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Grafikkarten-Vergleich 2020: Die besten Gamer-GPUs im Test - mit Rangliste

01.08.2020 | 15:30 Uhr | Sebastian Schenzinger

Mit unserem Leistungs- & Preis-Leistungs-Ranking die beste Grafikkarte für 2020 finden! Dazu gibt's Kauf-Tipps für alle Modelle auf Basis der AMD Radeon RX und Nvidia GeForce RTX. Stand: 30. Juli 2020

Welche sind die besten Gaming-Grafikkarten 2020? Wir haben in unserem großen Grafikkarten-Vergleich alle GPUs aus den Preisbereichen von 150-1200 Euro getestet und sagen Euch, bei welchen Grafikkarten Ihr die meisten Frames für Euer Geld bekommt.
Um Euch die Auswahl so einfach wie möglich zu machen, haben wir das Video in Preisbereiche gegliedert. Zu den einzelnen Preisstufen kommt Ihr hier:

► GPUs bis 150€ (1:40):
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►► Sapphire Radeon RX 570 8 GB:
amzn.to/2TSdoIC


► GPUs bis 200€ (3:35):
------------------------------------------
►► Sapphire RX 590 Nitro+:
amzn.to/2wGVpgn


► GPUs bis 250€ (6:22):
------------------------------------------
►► KFA2 Nvidia GeForce GTX 1660 Super OC 6GB:
amzn.to/2wNv0xu


► GPUs bis 350€ (7:38):
------------------------------------------
►► PowerColor AMD Radeon RX 5700 Red Dragon 8GB:
amzn.to/2W39IpR


► GPUs bis 450€ (9:48):
------------------------------------------
►► SAPPHIRE Nitro+ Radeon RX 5700 XT 8GB:
amzn.to/2vLezSb


► GPUs bis 550€ (11:23):
------------------------------------------
►► KFA2 Nvidia GeForce RTX 2070 Super EX 8GB:
amzn.to/3aK1veC


► GPUs bis 750€ (12:24):
------------------------------------------
►► ASUS ROG Strix Nvidia GeForce RTX 2080 Super:
amzn.to/2TT8xqt


► You're serious??? (13:11):
------------------------------------------
►► MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio:
amzn.to/2PZKHbq


Alle ausführlichen Test-Ergebnisse zum Nachlesen:
------------------------------------------
► Grafikkarten-Vergleich 2020:
www.pcwelt.de/2486095

► Ausführlicher Test Full-HD-Grafikkarten:
www.pcwelt.de/1791265

► Ausführlicher Test WQHD-Grafikkarten:
www.pcwelt.de/1497455

► Ausführlicher Test UHD-Grafikkarten:
www.pcwelt.de/1766963

► So testen wir Grafikkarten & CPUs:
www.youtube.com/watch?v=sHeFxVUbn9U

Update vom 30.07.2020

Auf dem Grafikkartenmarkt hat sich hardwareseitig in den letzten drei Monaten nichts verändert. Wir warten ganz gespannt auf den Release der neuen Grafikkartengenerationen, die zum Ende des Jahres zu erwarten sind. So soll laut aktuellen Gerüchten im dritten Quartal 2020 (September/Oktober) Nvidias neue Grafikkartengeneration "Ampere" auf den Markt kommen. Es ist mit einem Leistungsanstieg von etwa 50 Prozent und einer doppelt so hohen Raytracing-Performance zu rechnen. Obendrein will Nvidia wohl einen neuen 12-Pin-Stromanschluss verbauen. Zum Jahresende soll dann auch AMDs erste Grafikkartengeneration mit hardwareseitigem Raytracing-Support Navi 2X erhältlich sein. Hier lassen diverse Leaks auf einen doppelt so großen Videospeicher und eine doppelt so hohe Performance im Vergleich zur RX 5700 XT hoffen.

Bei den Preisen für die aktuellen Grafikkarten war in den letzten drei Monaten bereits ein Abwärtstrend zu verzeichnen, der sich durch die Senkung der Mehrwertsteuer in Deutschland noch einmal verstärkt hat. Die Gewinner sind vor allem Nvidias SUPER Grafikkarten, die jetzt je nach Modell zehn bis 40 Euro weniger kosten. Im Schnitt sind die Einsteigermodelle um knapp 10 Euro im Preis gefallen und die Mittelklasse kostet etwa 15 Euro weniger als noch vor 12 Wochen. Nur eine einzige Grafikkarte ist über diesen Zeitraum im Preis gestiegen und damit der große Verlierer: AMDs Radeon RX 5700. Durch den Preisanstieg musste Sie sogar ihre Preis-Leistungs-Krone in der Mittelklasse abgeben. Eine ausführliche Tabelle zu den Preisentwicklungen können Sie am Ende des Artikels finden.

Die Grafikkarte stellt für PC-Spieler die wichtigste Komponente dar. Von ihr hängt ab, in welcher Auflösung Sie mit welcher Grafikqualität zocken können und wie flüssig das Spielerlebnis ausfällt. Um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern, haben wir alle aktuellen Grafikprozessoren von AMD und Nvidia im Test. Wir geben anhand unserer Messwerte Kaufempfehlungen von der Einsteiger-Grafikkarte bis hin zum Highend-Modell. In der folgenden Bildergalerie präsentieren wir Ihnen unseren Test-Sieger, den Preis-Leistungs-Sieger, den Preis-Tipp und unsere Empfehlung der Redaktion.

