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Gute Flachbildfernseher

21.10.2011 | 16:50 Uhr |

Samsung UE40D7090
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Platz 1: Samsung UE40D7090 Der Samsung UE40D7090 ist mit 3 Zentimetern nicht nur sehr flach, sondern hat auch einen sehr schmalen Rahmen. Das sieht zwar gut aus, aber viele Anschlüsse lassen sich nur über flache Adapter nutzen. Bei der automatischen Installation suchte der Samsung UE40D7090 nicht nur alle empfangbaren TV-Programme, sondern auch eine Netzwerkverbindung – wahlweise über Kabel oder das eingebaute WLAN-Modul. Schließt man per USB eine tragbare Festplatte an, kann es alle Digitalprogramme einschließlich HDTV aufnehmen. Der Samsung UE40D7090 zeigt auch 3D-Bilder – entweder von entsprechenden Blu-ray-Discs oder umgerechnet aus normalen Filmen oder TV-Sendungen. Es gehört aber nur eine der nötigen Spezialbrillen zum Lieferumfang. Der Samsung UE40D7090 spielt nicht nur Multimedia-Dateien aus dem Netzwerk ab, sondern bietet darüber auch Internetzugriff, etwa auf Youtube, Facebook und Twitter. Mit einer angeschlossenen USB-Kamera sind Videotelefonate über den Internetdienst Skype möglich. Aus dem Datennetz können auch kostenlose Programme geladen werden, etwa Spiele Der Bildschirm des Samsung UE40D7090 zeigte auch bei leicht seitlicher Betrachtung volle Farben und guten Kontrast. Das Analog-Bild war recht unscharf. Bei digitalen Kabel- und Satelliten-Programmen dagegen, erst recht bei HDTV gab es an der Bildschärfe nichts auszusetzen. DVD-Videos zeigte das Samsung-Gerät über den HDMI-Eingang mit leichtem Zeilenflimmern. Bei Spielfilmen von Blu-ray-Discs (1080/24p) verwischten schnelle Bewegungen. Dieser Effekt war bei TV-Programmen und -Dokus (1080/60i) deutlich schwächer ausgeprägt war. Im 3D-Betrieb war das Bild des Samsung UE40D7090 sichtbar dunkler. Gelegentlich waren selbst bei helleren Szenen leichte Doppelkonturen bemerkbar, die durch so genanntes Übersprechen entstehen. Ungewöhnlich für ein solch flaches Gehäuse: Die eingebauten Lautsprecher des LCD-Fernsehers klangen bei normalen Lautstärken recht ausgewogen. Erst bei höheren Pegeln begannen die Bässe zu verzerren.

Ausführlicher Testbericht: Samsung UE40D7090

Panasonic TX-P42VT30E
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Platz 2: Panasonic TX-P42VT30E Der Panasonic TX-P42VT30E ist ein Plasma-Fernseher. Prinzipbedingt ist der Stromverbrauch etwas höher, das Bild etwas dunkler als bei LCD-Geräten. Der TX-P42VT30E ist 3D-tauglich, gleich zwei Brillen werden mitgeliefert. Er spielt viele Multimedia-Dateiformate ab, kann Digital-TV auf eine USB-Festplatte aufnehmen und wird von einem umfassenden
Internetangebot begleitet. Der Bildschirm ist gut entspiegelt, Kontrast und Farben blieben auch bei seitlicher Betrachtung erhalten. Fernsehen, DVD- und Blu-ray-Videos zeigte der Panasonic TX-P42VT30E mit bestechender Bildqualität, auch bei schnellen Schwenks. Das Bild war aber, besonders bei der 3D-Wiedergabe, recht dunkel. Im 3D-Betrieb traten kaum Doppelkonturen auf. Der Fernsehton des Panasonic TX-P42VT30E klang bei Zimmerlautstärke sehr ausgewogen.

Ausführlicher Testbericht: Panasonic TX-P42VT30E

Panasonic TX-42GW30
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Platz 3: Panasonic TX-42GW30 Die Unterschiede des Panasonic TX-42GW30 zum großen Bruder Panasonic TX-P42VT30E sind rasch aufgezählt: Der „Kleine“ kann keine 3D-Bilder darstellen und kommt ohne WLAN-Stick. Sonst ist alles da: bequeme Einrichtung und einfache Bedienung, Empfangsteile für Antenne, Kabel und Satellit, Aufnahmemöglichkeit für digitale TV-Programme auf einer USB-Festplatte, Multimedia- und Netzwerkfähigkeiten, umfassender Internetzugriff. Dank Plasma-Technik blieben auch beim Blick von der Seite die Bilder des Panasonic TX-42GW30 farbecht und kontraststark. Der Panasonic TX-42GW30 bietet eine sehr gute TV-, DVD- und Bluray-Bildqualität. Für ganz helle Räume war die Wiedergabe des Panasonic TX-42GW30 etwas zu dunkel. Die integrierten Lautsprecher des Panasonic TX-42GW30 lieferten für ihre flache Bauform einen ausgesprochen guten Klang. Bei stillen Passagen war jedoch ein leichtes Lüftersurren zu hören.

