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HP Ipaq HX4700

11.05.2005 | 10:28 Uhr |

HP Ipaq HX4700

WERTUNG: 8,4
PREIS: ca. 750 Euro

PLUS: Performance, großes VGA-Display, Speicher, WLAN, Bluetooth, zwei Steckplätze
MINUS: Preis, Gewicht, Akkulaufzeit

Der HP Ipaq HX4700 gefiel uns auf den ersten Blick durch sein riesiges VGA-Display. Eine sichtbare Bildschirmfläche von 60 x 80 Millimetern bietet sonst nur der E830 von Toshiba. An die Ipaq-Qualität reicht jedoch kein Konkurrent heran. Der Bildschirm ist heller, schärfer und kontrastreicher als die Displays der anderen Geräte im Testfeld. Die zweite Besonderheit ist das etwas gewöhnungsbedürftige Touchpad, das im Navigationsmodus oder im Cursor-Modus mit Mauszeiger genutzt werden kann. Die Performance hält, was die hohe Taktfrequenz von 624 MHz verspricht. Bei den Benchmark-Tests bildet der Ipaq HX4700 zusammen mit dem Dell Axim X30 die Spitze. Der Akku hielt im Test dagegen nur knapp über vier Stunden durch, obwohl er mit 1800 mAh die höchste Kapazität aufweist. Bei 147 MB nutzbarem Speicher und dem kompletten High-End-Programm mit WLAN, Bluetooth und zwei Steckplätzen könnte man leicht über diesen Makel hinwegsehen. Doch der Ipaq HX4700 hat noch andere Schwächen: Er ist mit 187 Gramm zu schwer, vor allem aber ist der Preis von 750 Euro viel zu hoch.

HP Ipaq RX3715

WERTUNG: 8,1
PREIS: ca. 500 Euro

PLUS: Speicher, Akkulaufzeit, WLAN, Bluetooth, Stereo-Kopfhörer, Software-Ausstattung
MINUS: Performance, nur SD, kein VGA, komplizierte

Mobile-Media-Software HP nennt den Ipaq RX3715 nicht Pocket-PC, sondern Mobile Media Companion. Das und der mitgelieferte Stereo-Kopfhörer zeigen bereits, dass sich hier alles um Multimedia dreht. Die Ausstattung ist jedoch etwas verwunderlich: Der RX3715 besitzt zwar eine Kamera, die bei genügend Licht ganz passable Schnappschüsse fabriziert. HP verzichtet jedoch auf den Einsatz des für Multimedia optimalen VGA-Displays. Auch die 400-MHz-CPU lieferte im Benchmark kein berauschendes Performance-Ergebnis. Der Speicher ist mit nutzbaren 154 MB allerdings riesig, die Akkulaufzeit bleibt mit über sieben Stunden im Testfeld konkurrenzlos. Umwerfend ist außerdem die Software-Ausstattung mit Bildbearbeitung und Fernbedienungs-Tool. Vor allem die Mobile-Media-Software finden wir klasse. Ist die beiliegende Server- und Player-Software auf den PCs eines drahtlosen Netzwerks installiert, kann der Anwender sämtliche im Netzwerk befindlichen Medien mit dem Ipaq verwalten und auf jedem Netzwerk-PC abspielen. Das ganze System läuft allerdings etwas langsam.

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