Wenn Sie auf der Suche nach einer Grafikkarte für eine konkrete Auflösung beziehungsweise in einem bestimmten Preisbereich sind, dann empfehlen wir Ihnen einen der folgenden drei Artikel:

Die besten Full-HD-Grafikkarten bis 300 Euro
Die besten QHD-Grafikkarten von 300 bis 500 Euro
Die besten UHD-Grafikkarten ab 500 Euro

Und falls Sie sich einen ganz neuen Gaming-PC zulegen wollen, dürfte dieser Artikel für Sie interessant sein:

Günstigen Gaming-PC zusammenstellen: Die beste Hardware in jedem Preisbereich

Performance-Rating der Grafikkarten

Wir testen alle Grafikkarten in zehn Spielen und bilden daraus den Mittelwert der durchschnittlichen Bilder/s. Detaillierte Ergebnisse für jedes Spiel finden Sie in den Tabellen am Ende des Artikels . In der folgenden Bildergalerie listen wir die Spieleleistung aller Grafikkarten im Test auf. In den Auflösungen Full-HD (1920 x 1080) und QHD (2560 x 1440) müssen sich alle GPUs beweisen. Highend-Grafikkarten testen wir zudem in der UHD-Auflösung (3840 x 2160). Durch die Pfeile können Sie in die nächst höhere/niedrigere Auflösung umschalten. Mit einem Klick auf "zur Bildergalerie-Großansicht" in der rechten unteren Ecke gelangen Sie zu einer besser lesbaren Version der Diagramme.
Hinweis: Die hell makierten Messungen erfolgten dabei mit einem anderen Test-System.


Euro-pro-FPS-Verhältnis

In den folgenden beiden Diagrammen können Sie sehen, wie viel Euro Sie im Schnitt für ein Bild pro Sekunde zahlen müssen (in FHD und QHD). Dafür haben wir für jede Grafikkarte aus den zehn getesteten Spielen (am Ende des Artikels aufgeführt) einen FPS-Durchschnitt gebildet. Anschließend teilen wir den aktuellen Straßenpreis einer Grafikkarte (Stand: 30. Juli 2020) durch diese errechnete Zahl und erhalten somit das Euro-pro-FPS-Verhältnis. Natürlich ist dieses Diagramm mit Vorsicht zu genießen, da die Grafiken nur eine indirekte Auskunft über die Leistung einer Grafikkarte geben.
Hinweis: Die hell makierten Messungen erfolgten dabei mit einem anderen Test-System.

Aus den Diagrammen ist sehr leicht ersichtlich, dass AMD aus Preis-Leistungs-Sicht bei den Einsteiger-Grafikkarten und in der Mittelklasse die Nase vorne hat. Unter den ersten vier Plätzen befinden sich alle drei - schon etwas in die Jahre gekommenen - Polaris-GPUs. Deren Nachfolger in Form der RX 5500 XT mit 4 GB und mit 8 GB sind nach wie vor zu teuer. Nvidias GTX 1650 SUPER steht hier deutlich besser da, bietet allerdings nur 4 GB Videospeicher und bekommt deshalb von uns keine Empfehlung. Deutlich interessanter ist hier die GTX 1660 SUPER, die nicht nur sehr performant fürs Full-HD-Gaming ist, sondern auch äußerst preiswert. In der QHD-Auflösung  dominiert AMD klar mit der RX 5700 XT, gefolgt von den kleineren Schwestermodellen RX 5600 XT und RX 5700. Wenn Sie die maximale Spieleleistung für Ihr Geld bekommen wollen, führt im Preissegment von 280 bis 400 Euro aktuell kein Weg an Team Rot vorbei. Da AMD aktuell keine UHD-taugliche Grafikkarte in petto hat, entfällt ein entsprechender Vergleich.

Raytracing: Ein wichtiger Grund bei der Kaufentscheidung?

Raytracing ist eine aufwendige Licht- und Schattenberechnung, die für ein noch immersiveres Spielerlebnis sorgen soll. Dabei dienen die speziellen RT-Cores in den Nvidia GeForce RTX 20x0 GPUs zur Berechnung der Strahlenverfolgung (deutsch für Raytracing). AMD hat aktuell keine Grafikkarten mit dieser Technik im Angebot, will aber gegen Ende 2020 mit mehreren Highend-Radeon-GPUs nachziehen. Etwa zum gleichen Zeitpunkt sollen auch die RTX 3000 GPUs erscheinen und selbst im Einsteigersegment RT-Cores bieten.

CPU-Benchmark 2020: Prozessoren im Vergleich-Test

So funktioniert Raytracing beziehungsweise Pathtracing: Sie können sich vorstellen, dass vom Auge des Betrachters (der Spielfigur) Strahlen zu jedem einzelnen Bildpunkt auf dem Monitor ausgehen. Sobald ein Strahl auf ein Objekt trifft, prüft die Spiel-Engine, ob andere Faktoren wie eine Spiegelung oder ein Schattenwurf Einfluss auf den betreffenden Pixel haben. Es findet also eine Brechung und Nachverfolgung des Strahls statt. Dadurch können Objekte, welche vom Bildpunkt des Betrachters aus verborgen sind oder sich außerhalb des Bildbereichs befinden, Einfluss auf das Spiel nehmen: So können Sie einen Gegner zum Beispiel durch seinen Schattenwurf oder durch eine Spiegelung in einem Schaufenster auch um eine Ecke herum erkennen.

Control ist der aktuelle Vorzeigetitel was die Visualisierung von Raytracing betrifft.
Vergrößern Control ist der aktuelle Vorzeigetitel was die Visualisierung von Raytracing betrifft.
© Nvidia

Aktuell findet Raytracing noch in recht wenigen Spielen eine Anwendung, meistens ohne einen spielerischen Mehrwert zu liefern. Zudem müssen Sie die Spieleinstellungen in den unterstützten Spielen deutlich herunterdrehen, um bei aktiviertem Raytracing dieselbe FPS-Zahl zu erhalten. Mit Veröffentlichung der nächsten Konsolengenerationen, die Raytracing unterstützen, dürfte sich die Technik dann aber deutlich schneller verbreiten. Ob Sie letztendlich jetzt schon auf die neuen Funktionen setzen wollen oder lieber warten, bis diese vollkommen ausgereift sind, bleibt Ihnen überlassen. Aus unserer Sicht ist jedoch der Aufpreis für eine Raytracing-Grafikkarte etwas zu hoch.


