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HP Photosmart 7450

22.03.2005 | 17:26 Uhr |

HP Photosmart 7450

WERTUNG: 6,7
PREIS: ca. 90 Euro

PLUS: Gesonderte Fotokassette für 10x15-Zentimeter-Fotos
MINUS: Druck im A4-Format nicht randlos

Hewlett-Packards Photosmart 7450 ist im Test das preiswerteste Gerät mit einem Karten-Slot und ermöglicht damit Sparfüchsen den Fotodruck ohne PC. Zur Bildauswahl sollte man sich einen Indexdruck anfertigen, da der HP Photosmart 7450 kein Display hat. Die Mehrkammerpatronen mit integriertem Druckkopf wirken sich negativ auf den Preis pro Seite aus. In unserem Test liegt der Preis für ein 10x15-Zentimeter-Foto bei üppigen 64 Cent. Wer Geld sparen will, kann bei Text oder S/W-Abzügen statt der Fotopatronen einen mit schwarzer Tinte gefüllten Tank einsetzen. Die nicht benötigte Tinte wird währenddessen mit einem speziellen Clip vor dem Austrocknen geschützt und im Drucker verwahrt. Als praktisch erweist sich die im Deckel versteckte Fotokassette, mit der 10x 15-Zentimeter-Papier sicher in den Papierschacht eingeführt werden kann. Unhandlich ist hingegen die Fixierung für das A4-Format, die sich im Gehäuse verbirgt. Als einziger Fotodrucker im Test unterstützt der HP Photosmart 7450 keinen randlosen Druck im DINA4-Format, wofür er mit Punktabzug von uns bestraft wird.

HP Photosmart 8450

WERTUNG: 7,6
PREIS: ca. 270 Euro

PLUS: Gute Bildqualität, schwenkbares Display
MINUS: Externes Netzteil

HP stellt mit dem Photosmart 8450 den zweiten Drucker im Test, der mit acht Farben arbeitet. Im Gegensatz zum R800 sind die acht Farben allerdings auf drei Patronen verteilt, die über einen integrierten Druckkopf verfügen. Dieser Lösungsweg treibt die Fotokosten in die Höhe: Unter unseren Testbedingungen kostet ein Foto mit 10 x 15 Zentimetern 59 Cent. Die Ausdrucke unserer Testgrafiken zeigen eine hohe Detailtreue, jedoch leichte Schwächen bei Graustufen. Genau wie beim Photosmart 7450 kann der Anwender beim 8450 die Fotopatronen gegen eine rein schwarze austauschen. Neben dem normalen A4-Papierfach verfügt der Fotospezialist von HP zusätzlich über ein Fach für Fotopapier im Format 10 x 15 Zentimeter. Es liegt allerdings etwas unpraktisch unter der Papierablage und ist nur umständlich zu befüllen. Eine Besonderheit des Druckers ist, dass er nachträglich mit einem USB-Bluetooth-Adapter an der Gerätefront bestückt werden kann. HP bietet für diesen Zweck einen 30 Euro teuren Stick an. Wer bereits über eine USB-Bluetooth-Lösung verfügt, sollte sie ausprobieren, da beispielsweise auch der USB-Adapter free-control von Pearl problemlos mit dem HP Photosmart 8450 zusammenarbeitet.

Lexmark P915

WERTUNG: 6,6
PREIS: ca. 130 Euro

PLUS: Viel Technik für wenig Geld
MINUS: Hohe Tintenkosten

Lexmark bietet mit dem P915 viele ansehnliche Stand-alone-Funktionen für wenig Geld. Display, Karten-Slot und Pictbridge sorgen für komfortablen Fotodruck ohne PC. Praktisch ist der Papiersensor, der die Qualität erkennt und automatisch die passenden Treibereinstellungen für den jeweiligen Ausdruck auswählt. Trotz der umfangreichen Technik reicht die Bildqualität nicht an die anderer Fotodrucker heran. Bei genauer Betrachtung erkennt man leichte Schatten und Probleme bei Graustufen, die jedoch für den normalen Gebrauch nicht weiter ins Gewicht fallen. Auch Hersteller Lexmark setzt mit dem P915 auf Mehrkammerpatronen inklusive Druckkopf und offeriert dem sparsamen User einzelne Schwarzpatronen. Nicht benötigte Patronen werden in einem Behälter vor dem Austrocknen geschützt. Zweifelhaften Ruhm sammelt der Lexmark P915 in puncto Verbrauch. Hier legt er sich klar an die Spitzenposition und belastet den Geldbeutel mit üppigen 67 Cent für ein Foto mit der Größe 10 x 15 Zentimeter am stärksten. Die integrierte Fax-Software ist die Besonderheit beim Lexmark P915.

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