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Grafikkarten-Vergleich 2021: Die besten Gamer-GPUs im Test - mit Rangliste

20.01.2021 | 15:30 Uhr | Sebastian Schenzinger

Mit unserem Performance- & Preis-Leistungs-Ranking die beste Grafikkarte für 2021 finden! Dazu gibt's Kauf-Tipps für alle Modelle auf Basis der AMD Radeon RX und Nvidia GeForce RTX GPUs. Stand: 20. Januar 2021

Welche sind die besten Gaming-Grafikkarten 2020? Wir haben in unserem großen Grafikkarten-Vergleich alle GPUs aus den Preisbereichen von 150-1200 Euro getestet und sagen Euch, bei welchen Grafikkarten Ihr die meisten Frames für Euer Geld bekommt.
Um Euch die Auswahl so einfach wie möglich zu machen, haben wir das Video in Preisbereiche gegliedert. Zu den einzelnen Preisstufen kommt Ihr hier:

► GPUs bis 150€ (1:40):
------------------------------------------
►► Sapphire Radeon RX 570 8 GB:
amzn.to/2TSdoIC


► GPUs bis 200€ (3:35):
------------------------------------------
►► Sapphire RX 590 Nitro+:
amzn.to/2wGVpgn


► GPUs bis 250€ (6:22):
------------------------------------------
►► KFA2 Nvidia GeForce GTX 1660 Super OC 6GB:
amzn.to/2wNv0xu


► GPUs bis 350€ (7:38):
------------------------------------------
►► PowerColor AMD Radeon RX 5700 Red Dragon 8GB:
amzn.to/2W39IpR


► GPUs bis 450€ (9:48):
------------------------------------------
►► SAPPHIRE Nitro+ Radeon RX 5700 XT 8GB:
amzn.to/2vLezSb


► GPUs bis 550€ (11:23):
------------------------------------------
►► KFA2 Nvidia GeForce RTX 2070 Super EX 8GB:
amzn.to/3aK1veC


► GPUs bis 750€ (12:24):
------------------------------------------
►► ASUS ROG Strix Nvidia GeForce RTX 2080 Super:
amzn.to/2TT8xqt


► You're serious??? (13:11):
------------------------------------------
►► MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio:
amzn.to/2PZKHbq


Alle ausführlichen Test-Ergebnisse zum Nachlesen:
------------------------------------------
► Grafikkarten-Vergleich 2020:
www.pcwelt.de/2486095

► Ausführlicher Test Full-HD-Grafikkarten:
www.pcwelt.de/1791265

► Ausführlicher Test WQHD-Grafikkarten:
www.pcwelt.de/1497455

► Ausführlicher Test UHD-Grafikkarten:
www.pcwelt.de/1766963

► So testen wir Grafikkarten & CPUs:
www.youtube.com/watch?v=sHeFxVUbn9U

Die Grafikkarte stellt für PC-Spieler die wichtigste Komponente dar. Von ihr hängt ab, in welcher Auflösung Sie mit welcher Grafikqualität zocken können und wie flüssig das Spielerlebnis ausfällt. Um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern, haben wir alle aktuellen Grafikprozessoren von AMD und Nvidia im Test. Wir geben anhand unserer Messwerte Kaufempfehlungen von der Einsteiger-Grafikkarte bis hin zum Highend-Modell. In der folgenden Bildergalerie präsentieren wir Ihnen unseren Test-Sieger, den Preis-Leistungs-Sieger, den Preis-Tipp und unsere Empfehlung der Redaktion.

Wenn Sie auf der Suche nach einer Grafikkarte für eine konkrete Auflösung beziehungsweise in einem bestimmten Preisbereich sind, dann empfehlen wir Ihnen einen der folgenden drei Artikel:

Die besten Full-HD-Grafikkarten bis 300 Euro
Die besten QHD-Grafikkarten von 300 bis 500 Euro
Die besten UHD-Grafikkarten ab 500 Euro

Und falls Sie sich einen ganz neuen Gaming-PC zulegen wollen, dürfte dieser Artikel für Sie interessant sein:

Günstigen Gaming-PC zusammenstellen: Die beste Hardware in jedem Preisbereich

Performance-Rating der Grafikkarten

Wir testen alle Grafikkarten zunächst in zehn Spielen ohne Raytracing/DLSS und bilden daraus den Mittelwert der durchschnittlichen Bilder/s. Detaillierte Ergebnisse für jedes Spiel finden Sie in den Tabellen am Ende des Artikels . In der folgenden Bildergalerie listen wir die Spielleistung aller Grafikkarten im Test auf. In den Auflösungen Full-HD (1920 x 1080) und QHD (2560 x 1440) müssen sich alle GPUs beweisen. Highend-Grafikkarten testen wir zudem in der UHD-Auflösung (3840 x 2160). Durch die Pfeile können Sie in die nächst höhere/niedrigere Auflösung umschalten. Mit einem Klick auf "zur Bildergalerie-Großansicht" in der rechten unteren Ecke gelangen Sie zu einer besser lesbaren Version der Diagramme.