Lohnen sich ältere Grafikkarten-Generationen noch?

Nvidias Turing-Generation ist mittlerweile seit knappen zwei Jahren auf dem Markt und hat auch schon einen Refresh in Form der SUPER-Grafikkarten erfahren. Dementsprechend sind nur noch vereinzelt Restposten der Pascal-Grafikkarten Nvidia Geforce GTX 10x0 erhältlich, die jedoch preislich vollkommen unattraktiv sind. Wenn Sie also nicht gerade eine gebrauchte Grafikkarte besonders günstig erhalten, raten wir stets zur aktuellen Generation von Nvidia. Auch die RTX 2070 und die RTX 2080 zählen zu den Auslaufmodellen, hin und wieder können Sie hier jedoch ein gutes Schnäppchen machen.

Sowohl AMDs Grafikkarten auf der GCN-Architektur als auch Nvidias Pascal-GPUs sind aus Preis-Leistungs-Sicht nicht mehr empfehlenswert.
Vergrößern Sowohl AMDs Grafikkarten auf der GCN-Architektur als auch Nvidias Pascal-GPUs sind aus Preis-Leistungs-Sicht nicht mehr empfehlenswert.

Bei AMD sieht es nicht viel anders aus. Das High-End-Modell Radeon VII hat nach nur einem halben Jahr auf dem Markt bereits den „End-of-Life“-Status erreicht und es sind nur noch ganz vereinzelt Modelle erhältlich. Auch von den, lange Zeit als Preis-Leistungs-Tipp geltenden, Grafikkarten Vega 56 und Vega 64 sollten sie mittlerweile lieber die Finger lassen. Es gibt leistungsstärkere beziehungsweise günstigere Alternativen. Einzig und allein die RX 570, RX 580 und RX 590 Grafikkarten sind nach wie vor preislich interessant - vom hohen Stromverbrauch mal abgesehen. Allerdings dürften diese Modelle mittelfristig von der RX 5500 XT und RX 5600 XT abgelöst werden - hier heißt es also schnell zuschlagen!


So finden Sie die perfekte Grafikkarte

Bei der Auswahl einer Grafikkarte müssen Sie viele Faktoren beachten wie die Auflösung des Monitors, die Bildwiederholfrequenz des Monitors und welche Spiele Sie mit welchem Detailgrad spielen wollen. Je höher die Bildschirmauflösung ausfällt, desto mehr Leistung benötigt die Grafikkarte, um ein Spiel flüssig darstellen zu können. Pauschal lässt sich sagen, dass sich die FPS beim Upgrade eines Monitors von FHD auf UHD im Schnitt halbieren. Beim Wechsel von FHD auf QHD sind es dagegen in etwa 25 Prozent weniger Leistung.

ASUS hat auf der CES einen Monitor mit 360 Hz für E-Sportler vorgestellt. Die angestrebte Bildwiederholrate spielt bei der Auswahl der Grafikkarte eine wichtige Rolle.
Vergrößern ASUS hat auf der CES einen Monitor mit 360 Hz für E-Sportler vorgestellt. Die angestrebte Bildwiederholrate spielt bei der Auswahl der Grafikkarte eine wichtige Rolle.
© Asus

Ein flüssiges Spielerlebnis hängt vom Auge des Betrachters ab. Früher galten 30 Bilder pro Sekunde als die magische Grenze zwischen flüssig spielbar beziehungsweise unspielbar. Heutzutage empfehlen wir Ihnen, darauf zu achten, eine Bildwiederholrate von 60 möglichst nicht zu unterschreiten. Gerade in kompetitiven Spielen können Sie von einer höheren Bildwiederholrate wie 120, 144 oder sogar 240 FPS profitieren. Ein Monitor mit entsprechend hoher Hertz-Zahl ist dafür natürlich Grundvoraussetzung. Dementsprechend fallen auch unsere Kaufempfehlungen aus: bei Singleplayer-Titeln achten wir auf eine erreichte FPS-Zahl von mindestens 60, bei kompetitiven Spielen liegt die Messlatte bei 120-144 Bildern pro Sekunde.

Dabei testen wir alle Spiele unseres Test-Parcours mit den höchsten Einstellungen. Wenn Sie mehr Wert auf eine hohe Bildwiederholrate als auf eine ansprechende Grafik legen, können Sie natürlich auch mit niedrigeren Einstellungen spielen. Gerade der Schritt von den „High“ auf die „Ultra“-Settings kostet in den meisten Spielen einiges an Rechenleistung bei nur minimalen optischen Unterschieden.  Im Folgenden diskutieren wir ausführlich, welcher Grafikchip eine Kaufempfehlung von uns bekommt und von welchen GPUs Sie aktuell lieber die Finger lassen sollten.

Flotter RAM: So wichtig ist der Arbeitsspeicher-Takt für den Gaming-PC

Welche Grafikkarte für Full-HD (1920 x 1080)?

Der Einstieg ins Full-HD-Gaming gestaltet sich zunehmend schwieriger. Auch wenn es eine breite Auswahl an günstigen Grafikkarten gibt, fällt es uns recht schwer, eine konkrete Kaufempfehlung auszusprechen. Das liegt daran, dass viele Einsteiger-Grafikkarten nur 4 GB Videospeicher zu bieten haben, aus unserer Sicht zu wenig. Aktuell mag das zwar für viele Spiele noch ausreichen, aber spätestens mit dem Release der nächsten Konsolengenerationen Ende des Jahres sind 4 GB für AAA-Titel zu knapp bemessen. Am Beispiel der RX 5500 XT kann man in unserem Performance-Rating auch jetzt schon sehr gut sehen, dass die 8-GB-Variante ihre kleine Schwester nur auf Grund des doppelt so großen VRAMs um neun Prozent abhängt.

