für dieses Level“, sagt der Creative Director dazu. Holy Smokes, Sie werden ganz schön Schiss haben, diesen Server-Raum zu erreichen. Und was wir dort machen, hat auch eher so Züge von Mission Impossible und Ethan Hunt, denn klassisch Agent 47 zu sein. 

Und es gibt noch viel mehr Überraschungen in Hitman 3. Die wohl überraschendste Mission wollen wir nicht spoilern, aber es fühlt sich mehr wie eine Detektiv-Mystery an: Wir sind der Inspektor, der von Scotland Yard entsendet wurde, um in einer britischen Villa, dem Dartmoor Manor, einen Mordfall aufzuklären. Einem prächtigen und mächtigen Anwesen, mit zig Räumen, Kellern, Gästehäusern. Pompös ausgestattet mit langen Tafeln, an der die Familie speist. Und so viel Personal, man wähnt sich im Buckingham Palace. Als Inspektor kann sich 47 frei bewegen, die vielen Wachleute sind in dieser Herangehensweise kein Problem. Denn eigentlich ist es unser Ziel die Besitzerin zu eliminieren, weil sie auch zu Providence gehört, aber viel spannender ist es doch alle gegeneinander aufzubringen, oder? Man könnte es sich hier recht einfach machen, schließlich ist dieses Haus nur so gepflastert mit Gewehren für die Jagd. So ein Jagdunfall passiert ja ständig. Aber es geht so viel besser: Hat gerade jemand über Weihnachten Mord im Orientexpress gesehen? So brillant fühlt sich das an, so gut ist das geschrieben. Diese Familie ist völlig kaputt, Ehemänner betrügen ihre Frauen, die auch ihre Liebhaber haben und am Ende war es der Gärtner. Oder der Butler?

Unser Opfer, ihre zahlreichen Angestellten und Armee von Bodyguards glaubt, wir seien ein Detektiv von Scotland Yard, der hier einen Mordfall aufklären soll. Oh, diese wundervolle Ironie…
Vergrößern Unser Opfer, ihre zahlreichen Angestellten und Armee von Bodyguards glaubt, wir seien ein Detektiv von Scotland Yard, der hier einen Mordfall aufklären soll. Oh, diese wundervolle Ironie…

Fazit: Vielleicht das ambitionierteste Spiel des Jahres 

Vor Hitman 2 gab es noch nie ein Spiel, welches Level-Design in dieser Größe zelebriert hat. In dem wir ein komplettes Museum in Paris, eine Villa in Italien oder eine enorm weitläufige Rennstrecke in Miami unserer Spielwiese machen. Was wir bislang gesehen haben, ist mit einem Wort gigantisch. Egal, ob das Sceptre, jenes vom Burj-Al-Arab inspirierte Mega-Hotel der Scheichs-Familie in Dubai oder das Dartmoor Manor. Es sind riesige Areale, jeder Raum davon ist mit derart viel Liebe zum Detail designt, es ist eine Freude, darin zu stöbern. 

Hitman 3 ist keines dieser Spiele, in denen man einfach eine Mission abhakt und zur nächsten Woche vorstoßen will. Man möchte die Atmosphäre einatmen: Im Manor dominieren dunkles Holz und Messing das Dekor, Familienporträts und andere Kunstwerke säumen die Wände. Es ist ein Haus der Intrigen, die Menschen hier misstrauen, ja mitunter hassen, sich und jeder betrügt jeden. Während das Sceptre das wohl prunkvollste Level ist, was je ein Videospiel gesehen hat. Der Prunk und purpurne Glanz, den man von Dubai kennt im Mix mit Hightech-Technologie und Sicherheitsambitionen, die ans Weiße Haus erinnern. Gerade dieser Mix aus alt und neu, aus Hightech-Gadgets und gutem, alten Nachfragen in Dialogen macht dieses Spiel aus. 

Schön auch, wie IO Interactive mit der zweiten Mission völlig neue Gameplay-Ebenen öffnet, die man einem Hitman kaum zugetraut hätte und die eher in Richtung Sherlock Holmes vordringen.

PC-WELT Marktplatz

2559170