Raytracing und DLSS: Ein wichtiger Grund bei der Kaufentscheidung?

Raytracing ist eine aufwendige Licht- und Schattenberechnung, die für ein noch immersiveres Spielerlebnis sorgen soll. Dabei dienen die speziellen RT-Cores in den Nvidia GeForce RTX GPUs beziehungsweise die Ray Accelertors in den AMD RX 6000 Grafikkarten zur Berechnung der Strahlenverfolgung (deutsch für Raytracing). Die erst vor kurzem veröffentlichten Ampere Grafikkarten RTX 3080 und RTX 3090 haben die Raytracing-Leistung im Vergleich zum Vorgänger deutlich gesteigert und sorgen auch Dank DLSS endlich für flüssige Spielraten in 4K-Auflösung. Für AMD wiederum ist der Raytracing-Bereich Neuland und das zeigt sich auch in der Performance. Selbst das Topmodell, die RX 6900 XT, kann es nur mit der RTX 3070 von Nvidia aufnehmen. Eine Alternative zu Nvidias DLSS kann AMD noch nicht anbieten, wobei diese unter dem Namen Super Resolution bereits in Arbeit sein soll.

CPU-Benchmark 2020: Prozessoren im Vergleich-Test

So funktioniert Raytracing beziehungsweise Pathtracing: Sie können sich vorstellen, dass vom Auge des Betrachters (der Spielfigur) Strahlen zu jedem einzelnen Bildpunkt auf dem Monitor ausgehen. Sobald ein Strahl auf ein Objekt trifft, prüft die Spiel-Engine, ob andere Faktoren wie eine Spiegelung oder ein Schattenwurf Einfluss auf den betreffenden Pixel haben. Es findet also eine Brechung und Nachverfolgung des Strahls statt. Dadurch können Objekte, welche vom Bildpunkt des Betrachters aus verborgen sind oder sich außerhalb des Bildbereichs befinden, Einfluss auf das Spiel nehmen: So können Sie einen Gegner zum Beispiel durch seinen Schattenwurf oder durch eine Spiegelung in einem Schaufenster auch um eine Ecke herum erkennen. 

Control ist einer der Vorzeigetitel was die Visualisierung von Raytracing betrifft.
Vergrößern Control ist einer der Vorzeigetitel was die Visualisierung von Raytracing betrifft.
© Nvidia

Gab es zur Veröffentlichung der RTX-2000-GPUs im September 2018 nur sehr wenige Spiele mit Raytracing-Support, so sind mittlerweile etliche weitere Titel hinzugekommen. Mit Veröffentlichung der PS5 und Xbox Series X unterstützen auch die Konsolen endlich Raytracing, weshalb sich die Technik jetzt noch einmal deutlich schneller verbreiten dürfte. Mit RTX 3000 ist die Technik auch endlich erwachsen geworden und Sie dürfen flüssige FPS-Werte selbst in 4K-Auflösung erwarten. Mit Einführung von Raytracing in kompetitiven Spielen wie Fortnite dürften Sie dadurch auch spielerische Vorteile erhalten, da es Ihnen einfacher fällt, einen Gegner Dank Spiegelungen oder seinem Schattenwurf zu spotten. 

Raytracing ist erwachsen geworden. Spätestens mit der RTX-3000-Generation und DLSS 2.0 sieht Raytracing endlich nicht nur geil aus, sondern ist auch flüssig spielbar. Kein Wunder, dass in vielen aktuellen Spielen, Raytracing mittlerweile Standard ist. So auch im neuen Call of Duty: Black Ops Cold War, Watch Dogs Legion und jetzt auch im Multiplayer-Shooter Fortnite. Basti zeigt Euch in diesem Video, was die Raytracing-Effekte in diesen drei Titeln drauf haben und wie gut sie mit der neuen RTX 3080 AMP Holo von ZOTAC laufen - denn genau diese Grafikkarte könnt Ihr in diesem Video gewinnen.

► RTX 3080 oder 3090 kaufen und Call of Duty: Black Ops Cold War gratis erhalten (bis 10.12.2020, nur bei zertifizierten Händlern):
www.zotac.com/de/page/the-ultimate-play-call-of-duty-black-ops-cold-war-bundle

Zum Gewinnspiel-Formular

Da die Berechnung von Raytracing unglaublich aufwendig ist, kommt in vielen Spielen eine Hybrid-Lösung aus Raytracing und Rasterisierung zum Einsatz. So lassen sich zum Beispiel im neuen Call of Duty Cold Wars nur die Schatten per Raytracing darstellen, Spiegelungen oder die globale Beleuchtung setzen nach wie vor auf Rasterisierung. In Spielen wie Control oder Minecraft gibt es dann die volle Palette mit Raytracing-Schatten, Global Illumination, Godrays und Reflektionen. Um die Grafikkarten bei der Berechnung zu entlasten, kann auf den Nvidia RTX GPUs das Feature DLSS (Deep Learning Super Sampling) eingesetzt werden. Einfach gesagt rendert die Grafikkarte dabei das Bild in einer niedrigeren Auflösung und skaliert das Bild anschließend mittels künstlicher Intelligenz hoch. Tatsächlich berücksichtigt das neuronale Netzwerk dabei aber nicht nur das aktuell Bild, das dargestellt werden soll, sondern auch vergangene und nachfolgende, um das Bild aus all diesen Informationen zusammen zu setzen. Seit DLSS 2.0 funktioniert diese Technik ziemlich gut und ermöglicht deutlich höhere FPS-Zahlen nahezu ohne Einbußen bei der Grafikqualität. 