Die Grafik veranschaulicht die Spieleleistung der Grafikkarten in der Auflösung 1920 x 1080. Als Referenzwert dient die GTX 1660 SUPER von Nvidia, da sie unsere Empfehlung für das Full-HD-Gaming darstellt. Die Messungen der GPUs mit hellem Balken erfolgten mit einem anderen Testsystem.
Vergrößern Die Grafik veranschaulicht die Spieleleistung der Grafikkarten in der Auflösung 1920 x 1080. Als Referenzwert dient die GTX 1660 SUPER von Nvidia, da sie unsere Empfehlung für das Full-HD-Gaming darstellt. Die Messungen der GPUs mit hellem Balken erfolgten mit einem anderen Testsystem.

Die GTX 1650 mit GDDR5-Videospeicher (ab 127 Euro) ist die derzeit günstigste Grafikkarte in unserem Vergleich. Sie ist allerdings bereits von einem neueren Modell mit GDDR6-VRAM (ab 131 Euro) abgelöst worden, welches im Schnitt sechs Prozent mehr Leistung bietet. Die deutlich bessere Wahl als Einsteigermodell ist aber sowieso die AMD Radeon RX 570 mit 8 GB (ab 136 Euro). Diese GPU erbringt im Schnitt nämlich eine zwölf Prozent höhere Rechenleistung bei nur fünf Euro höheren Anschaffungskosten und der verbaute Videospeicher ist doppelt so groß. Großer Nachteil der AMD Grafikkarte ist die sehr hohe Leistungsaufnahme, die Sie jedoch mit manuellem Undervolting in Griff bekommen können. In aktuellen Titeln müssen Sie die Grafikeinstellungen mit dieser GPU auf niedrige bis mittlere Settings stellen, um auf 60 Bilder pro Sekunde zu kommen. 

Kauf-Tipp: Full-HD-Grafikkarte bis 150 Euro

Mit der Sapphire PULSE Radeon RX 570 8GB können Sie auch aktuelle Blockbuster wie Red Dead Redemption 2 in Full-HD mit etwa 70 FPS spielen, sofern Sie sich mit niedrigen bis mittleren Einstellungen zufriedengeben. Im neuen Call of Duty Modern Warfare erreicht die Grafikkarte bei 1080p sogar auf Ultra-Einstellungen 65 FPS. Bei kompetitiven Spielen wie Fortnite und PUBG übertrifft die GPU knapp die 100 FPS Marke bei hohen Einstellungen. Wenn Sie eine zukunftssichere Grafikkarte suchen, sollten Sie jedoch lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen.

Eine Stufe darüber ist die GTX 1650 SUPER (ab 156 Euro) gelistet. Diese liefert 36 Prozent mehr Spielleistung als die GTX 1650, allerdings müssen wir auch hier den nur 4 GB großen Videospeicher bemängeln. Noch einmal 8 Prozent schneller ist AMDs Konkurrenzmodell, die RX 5500 XT, aber sowohl die 4GB-Variante (ab 166 Euro) als auch die Ausführung mit 8 GB (ab 185 Euro) sind im Verhältnis zur GTX 1650 SUPER zu teuer.

Deutlich interessanter sind hier die älteren Polaris-Modelle AMD Radeon RX 580 und RX 590. Die RX 580 (ab 159 Euro mit 8 GB) liefert sich in der Spieleleistung ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der GTX 1650 SUPER, kostet in etwa gleich viel und bietet einen doppelt so großen Videospeicher. Allerdings müssen Sie dafür einen nahezu doppelt so hohen Stromverbrauch in Kauf nehmen. Die RX 590 (ab 179 Euro) rechnet noch einmal zehn Prozent schneller für einen Aufpreis von 20 Euro. Auf Augenhöhe mit der RX 590 liegt von Nvidia die GTX 1660 (ab 189 Euro), die auf Grund des Preisfalls in den letzten Wochen eine sehr interessante Alternative darstellt. Zwar müssen Sie zehn Euro mehr bezahlen, dafür ist die Leistungsaufnahme mit 110 statt 195 Watt deutlich niedriger.

Kauf-Tipp: Full-HD-Grafikkarte bis 200 Euro

Die XFX Radeon RX 590 Fatboy eignet sich für mittlere bis hohe Einstellungen, wenn Sie aktuelle AAA-Titel in Full-HD spielen wollen. Beispiel: In Assassin’s Creed Odyssey und Metro Exodus schafft die GPU bei mittleren Settings 65 FPS. Wenn Sie kompetitiv spielen wollen, können Sie mit 120 FPS (PUBG) bis 140 FPS (Fortnite) bei mittleren Einstellungen rechnen. In Battlefield V kratzt die RX 590 bei maximalen Einstellungen an der 100 FPS Grenze. Bei dem XFX Modell sollten sie allerdings die Spannung und die Lüfterkurve anpassen, da das Modell sonst recht laut werden kann.

Alernative:
Die KFA2 GeForce GTX 1660 ist eine sehr gute Alternative aus dem Hause Nvidia. Für einen Aufpreis von zehn Euro liefert die Karte zwar nur zwei Prozent mehr Leistung, großer Pluspunkt ist aber die deutlich niedrigere Leistungsaufnahme. Hier müssen Sie also nicht erst Spannungen anpassen und Lüfterkurven optimieren, sondern erhalten out of the box ein rundum Sorglospaket.