Ausführlicher Testbericht: Panasonic TX-42GW30

Philips 40PFL8505K
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Platz 4: Philips 40PFL8505K Die Einrichtung und Einstellung der optimalen Bildqualität geht beim Philips 40PFL8505K sehr einfach. Zusätzliche Abspielgeräte wie ein Blu-ray-Spieler sind im Menü erst anzumelden – anschließen und Eingang wählen reicht nicht. Immer wieder beeindruckend: das Umgebungslicht Ambilight, das die auf dem Bildschirm des Philips 40PFL8505K vorherrschenden Farben nach hinten abstrahlt. Der Philips 40PFL8505K kann zwar 3D-Filme wiedergeben, die nötige 3D-Brille samt Übertrager gibt’s aber nur extra. Bei seitlicher Betrachtung des gut entspiegelten Bildschirms wurde das Bild hell und verlor an Kontrast. Fernsehbilder, ob analog oder digital, zeigte der Philips 40PFL8505K vergleichsweise unscharf. DVD- und Blu-ray-Videos wirkten deutlich detailreicher. 3D-Bilder waren recht dunkel mit bisweilen deutlichen Doppelkonturen.

Ausführlicher Testbericht: Philips 40PFL8505K

Sharp LC-40LE830E
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Platz 5: Sharp LC-40LE830E Der Sharp LC-40LE830E startet zwar die Erstinstallation automatisch, fragt aber beim Sat-TV-Sendersuchlauf einige spezielle Parameter ab. Technische Laien dürften sich hier schwer tun. Zeitversetztes Fernsehen oder Aufnahmen von Digitalprogrammen sind mit einer angeschlossenen USB-Festplatte möglich. Bei sehr dunklen Szenen spiegelten sich helle Lichtquellen auf dem Bildschirm des Sharp LC-40LE830E. Am Bildrand war leichte Wolkenbildung bemerkbar. Grüntöne wirkten etwas unnatürlich, Farben allgemein recht blass und kühl. Beim Blick von der Seite ließen Farbwiedergabe und Kontrast deutlich nach. Das Analog-TV-Bild des Sharp LC-40LE830E war etwas unscharf. Digital-TV, DVD- und Blu-ray-Filme boten deutlich mehr Details. Im 3D-Betrieb war das Bild des Sharp LC-40LE830E etwas dunkel, zeigte aber nur geringes Übersprechen.

Ausführlicher Testbericht: Sharp LC-40LE830E

Sony KDL-40EX525
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Platz 6: Sony KDL-40EX525 Der Sony KDL-40EX525 fragt zur Installation eine PIN ab. Das Handbuch des Sony KDL-40EX525 lässt sich zwar per Fernbedienung auf den Bildschirm bringen. Das nutzt aber wenig, wenn man gleichzeitig im Menü Einstellungen vornehmen will. Die Ausstattung ist für solch ein günstiges Gerät nicht schlecht: Der Sony KDL-40EX525 ist für Antennen-, Kabel- und Satellitenempfang gerüstet und kann Digitalprogramme auf eine USB-Festplatte aufnehmen. Auch das begleitende Internetangebot ist recht umfangreich. Bei seitlicher Betrachtung des Bildschirms litten Kontrast und Farbenpracht. Der Sony KDL-40EX525 brachte ansehnliche und scharfe TV-Bilder auf den gut entspiegelten Bildschirm. Auch Filme von Blu-ray-Disc oder DVD waren bemerkenswert detailreich. Nur bei schnellen Bewegungen verwischten die Bilder leicht.

Ausführlicher Testbericht: Sony KDL-40EX525

LG 42LV375S
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Platz 7: LG 42LV375S Der LG 42LV375S kann Fernsehen über Antenne, Kabel und Satellit empfangen. Er spielt Filme, Fotos und Musik von USB-Datenträgern oder aus dem Netzwerk ab. Zudem bietet er via Internet Zugriff auf Youtube und Co. sowie auf teilweise kostenpflichtige Programme und Apps. Der matte Bildschirm des LG 42LV375S ist gut entspiegelt. Kontrast und Farbe veränderten sich aber beim Blick von der Seite. Die Farbwiedergabe des LG 42LV375S war etwas flau, Schwarz erschien leicht bläulich. Am Bildrand gab es Wolkenbildung. Bei analogem Kabel-TV gab es Bildrauschen, Digital-TV sah deutlich besser aus. DVD-Videos über HDMI flimmerten, Blu-ray-Bilder wirkten klarer und tabiler. Jedoch verwischte das Bild des LG 42LV375S bei schnellen Bewegungen deutlich. Dem Fernsehton fehlten Bässe.

Ausführlicher Testbericht: LG 42LV375S

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