Da Raytracing immer mehr an Bedeutung gewinnt, haben wir unserem Benchmarktest extra noch neun Titel mit Raytracing beziehungsweise DLSS Support hinzugefügt. Zur Einordnung der Grafikkarten haben wir auch hier wieder einen FPS-Durchschnitt aus den getesteten Spielen gebildet, die genauen Messergebnisse können Sie am Ende des Artikels finden. 

Hinweis: Für eine bessere Einordnung der Raytracing-Performance der AMD Grafikkarten, haben wir die RTX 3000 GPUs von Nvidia sowohl mit aktiviertem DLSS als auch ohne getestet.


Euro-pro-FPS-Verhältnis

In den folgenden beiden Diagrammen können Sie sehen, wie viel Euro Sie im Schnitt für ein Bild pro Sekunde zahlen müssen (in den drei Auflösungen FHD, QHD und UHD). Dafür haben wir für jede Grafikkarte aus den zehn getesteten Spielen (am Ende des Artikels aufgeführt) einen FPS-Durchschnitt gebildet. Anschließend teilen wir den aktuellen Straßenpreis einer Grafikkarte (Stand: 20. Januar 2020) durch diese errechnete Zahl und erhalten somit das Euro-pro-FPS-Verhältnis. Natürlich ist dieses Diagramm mit Vorsicht zu genießen, da die Grafiken nur eine indirekte Auskunft über die Leistung einer Grafikkarte geben.

Monatelang führte AMD mit den in die Jahre gekommenen Polaris-Grafikkarten unser Preis-Leistungs-Ranking an. Mittlerweile sind die RX 570, RX 580 und RX 590 jedoch nahezu abverkauft und nur noch wenige Modelle bei den Händlern erhältlich, die deutlich im Preis gestiegen sind. Dafür hat nach den Preisentwicklungen in den letzten Monaten die GTX 1650 Super knapp gefolgt von der GTX 1650 mit GDDR6-Videospeicher die Spitze übernommen und ist unser neuer Preis-Leistung-Sieger. Auf Platz vier sitzt die GeForce GTX 1660 Super, welche sich ideal für kompetitive Spieler eignet und sich damit unseren Preis-Tipp verdient hat.

Flotter RAM: So wichtig ist der Arbeitsspeicher-Takt für den Gaming-PC

In der Mittelklasse hat AMD mit der RX 5700 XT wieder die Nase vorne, auch wenn diese deutlich im Preis gestiegen ist - aber eben nicht so stark wie Nvidias Konkurrenzmodelle. Aus diesem Grund bekommt die RX 5700 XT unsere Empfehlung der Redaktion. Von den neuen Grafikkarten ist nur die RTX 3060 Ti unter den Top 5 vertreten, was an den völlig überzogenen Preisen der Händler für die GPUs liegt. Aber die Nachfrage bestimmt nun einmal das Angebot. In der noch höheren UHD-Auflösung haben die neuen GPUs das Feld deutlich mehr aufgemischt. Auch hier führt die RX 5700 XT, wobei man diese ebenso wie die RTX 2070 Super nicht als vollständig UHD-tauglich beschreiben kann. Es folgen die RTX 3060 Ti und die RTX 3070, die in vielen Spielen für flüssige 60 FPS bei höchsten Einstellungen sorgen. Von einem wirklich Preistipp kann man hier aber nicht sprechen, die Preise der Händler liegen satte 220 respektive 280 Euro über der UVP von Nvidia.


Lohnen sich ältere Grafikkarten-Generationen noch?

Mit Veröffentlichung der Ampere Grafikkarten hat der Abverkauf der RTX 2000 GPUs auf Basis der Turing-Architektur begonnen. Bereits jetzt sind nur noch wenige Modelle erhältlich und die Preise deutlich am steigen. So sind zum Beispiel von der RTX 2080 Ti nur noch acht Modelle im Preisvergleich gelistet, bei der RTX 2080 Super sind es noch fünf Modelle und bei der RTX 2070 Super und der RTX 2060 Super sogar jeweils nur drei Varianten. Die RTX 2070 und die RTX 2080 zählen schon seit längerem zu den Auslaufmodellen und sind quasi nicht mehr erhältlich - die Preise vollkommen unattraktiv. Für die Einsteigermodelle in Form der GTX-1600-Serie gibt es noch keinen offiziellen Nachfolger. Hier sind noch deutlich mehr Modelle verfügbar, aber die Preise sind dennoch am steigen.