Wenn Sie eine zukunftssichere Grafikkarte kaufen wollen, sollten Sie besser zur GTX 1660 SUPER (ab 207 Euro) greifen. Aus Preis-Leistungs-Sicht ist das unserer Meinung nach die interessanteste GPU aus Nvidias aktuellem Line-up. Die Grafikkarte bietet genügend Leistung, um in kompetitiven Spielen wie PUBG, Fortnite, Overwatch, LoL oder Dota 144 Bilder pro Sekunde bei hohen Einstellungen zu erreichen. Vom Kauf der quasi gleich schnellen, dafür aber deutlich teureren GTX 1660 Ti (ab 256 Euro) raten wir stark ab. In diesem Preis-Segment hat AMD aktuell leider kein Konkurrenzprodukt zu bieten.

Kauf-Tipp: Full-HD-Grafikkarte bis 250 Euro

Die KFA2 GeForce GTX 1660 Super OC 6GB ist gerade für kompetitive Spieler mit einem 144 Hz Full-HD-Monitor interessant, da sie diese Bildwiederholrate bei hohen Einstellungen mit 150 FPS in PUBG und 140 FPS in Fortnite liefern kann. AAA-Spiele können Sie mindestens in hohen Einstellungen genießen, bei den meisten Spielen sind sogar Ultra-Settings möglich, so zum Beispiel in Far Cry 5 mit 92 FPS oder in Shadow of the Tomb Raider mit 80 FPS. Hier ist also noch etwas Luft für kommende Spieletitel.
Ausstattungs-Tipp: MSI GeForce GTX 1660 SUPER Gaming X

Eine Preisklasse darüber liefern sich die RX 5600 XT (ab 277 Euro) und die RTX 2060 (ab 289 Euro) einen direkten Schlagabtausch. Die beiden Grafikkarten liegen was die Spieleleistung, den Stromverbrauch und auch die Speichergröße angeht auf dem gleichen Level - die AMD Grafikkarte ist durch die Preisentwicklung in den letzten Monaten jedoch etwas günstiger. Da die RTX 2060 hardwareseitigen Raytracing-Support bietet, welcher der RX 5600 XT fehlt, haben Sie letztendlich die Qual der Wahl - gut sind beide Grafikkarten. Zu gunsten kommt den beiden Modellen auf jeden Fall der Preisanstieg der RX 5700, welche im März für nur 300 Euro zu haben war, und den beiden kleineren GPUs den Rang abgelaufen hatte.


Kauf-Tipp: Full-HD-Grafikkarte bis 300 Euro

Die  Gigabyte Radeon RX 5600 XT Gaming OC bezeichnet AMD selbst als die ultimative Grafikkarte fürs Full-HD-Gaming und das zeigt sich auch in unserem Test. Nur in den seltensten Fällen müssen Sie auf die höchsten Spieleinstellungen verzichten. In unseren Tests schafft die GPU selbst in den sehr anspruchsvollen Spielen wie Assassins Creed Odyssey (54 FPS), Borderlands 3 (60 FPS) und Metro Exodus (55 FPS) bei höchsten Einstellungen nahezu die 60 FPS zu halten.

Alternative:
Die KFA2 GeForce RTX 2060 OC liefert sich mit der RX 5600 XT ein Kopf-an-Kopf-Rennen aus dem sie hauchdünn als Sieger hervorgeht. Für einen Aufpreis von nur zehn Euro erhalten Sie einen Grafikkarte mit hardwareseitigem Raytracing-Support, was für ein noch immersiveres Spielerlebnis sorgen soll. Allerdings müssen Sie dafür die Spieldetails etwas reduzieren.

Welche Grafikkarte für QHD (2560 x 1440)?

Mit der Radeon RX 5700 (ab 323 Euro) befinden wir uns auch schon im Bereich der 1440p-tauglichen Grafikkarten. Allerdings müssen Sie hier je nach Spiel mit etwas reduzierten Details leben. Lange Zeit galt die RX 5700 aus Preis-Leistungs-Sicht als die beste Grafikkarte für QHD-Gamer. Leider ist der Preis in den letzten Monaten jedoch um 23 Euro angestiegen, im Vergleich zur Konkurrenz ist sie aber nach wie vor günstig. So ist die GPU in unseren Tests nur marginal langsamer als die RTX 2060 SUPER (ab 370 Euro) von Nvidia, aber immer noch 47 Euro günstiger. Wenn Sie unbedingt eine Grafikkarte mir hardwareseitigem Raytracing-Support erwerben wollen, so ist die RTX 2070 (ab 375 Euro) noch eine interessante Alternative zur RTX 2060 SUPER. Bei der GPU handelt es sich nämlich um ein Auslaufmodell, das immer mal wieder sehr günstig zu erwerben ist.

Die Grafik veranschaulicht die Spieleleistung der Grafikkarten in der Auflösung 2560 x 1440. Als Referenzwert dient die RX 5700 XT von AMD, da sie unsere Empfehlung für das QHD-Gaming darstellt.
Vergrößern Die Grafik veranschaulicht die Spieleleistung der Grafikkarten in der Auflösung 2560 x 1440. Als Referenzwert dient die RX 5700 XT von AMD, da sie unsere Empfehlung für das QHD-Gaming darstellt.

Kauf-Tipp: Full-HD/QHD-Grafikkarte bis 350 Euro

Mit der ASRock Radeon RX 5700 Challenger OC haben Sie die Wahl, ob Sie lieber auf eine hohe Bildwiderholrate oder eine hübsche Grafik - sogar in QHD-Auflösung - setzen. Kompetitive Spiele beschleunigt die RX 5700 mit 143 FPS (Fortnite) respektive mit 139 FPS (PUBG) bei maximalen Grafikeinstellungen. Spiele wie Call of Duty Modern Warfare (68 FPS), Battlefield V (81 FPS) oder Shadow of the Tomb Raider (79 FPS) können Sie sogar in QHD bei voller Grafikpracht genießen.
Ausstattungs-Tipp: MSI Radeon RX 5700 Mech GP OC

Ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis in der Mittelklasse bietet die RX 5700 XT (ab 349 Euro), AMDs derzeit stärkste Navi-GPU. Die Grafikkarte erreicht im Schnitt zehn Prozent mehr Leistung als die RTX 2060 SUPER bei 21 Euro eingesparten Anschaffungskosten. Mit der RX 5700 XT können Sie die meisten Spiele in QHD dann auch in höchster Detailstufe genießen. Nvidias RTX 2070 SUPER (ab 474 Euro) rechnet im Schnitt nur fünf Prozent schneller, kostet aber einen satten Aufpreis von 125 Euro. Dafür erhalten Sie Raytracing-Support, wobei Sie in QHD dafür auch wieder die Details nach unten schrauben müssen.

Kauf-Tipp: QHD-Grafikkarte bis 400 Euro

Die Gigabyte Radeon RX 5700 XT Gaming OC ist unsere klare Kaufempfehlung, wenn Sie in QHD spielen wollen. Die zwölf Prozent Mehrleistung im Vergleich zur RX 5700 reichen aus, um in nahezu jedem Spiel die 60 FPS Marke bei höchsten Einstellungen zu knacken. Selbst in den extrem fordernden Spielen Metro Exodus (55 FPS) und Red Dead Redemption 2 (53 FPS) liegt die RX 5700 XT nur knapp darunter.
Ausstattungs-Tipp: SAPPHIRE Nitro+ Radeon RX 5700 XT

Kauf-Tipp: QHD-Grafikkarte bis 500 Euro

Die KFA2 GeForce RTX 2070 SUPER EX OC ist im Schnitt zwar nur fünf Prozent schneller als die RX 5700 XT, ein werkseitig übertaktetes Modell reicht aber aus, um in allen Spielen die 60 FPS zu erreichen - bei 2560 x 1440 Bildpunkten mit maximalen Details. Zudem bietet die Grafikkarte hardwareseitige Raytracing-Unterstützung, welches sich in FHD auf höchsten Einstellungen spielen lässt. In QHD müssen Sie mit leichten Einschnitten bei der Grafikqualität leben, um über 60 Bilder pro Sekunde zu erreichen bei aktiviertem Raytracing.
Ausstattungs-Tipp: MSI GeForce RTX 2070 SUPER Gaming X Trio

Welche Grafikkarte für UHD (3840 x 2160)?

Damit Sie aktuelle Spiele in UHD mit flüssigen Bildraten genießen können, brauchen Sie eine wirklich potente Grafikkarte. Die eben erwähnten RX 5700 XT und RTX 2070 SUPER stellen hier nur die absolute Minimalanforderung dar. Wir empfehlen mindestens den Kauf einer RTX 2080 SUPER (ab 674 Euro). Allerdings dürfen Sie auch hier nicht mit den höchsten Spieldetails rechnen, gerade der „nur“ 8 GB große Videospeicher ist für eine Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten schon sehr knapp bemessen.

AMDs stärkste Grafikkarte, die Radeon VII (ab 559 Euro), hat bereits ihren End-of-Life-Status erreicht und ist nur noch vereinzelt erhältlich. Der Leistungszuwachs im Vergleich zur RX 5700 XT ist obendrein recht überschaubar und reicht damit nicht wirklich fürs 4K-Gaming aus. Zur RTX 2080 (ab 649 Euro) sollten Sie nur greifen, wenn die GPU durch ihren Abverkauf im Angebot ist, ansonsten ist der SUPER-Nachfolger die bessere Wahl.

Die Grafik veranschaulicht die Spieleleistung der Grafikkarten in der Auflösung 3840 x 2160. Als Referenzwert dient die RTX 2080 Ti von Nvidia, da sie unsere Empfehlung für das UHD -Gaming darstellt.
Vergrößern Die Grafik veranschaulicht die Spieleleistung der Grafikkarten in der Auflösung 3840 x 2160. Als Referenzwert dient die RTX 2080 Ti von Nvidia, da sie unsere Empfehlung für das UHD -Gaming darstellt.

Kauf-Tipp: UHD-Grafikkarte bis 750 Euro

Die KFA2 GeForce RTX 2080 SUPER EX OC ist in der Lage Online-Shooter wie Battlefield V (68 FPS) oder Call of Duty Modern Warfare (65 FPS) mit über 60 FPS darzustellen. Selbiges gilt für Battle-Royale-Spiele wie Fortnite (64 FPS) oder PUBG (68 FPS). Für AAA-Titel reicht es dagegen nur für mittlere bis hohe Grafikdetails aus. Verringern Sie die Auflösung auf QHD erhalten Sie in den aufgeführten Spielen dreistellige FPS-Raten. Bei 2560 x 1440 Bildpunkten können Sie mit der RTX 2080 SUPER nahezu alle Spiele in ihrer vollen Grafikpracht durch aktiviertes Raytracing mit höchsten Details genießen.
Ausstattungs-Tipp: MSI GeForce RTX 2080 SUPER Gaming X Trio

Wenn Sie graphisch anspruchsvolle Spiele in dieser Auflösung wirklich genießen wollen, müssen Sie in den sauren Apfel beißen und mindestens 1049 Euro für eine RTX 2080 Ti in die Hand nehmen. Damit erhalten Sie die aktuell leistungsstärkste Consumer-Grafikkarte, die dank ihres 11 GB großen Videospeichers zudem zukunftssicher ist. Über der RTX 2080 Ti rangiert zwar noch die Titan RTX (ab 2749 Euro), deren Preis-Leistungs-Verhältnis für einen Spiele-PC aber jenseits von Gut und Böse ist. Wenn Sie die Grafikkarte also nicht für professionelle Zwecke einsetzen wollen, raten wir stark vom Kauf ab.