Sowohl AMDs Grafikkarten auf der GCN-Architektur als auch Nvidias Pascal-GPUs sind aus Preis-Leistungs-Sicht nicht mehr empfehlenswert.
Vergrößern Sowohl AMDs Grafikkarten auf der GCN-Architektur als auch Nvidias Pascal-GPUs sind aus Preis-Leistungs-Sicht nicht mehr empfehlenswert.

Bei AMD sieht es nicht viel anders aus. Das High-End-Modell Radeon VII hat nach nur einem halben Jahr auf dem Markt bereits den „End-of-Life“-Status erreicht und ist bei den Händlern nicht mehr erhältlich. Auch bei den RX 5700 Grafikkarten macht sich der Abverkauf bemerkbar. Die RX 5700 ist nahezu vollständig von der Bildfläche verschwunden und mittlerweile sogar teurer als die RX 5700 XT, die auch kontinuierlich im Preis steigt. Für die RX 5600 XT und die RX 5500 XT gibt es noch keinen Nachfolger, aber auch hier haben die Preise deutlich zugenommen. Da in den letzten Monaten auch die Preise für die Polaris-Grafikkarten alias RX 570, RX 580 und RX 590 gestiegen sind, können wir hier keine Kaufempfehlung mehr aussprechen, letztere ist bereits gänzlich aus den Regalen der Händler verschwunden. Der Griff zu aktuellen RDNA-Modellen ist die sinnvollere Wahl.


Welche Grafikkarte für Full-HD (1920 x 1080)?

Der Einstieg ins Full-HD-Gaming gestaltet sich zunehmend schwieriger. Das liegt zum einen daran, dass viele Einsteiger-Grafikkarten nur 4 GB Videospeicher zu bieten haben, aus unserer Sicht zu wenig. Aktuell mag das zwar für viele Spiele noch ausreichen, aber seit die PS5 und die Xbox Series X auf dem Markt sind, dürften die Spielentwickler ihre Titel auf mehr Videospeicher hin optimieren. Am Beispiel der RX 5500 XT kann man in unserem Performance-Rating auch jetzt schon sehr gut sehen, dass die 8-GB-Variante ihre kleine Schwester nur auf Grund des doppelt so großen VRAMs um zehn Prozent abhängt. Auf der anderen Seite sind die Preise der Einsteigermodelle in den letzten Wochen deutlich gestiegen, sodass es jetzt im Preisbereich unter 150 Euro keine einzige Gaming-GPU mehr zur Auswahl gibt.

Die GTX 1650 mit GDDR5-VRAM (ab 152 Euro) ist die derzeit günstigste in unserem Vergleich, knapp gefolgt von der GTX 1650 mit GDDR6-Videospeicher (ab 158 Euro). Beide Modelle waren letzten Sommer 30 Euro günstiger, das sind satte 20 Prozent. Das neuere Modell mit GDDR6-Videospeicher ist klar die bessere Wahl, es ist sechs Prozent schneller bei nahezu identischen Anschaffungskosten. Bei der GTX 1650 macht sich jedoch bemerkbar, dass sie keine zusätzlichen Stromanschluss benötigt, die Leistung fällt nämlich sehr überschaubar aus. Selbst mit niedrigsten Einstellungen erreicht die Grafikkarte bei anspruchsvollen Spielen in Full-HD nicht immer 60 Bilder pro Sekunde. Wenn Sie bevorzugt ältere Spieltitel zocken und einen PC mit niedriger Leistungsaufnahme zusammenbauen wollen, dann ist die GTX 1650 durchaus ausreichend. 

Die deutlich bessere Wahl ist der Griff zu unserem derzeitigen Preis-Leistungs-Sieger, der GTX 1650 Super (ab 187 Euro). Diese rechnet im Schnitt nämlich 29 Prozent schneller, bei nur 18 Prozent höheren Anschaffungskosten. Mit dieser GPU können Sie dann kompetitive Spiele wie Fortnite oder PUBG mit 100 FPS bei hohen Einstellungen zocken. Bei aktuellen AAA-Titeln wie Assassin's Creed Valhalla oder Watch Dogs Legion reicht es im Regelfall für mittlere bis hohe Settings um mindestens 60 Bilder pro Sekunde zu erreichen.

Eine Stufe darüber im Preisbereich bis 250 Euro sind drei weitere Grafikkarten erhältlich, von denen jedoch nur eine eine Kaufempfehlung bekommt. Los geht's mit der RX 5500 XT mit 4 GB Videospeicher (ab 212 Euro). In unserem Test liegt die GPU bei den Performance-Messungen auf einem Level mit der GTX 1650 Super, welche aktuell 25 Euro günstiger und deshalb die bessere Wahl ist. Es folgen die RX 5500 XT mit 8 GB VRAM (ab 245 Euro) und die GTX 1660 (ab 245 Euro). Da die Nvidia Grafikkarte im Schnitt einen Tick besser abschneidet, empfehlen wir zu dieser zu greifen, für Full-HD-Gaming sind 6 GB Videospeicher auch vollkommen ausreichend. Im Vergleich zur GTX 1650 Super erhalten Sie 16 Prozent mehr Leistung. Damit können Sie die meisten aktuelle Games mit hohen Einstellungen in Full-HD flüssig zocken.