Kauf-Tipp: UHD-Grafikkarte ab 1000 Euro

Für alle Gamer, die kompromisslose Leistung suchen, können wir die KFA2 GeForce RTX 2080 Ti EX OC empfehlen. Die Grafikkarte ist zwar enorm teuer, dafür aber auch über 18 Prozent schneller als die aktuell zweitschnellste GPU, die RTX 2080 SUPER. In unseren Spieletests reicht es fast immer für 60 FPS bei maximalen Details. Nur in den wenigsten Spielen müssen Sie sich in UHD-Auflösung mit dem Preset „Hoch“ an Stelle von „Ultra“ begnügen.
Ausstattungs-Tipp: MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming Z Trio


Preisenwticklung der Grafikkarten

Um die Preisentwicklung aller aktuellen GPUs übersichtlich darzustellen, haben wir für Sie alle wichtigen Informationen in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Stand 30.07

Vergleich zum 04.05

Vergleich zum 29.06

Nvidia GeForce RTX 2080 Ti

1.049 €

-50 €

-50 €

Nvidia GeForce RTX 2080 SUPER

674 €

-35 €

-25 €

Nvidia GeForce RTX 2080

649 €

-50 €

-24 €

AMD Radeon VII

559 €

-13 €

0 €

Nvidia GeForce RTX 2070 SUPER

474 €

-40 €

-25 €

Nvidia GeForce RTX 2060 SUPER

370 €

-29 €

-9 €

Nvidia GeForce RTX 2070

375 €

-4 €

-5 €

Nvidia GeForce GTX 1660 Ti

256 €

-16 €

-6 €

AMD Radeon RX 5700

323 €

23 €

4 €

Nvidia GeForce RTX 2060

289 €

-20 €

-20 €

AMD Radeon RX 5700 XT

349 €

-10 €

-10 €

AMD Radeon RX 5600 XT

277 €

-2 €

9 €

Nvidia GeForce GTX 1650

127 €

-16 €

-12 €

AMD Radeon RX 5500 XT 8 GB

185 €

-14 €

-4 €

AMD Radeon RX 5500 XT 4 GB

166 €

-13 €

-10 €

Nvidia GeForce GTX 1650 GDDR6

131 €

-24 €

-7 €

Nvidia GeForce GTX 1660

189 €

-16 €

-11 €

Nvidia GeForce GTX 1660 SUPER

207 €

-32 €

-13 €

AMD Radeon RX 590

179 €

-10 €

-6 €

AMD Radeon RX 580 8 GB

159 €

-6 €

-6 €

Nvidia GeForce GTX 1650 SUPER

156 €

-14 €

-9 €

AMD Radeon RX 570 8 GB

136 €

-3 €

-8 €


Gemessene FPS in FHD

Folgend können Sie alle FPS-Werte finden, die wir in den zehn Spielen Assassin's Creed Odyssey, Borderlands 3, Civilization VI Gathering Storm, F1 2019, Far Cry 5, Forza Horizon 4, Metro Exodus, Red Dead Redemption 2, Shadow of the Tomb Raider und The Division 2 ermittelt haben. Die angegebenen Zahlen stellen dabei den Mittelwert aus drei Testdurchläufen dar, um Messfehler auszuschließen und Messtoleranzen auszugleichen. Die Messungen erfolgen bei höchsten Spieldetails in den drei Auflösungen Full-HD, QHD und UHD - letztere nur für die High-End-Grafikkarten.

Grafikkarte

Assassin's Creed Odyssey

Borderlands 3

Civilization VI Gathering Storm

F1 2019

Far Cry 5

Forza Horizon 4

Metro Exodus

Red Dead Redemption 2

Shadow of the Tomb Raider

The Division 2

GeForce GTX 1650

28,6

29,5

34,6

57,6

53,8

67,0

24,9

34,8

47,2

38,2

GeForce GTX 1650 SUPER

39,5

41,5

49,4

77,2

78,2

87,5

35,1

41,0

62,9

52,3

GeForce GTX 1660

48,2

46,8

55,2

88,8

83,7

102,2

38,9

41,0

72,8

63,9

GeForce GTX 1660 SUPER

53,9

51,6

63,5

100,5

95,2

114,5

43,5

45,8

83,4

69,8

GeForce GTX 1660 Ti

53,2

52,5

63,3

100,7

95,8

113,8

44,4

42,8

83,0

69,9

GeForce RTX 2060

60,4

63,0

79,3

117,2

110,5

125,8

53,9

56,3

96,8

85,6

GeForce RTX 2060 SUPER

65,9

71,1

88,8

126,7

123,4

133,9

61,0

59,8

108,8

96,1

GeForce RTX 2070 SUPER

68,2

83,1

104,0

142,8

136,9

160,2

71,4

73,3

128,2

119,7

GeForce RTX 2080 SUPER

76,9

94,8

112,5

159,0

147,1

173,9

86,3

82,9

144,0

135,3

GeForce RTX 2080 Ti

86,2

113,1

135,8

159,0

154,4

183,5

99,5

91,1

155,7

158,2

Radeon RX 570 8GB

37,5

34,7

44,5

73,7

63,8

76,2

33,4

32,0

56,4

48,1

Radeon RX 5500 XT 4GB

33,2

40,2

55,0

85,3

77,7

73,7

36,6

43,7

51,3

56,3

Radeon RX 5500 XT 8GB

45,8

40,3

56,1

89,5

84,1

92,0

37,3

39,4

67,0

59,3

Radeon RX 5600 XT

53,7

59,2

81,0

125,4

112,0

128,7

55,1

47,1

89,6

82,9

Radeon RX 5700

62,6

64,4

91,3

136,5

123,3

137,4

61,1

58,8

104,0

88,0

Radeon RX 5700 XT

70,9

72,6

102,7

150,2

135,5

158,6

67,8

67,1

116,4

101,9

Gemessene FPS in QHD

Grafikkarte

Assassin's Creed Odyssey

Borderlands 3

Civilization VI Gathering Storm

F1 2019

Far Cry 5

Forza Horizon 4

Metro Exodus

Red Dead Redemption 2

Shadow of the Tomb Raider

The Division 2

GeForce GTX 1650

23,0

16,7

19,5

38,1

35,6

50,3

18,9

n.a.