Erweitern wir den Preisbereich bis auf 300 Euro, kommt die GTX 1660 Super (ab 269 Euro) hinzu. Die GTX 1660 Super ist durchschnittlich 30 Prozent schneller als die GTX 1650 Super. Im Vergleich zur GTX 1660 liegt sie um gute zwölf Prozent vorne und liefert damit genügend Leistung um nahezu jedes Spiel in Full-HD bei hohen Einstellung flüssig darstellen zu können. In kompetitiven Spielen liegt die FPS-Zahl sogar bei 140 bis 150 Bilder pro Sekunden bei hohen Settings, wodurch sich die GPU ideal für einen 144 Hz Monitor eignet. Bei unserem Preis-Leistungs-Vergleich landet die GTX 1660 Super damit auf dem vierten Rang und bekommt unseren Preis-Tipp verliehen.


Wir müssen das Budget bis auf 350 Euro erweitern, um wieder zu empfehlenswerten Modellen zu kommen. Dort liefern sich nämlich die RX 5600 XT (ab 339 Euro) und die RTX 2060 (ab 347 Euro) einen direkten Schlagabtausch. Die beiden Grafikkarten liegen was die Spieleleistung, den Stromverbrauch und auch die Speichergröße angeht auf dem gleichen Level. Da die RTX 2060 hardwareseitigen Raytracing-Support bietet, welcher der RX 5600 XT fehlt, raten wir jedoch, zur Karte von Nvidia zu greifen. Vollkommen unabhängig für welche Karte Sie sich entscheiden, können Sie nahezu alle aktuellen Spiele mit höchsten Einstellungen und mindestens 60 Bildern pro Sekunde in Full-HD spielen. Von der GTX 1660 Ti (ab 304 Euro) wiederum raten wir ab. Sie ist nur unwesentlich schneller als die GTX 1660 Super, kostet aber 35 Euro mehr.

Welche Grafikkarte für QHD (2560 x 1440)?

Mit der Radeon RX 5700 XT (ab 425 Euro) befinden wir uns auch schon im Bereich der 1440p-tauglichen Grafikkarten. Im gleichen Preissegment bietet Nvidia die RTX 2060 Super (ab 431 Euro) an. Die Rasterisierungs-Performance der AMD Grafikkarte fällt dabei um gut 16 Prozent höher aus, was klar für die RX 5700 XT spricht. Die RTX 2060 Super wiederum kann mit hardwareseitigem Raytracing-Support und DLSS aufwarten. Mit der RX 5700 XT können Sie die meisten Spiele in QHD mit den höchsten Einstellungen bei mindestens 60 Bildern pro Sekunde zocken. Bei kompetitiven Spielen reicht es für 120 bis 140 FPS in 1440p bei höchsten Presets.

Es folgt ein sehr großer Preissprung in die Region bis 650 Euro. Los geht es mit der RTX 2070 Super (ab 549 Euro). Da der Preis für die Nvidia Grafikkarte in den letzten Wochen um über 100 Euro gestiegen ist, können wir die RTX 2070 Super definitiv nicht mehr empfehlen. Die Performance liegt im Schnitt nur fünf Prozent oberhalb der RX 5700 XT und der hardwareseitige Raytracing-Support ist diesen Aufpreis definitiv nicht wert. Auch die RTX 2070 (ab 529 Euro) hat ausgedient und ist preislich vollkommen unattraktiv. Gleiches gilt für die RX 5700 (ab 595 Euro) die mittlerweile nur noch in zwei Ausführungen erhältlich ist und deren Preis sich seit dem letzten Sommer verdoppelt hat.

Kommen wir zur ersten Ampere-Grafikkarte, der RTX 3060 Ti (ab 619 Euro). Diese ist in der Lage alle aktuellen Spiele mit den höchsten Einstellungen und aktiviertem Raytracing in QHD flüssig darzustellen. Im Test hat die RTX 3060 Ti keine Schwächen offenbart, großes Problem ist, dass der aktuelle Preis um satte 220 Euro über der UVP (399 Euro) liegt. Tatsächlich betrifft das aber alle Grafikkarten im Preisbereich über 500 Euro, weshalb es hier allgemein sehr schwer ist, eine echte Kaufempfehlung auszusprechen. 


Ein weiteres Beispiel hierfür ist die RTX 3070 (ab 779 Euro). Diese rendert im Schnitt neun Prozent schneller als die RTX 3060 Ti, den Aufpreis rechtfertigt das in keinster Weise. Hier liegt der Preis der Händler sogar 280 Euro oberhalb der UVP von 499 Euro. Die RTX 2080 Super (ab 752 Euro) wiederum hat ausgedient und fällt bei der Performance um zehn Prozent hinter der RTX 3060 Ti zurück. AMDs Radeon RX 6800 (ab 879 Euro) wäre ein gute Alternative und rechnet sogar elf Prozent schneller als die RTX 3070. Der Preis der Händler ist jedoch viel zu hoch angesetzt, weshalb wir von einem Kauf abraten.

Welche Grafikkarte für UHD (3840 x 2160)?

Wenn Sie graphisch anspruchsvolle Spiele in UHD wirklich genießen wollen, sollten Sie zur erst vor kurzem veröffentlichten RTX 3080 (ab 999 Euro) greifen. Die GPU ist jedoch auch vier Monate nach Release nur sehr schlecht verfügbar und die Preise liegen dementsprechend deutlich über der UVP des Herstellers von 699 Euro, weshalb wir raten mit einem Kauf noch etwas zu warten, bis sich die Marktlage wieder stabilisiert hat. Mit der RTX 3080 können Sie alle aktuellen Spiele mit höchsten Einstellungen und aktiviertem Raytracing in 2160p zocken. 

Seit kurzem gibt es mit der RX 6800 (ab 879 Euro) und der RX 6800 XT (ab 1099 Euro) zwei Alternativen von AMD. Bei der Bilddarstellung per Rasterisierung liegt die RX 6800 mit zehn Prozent Abstand vor der RTX 3070, bei aktiviertem Raytracing dann aber 17 Prozent dahinter und - ganz wichtig - für die AMD Grafikkarte gibt es aktuell keine Alternative zu DLSS. Die RX 6800 XT wiederum liefert sich mit der RTX 3080 ein Kopf-an-Kopf-Rennen, hat jedoch bei aktiviertem Raytracing dann deutlich das Nachsehen. In QHD erreichen Sie mit beiden AMD Grafikkarten bei aktiviertem Raytracing noch flüssige Spielraten, für 2160p reicht die Rechenleistung dann aber definitiv nicht aus. In Anbetracht der aktuellen Preise sind die beiden Modelle aber sowieso vollkommen uninteressant.

Preislich sind über der RTX 3080 noch die RTX 2080 Ti (ab 1209 Euro), die RX 6900 XT (ab 1319 Euro) und die RTX 3090 (ab 1649 Euro) angesiedelt. Die RTX 2080 Ti hat mittlerweile ausgedient. Der Preis liegt deutlich über der RTX 3080 bei einer 28 Prozent niedrigeren Performance. Aus Leistungssicht liegt sie damit mit der RTX 3070 gleich auf, welche deutlich günstiger ist. Mit der RX 6900 XT hat es AMD geschafft, endlich wieder im High-End-Segment mit Nvidia konkurrieren zu können. Aber eben nur bei der Bilddarstellung per Rasterisierung. Bei aktiviertem Raytracing kann das Flaggschiff von AMD nicht einmal mit der RTX 3080 mithalten. Spielbare FPS-Raten in UHD sind mit der RX 6900 XT in vielen Spielen bei aktiviertem Raytracing unerreichbar. Zudem fehlt im Vergleich zur RX 6800 XT ein echtes Alleinstellungsmerkmal, zumal die Performance im Schnitt nur neun Prozent höher liegt.

Bleibt noch Nvidias BFGPU, die RTX 3090. Diese richtet sich auf Grund ihres üppigen Videospeichers von 24 GB und des Preises  jedoch eher an professionelle Anwender, die viel Videospeicher benötigen, als an Gamer. In 4K-Auflösung liegt die RTX 3090 in unserem Test nur gute zehn Prozent vor der RTX 3080, kostet dabei aber mehr als das doppelte. Hardware-Enthusiasten, die immer die schnellstmöglichen Komponenten in ihrem PC verbaut haben wollen, müssen also wohl oder übel in den sauren Apfel beißen.


Preisentwicklung der Grafikkarten

Um die Preisentwicklung aller aktuellen GPUs übersichtlich darzustellen, haben wir für Sie alle wichtigen Informationen in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Grafikkarte

Stand 20.01

Vergleich zum 04.05 / Release

Vergleich zum 29.06 / Release

Vergleich zum 30.07 / Release

Vergleich zum 01.10 / Release

Vergleich zum 28.10 / Release der GPU

Vergleich zum 16.12 / Release

AMD Radeon VII

n.a.

-13 €

0 €

n.a.

n.a.

n.a.

n.a.

AMD Radeon RX 590

n.a.

88 €

92 €

82 €

30 €

66 €

n.a.

Nvidia GeForce RTX 3090

1.649 €

n.a.

n.a.

n.a.

50 €

-130 €

-30 €

Nvidia GeForce RTX 2080 Ti

1.209 €

110 €

110 €

192 €

133 €

90 €

26 €

Nvidia GeForce RTX 2080

1.013 €

302 €

330 €

404 €

404 €

340 €

89 €

AMD Radeon RX 6900 XT

1.319 €

n.a.

n.a.

n.a.

n.a.

320 €

-80 €

AMD Radeon RX 6800 XT

1.099 €

n.a.

n.a.

n.a.

n.a.

460 €

165 €

Nvidia GeForce RTX 3080

999 €

n.a.

n.a.

n.a.

190 €

186 €

0 €

AMD Radeon RX 5700

595 €

295 €

276 €

290 €

272 €

254 €

196 €

Nvidia GeForce RTX 2080 SUPER

752 €

39 €

49 €

153 €

183 €

103 €

-128 €

AMD Radeon RX 6800

879 €

n.a.

n.a.

n.a.

n.a.