30,5

24,2

GeForce GTX 1650 SUPER

28,9

23,9

36,5

59,4

46,4

65,2

27,9

n.a.

41,3

30,0

GeForce GTX 1660

37,0

30,0

40,7

68,3

55,6

79,6

29,4

31,9

49,0

41,4

GeForce GTX 1660 SUPER

43,1

34,0

47,6

73,8

63,7

89,7

34,6

35,8

55,9

45,6

GeForce GTX 1660 Ti

41,5

35,1

47,4

76,7

65,7

89,2

34,8

35,5

55,3

45,6

GeForce RTX 2060

49,4

43,3

60,0

91,2

71,4

100,2

42,0

44,1

65,2

56,4

GeForce RTX 2060 SUPER

55,1

49,5

68,5

101,6

89,0

107,9

47,3

48,9

75,3

63,1

GeForce RTX 2070 SUPER

60,2

58,6

81,2

115,6

102,2

129,8

58,2

58,4

89,0

82,5

GeForce RTX 2080 SUPER

65,1

67,0

88,4

117,0

114,6

142,8

64,0

66,4

100,7

93,8

GeForce RTX 2080 Ti

72,6

82,0

106,4

134,1

134,5

158,7

80,0

75,7

119,1

113,7

Radeon RX 570 8GB

27,6

24,2

33,6

57,1

44,8

58,9

25,6

25,5

38,0

32,0

Radeon RX 5500 XT 4GB

25,6

28,6

42,5

65,9

52,8

53,5

30,4

n.a.

36,6

29,5

Radeon RX 5500 XT 8GB

34,4

28,7

42,8

62,8

57,3

71,8

30,2

31,0

44,2

39,2

Radeon RX 5600 XT

40,1

41,8

61,9

97,6

74,4

101,5

43,8

38,1

59,5

54,7

Radeon RX 5700

51,4

46,1

71,9

107,9

88,1

114,3

48,2

47,5

70,8

58,5

Radeon RX 5700 XT

60,0

52,4

81,5

119,3

99,9

129,1

55,1

53,4

78,8

67,8

Gemessene FPS in UHD

Grafikkarte

Assassin's Creed Odyssey

Borderlands 3

Civilization VI Gathering Storm

F1 2019

Far Cry 5

Forza Horizon 4

Metro Exodus

Red Dead Redemption 2

Shadow of the Tomb Raider

The Division 2

GeForce RTX 2070 SUPER

40,1

31,6

52,5

73,4

54,7

87,7

35,2

37,3

46,7

44,7

GeForce RTX 2080 SUPER

43,8

36,4

57,4

83,9

62,7

98,4

40,5

42,8

54,0

51,6

GeForce RTX 2080 Ti

47,5

45,1

72,0

90,1

76,8

112,6

50,6

51,9

65,7

63,5

Radeon RX 5700 XT

36,7

28,4

53,1

74,0

51,7

82,5

34,5

34,1

39,7

37,9

Synthetische Benchmarks

Neben den Spieletests führen wir noch synthetische Benchmarks durch, um die Rechenleistung einer Grafikkarte zu ermitteln. Auch hier sind die angegeben Scores/ Zeiten der Durchschnitt aus drei Testdurchläufen.

Grafikkarte

3D Mark Time Spy Extreme

3D Mark Time Spy Extreme Graphics

3D Mark Fire Strike Ultra

3D Mark Fire Strike Ultra Graphics

Unigine Superposition 4K Open GL

GeForce GTX 1650

1704

1519

1856

1712

2439

GeForce GTX 1650 SUPER

2254

2042

2356

2162

3482

GeForce GTX 1660

2679

2457

2970

2776

3938

GeForce GTX 1660 SUPER

3039

2817

3392

3160

4503

GeForce GTX 1660 Ti

3033

2811

3419

3185

4550

GeForce RTX 2060

3704

3503

4496

4267

5532

GeForce RTX 2060 SUPER

4294

4134

5372

5163

6273

GeForce RTX 2070 SUPER

4845

4745

6132

5928

7395

GeForce RTX 2080 SUPER

5362

5341

6905

6692

8416

GeForce RTX 2080 Ti

6538

6762

8437

8258

10317

Radeon RX 570 8GB

tbd

tbd

3104

3053

2638

Radeon RX 5500 XT 4GB

2340

2125

3531

3498

2830

Radeon RX 5500 XT 8GB

2329

2115

3517

3484

2938

Radeon RX 5600 XT

tbd

tbd

5386

5468

4462

Radeon RX 5700

3866

3673

5770

5784

4908

Radeon RX 5700 XT

4332

4176

6609

6652

5590

So testet PC-WELT Grafikkarten

Wir testen alle Grafikkarten unter gleichen Bedingungen, um faire, transparente und vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Welche Hardware und Software wir für unsere Tests benutzen, und wie die Gesamtwertung am Ende zustande kommt, erfahren Sie in folgendem Artikel: Wie PC-WELT Grafikkarten testet

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