300 €

61 €

Nvidia GeForce RTX 3070

779 €

n.a.

n.a.

n.a.

n.a.

280 €

80 €

Nvidia GeForce RTX 2070

529 €

150 €

148 €

164 €

159 €

148 €

-71 €

Nvidia GeForce RTX 2070 SUPER

549 €

35 €

50 €

132 €

120 €

100 €

6 €

Nvidia GeForce RTX 3060 Ti

619 €

n.a.

n.a.

n.a.

n.a.

220 €

47 €

AMD Radeon RX 570 8 GB

239 €

100 €

94 €

97 €

93 €

82 €

50 €

Nvidia GeForce RTX 2060 SUPER

431 €

32 €

52 €

94 €

82 €

82 €

42 €

AMD Radeon RX 580 8 GB

245 €

80 €

80 €

87 €

76 €

76 €

57 €

Nvidia GeForce GTX 1660 Ti

304 €

32 €

42 €

63 €

54 €

54 €

33 €

Nvidia GeForce RTX 2060

347 €

38 €

38 €

78 €

78 €

78 €

21 €

AMD Radeon RX 5700 XT

425 €

66 €

66 €

87 €

65 €

75 €

38 €

AMD Radeon RX 5600 XT

339 €

60 €

71 €

75 €

70 €

80 €

19 €

AMD Radeon RX 5500 XT 8 GB

245 €

46 €

56 €

67 €

66 €

60 €

49 €

Nvidia GeForce GTX 1660

245 €

40 €

45 €

63 €

66 €

66 €

35 €

Nvidia GeForce GTX 1650 GDDR5

152 €

9 €

13 €

27 €

27 €

20 €

2 €

Nvidia GeForce GTX 1660 SUPER

269 €

30 €

49 €

77 €

70 €

70 €

34 €

AMD Radeon RX 5500 XT 4 GB

212 €

33 €

36 €

56 €

48 €

45 €

35 €

Nvidia GeForce GTX 1650 GDDR6

158 €

3 €

20 €

31 €

29 €

29 €

16 €

Nvidia GeForce GTX 1650 SUPER

187 €

7 €

16 €

40 €

41 €

41 €

5 €


Gemessene FPS in FHD

Folgend können Sie alle FPS-Werte finden, die wir in den zehn Spielen Assassin's Creed Odyssey, Borderlands 3, Civilization VI Gathering Storm, F1 2019, Far Cry 5, Forza Horizon 4, Metro Exodus, Red Dead Redemption 2, Shadow of the Tomb Raider und The Division 2 ermittelt haben. Die angegebenen Zahlen stellen dabei den Mittelwert aus drei Testdurchläufen dar, um Messfehler auszuschließen und Messtoleranzen auszugleichen. Die Messungen erfolgen bei höchsten Spieldetails in den drei Auflösungen Full-HD, QHD und UHD - letztere nur für die High-End-Grafikkarten. Neu hinzugekommen sind die Messungen in den folgenden neun Spielen mit der Unterstützung von Raytracing beziehungsweise DLSS: Battlefield V, Call of Duty: Modern Warfare, Control, Death Stranding, Deliver us the Moon, Metro Exodus, Minecraft, Shadow of the Tomb Raider und Wolfenstein: Youngblood

Full-HD (ohne Raytracing/DLSS)

Assassin's Creed Odyssey avg

Borderlands 3 avg

Civilization VI Gathering Storm avg

F1 2019 avg

Far Cry 5 avg

Forza Horizon 4 avg

Metro Exodus avg

Red Dead Redemption 2 avg

Shadow of the Tomb Raider avg

The Division 2 avg

Nvidia GeForce GTX 1650

29

30

21

58

54

67

25

25

47

35

Nvidia GeForce GTX 1650 SUPER

40

42

30

77

78

88

35

31

63

48

Nvidia GeForce GTX 1660

48

47

33

89

84

102

39

41

73

58

Nvidia GeForce GTX 1660 SUPER

54

52

38

101

95

115

44

46

83

64

Nvidia GeForce GTX 1660 Ti

53

53

38

101

96

114

44

43

83

64

Nvidia GeForce RTX 2060

60

63

48

117

111

126

54

56

97

78

Nvidia GeForce RTX 2060 SUPER

66

71

54

127

123

134

61

60

109

88

Nvidia GeForce RTX 2070

67

75

55

133

125

141

64

64

111

95

Nvidia GeForce RTX 2070 SUPER

68

83

63

143

137

160

71

73

128

109

Nvidia GeForce RTX 2080

76

88

66

153

145

169

84

79

138

115

Nvidia GeForce RTX 2080 SUPER

77

95

68

159

147

174

86

83

144

124

Nvidia GeForce RTX 2080 Ti

86

113

82

159

154

184

100

91

156

144

Nvidia GeForce RTX 3060 Ti

83

98

161

191

149

178

87

85

148

126

Nvidia GeForce RTX 3070

82

110

82

162

153

184

97

93

157

140

Nvidia GeForce RTX 3080

95

134

94

192

157

189

125

118

170

170

Nvidia Geforce RTX 3090

102

136

100

191

155

188

130

126

173

173

AMD Radeon RX 570 8GB

38

35

27

74

64

76

33

32

56

44

AMD Radeon RX 5500 XT 4GB

33

40

33

85

78

74

37

44

51

51

AMD Radeon RX 5500 XT 8GB

46

40

34

90

84

92

37

39

67

54

AMD Radeon RX 5600 XT

54

59

49

125

112

129

55

47

90

76

AMD Radeon RX 5700

63

64

55

137

123

137

61

59

104

80

AMD Radeon RX 5700 XT

71

73

62

150

136

159

68

67

116

93

AMD Radeon RX 6800

85

132

167

164

150

206

103

104

165

157

AMD Radeon RX 6800 XT

86

149

165

167

154

219

120

119

178

179

AMD Radeon RX 6900 XT

88

167

165

229

155

235

127

122

187

196

Full-HD (mit Raytracing/DLSS)

Battlefield V avg

CoD Modern Warfare avg

Control avg

Death Stranding avg

Metro Exodus avg

Shadow of the Tomb Raider avg

Wolfenstein Youngblood avg

Nvidia GeForce RTX 2060

92

87

68

130

51

98

44

Nvidia GeForce RTX 2060 SUPER

102

96

75

145

57

112

145

Nvidia GeForce RTX 2070

105

100

80

147

59

119

148

Nvidia GeForce RTX 2070 SUPER

113

109

85

150

66

129

154

Nvidia GeForce RTX 2080

118

120

87

153

70

138

161

Nvidia GeForce RTX 2080 SUPER

121

126

90

161

73

143

172

Nvidia GeForce RTX 2080 Ti

140

142

108

179

81

157

203

Nvidia GeForce RTX 3060 Ti

129

142

106

160

76

143

194

Nvidia Geforce RTX 3070

138

152

114

166

76

154

214

Nvidia GeForce RTX 3080

166

183

128

186

100

166

229

Nvidia Geforce RTX 3090

173

198

132

187

110

172

235

AMD Radeon RX 6800

131,4

138,2

88,4

-

66,2

94,6

-

AMD Radeon RX 6800 XT

145,6

160,9

98,0

-

77,8

108,9

-

AMD Radeon RX 6900 XT

157,6

175,0

106,9

-

79,0

115,3

-

Gemessene FPS in QHD

QHD (ohne Raytracing/DLSS)

Assassin's Creed Odyssey avg

Borderlands 3 avg

Civilization VI Gathering Storm avg

F1 2019 avg

Far Cry 5 avg

Forza Horizon 4 avg

Metro Exodus avg

Red Dead Redemption 2 avg

Shadow of the Tomb Raider avg

The Division 2 avg

Nvidia GeForce GTX 1650

23

17

15

38

36

50

19

n.a.

31

24

Nvidia GeForce GTX 1650 SUPER

29

24

28

59

46

65

28

n.a.

41

30

Nvidia GeForce GTX 1660

37

30

32

68

56

80

29

32

49

41

Nvidia GeForce GTX 1660 SUPER

43

34

37

74

64

90

35

36

56

40

Nvidia GeForce GTX 1660 Ti

42

35

37

77

66

89

35

36

55

40

Nvidia GeForce RTX 2060

49

43

47

91

71

100

42

44

65

50

Nvidia GeForce RTX 2060 SUPER

55

50

53

102

89

108

47

49

75

56

Nvidia GeForce RTX 2070

56

51

56

107

95

113

51

53

80

69

Nvidia GeForce RTX 2070 SUPER

60

59

63

110

102

130

58

58

89

73

Nvidia GeForce RTX 2080

62

61

67

114

112

137

63

63

96

76

Nvidia GeForce RTX 2080 SUPER

65

67

69

117

115

143

64

66

101

83

Nvidia GeForce RTX 3060 Ti

70

70

139

156

118

154

69

70

104

86

Nvidia GeForce RTX 2080 Ti

73

82

83

134

135

159

80

76

119

101

Nvidia Geforce RTX 3070

75

83

82

140

130

162

78

76

115

98

Nvidia GeForce RTX 3080

89

109

95

156

153

169

104

98

146

122

Nvidia Geforce RTX 3090

91

119

105

181

153

179

112

105

154

129

AMD Radeon RX 570 8GB

28

24

26

57

45

59

26

26

38

28

AMD Radeon RX 5500 XT 4GB

26

29

33

66

53

54

30

n.a.

37

26

AMD Radeon RX 5500 XT 8GB

34

29

33

63

57

72

30

31

44

35

AMD Radeon RX 5600 XT

40

42

48

98

74

102

44

38

60

48

AMD Radeon RX 5700

51

46

56

108

88

114

48

48

71

52

AMD Radeon RX 5700 XT

60

52

63

119

100

129

55

53

79

60

AMD Radeon RX 6800

86

97

161

157

140

178

85

85

128

106

AMD Radeon RX 6800 XT

87

114

165

161

146

200

99

97

147

125

AMD Radeon RX 6900 XT

89

125

166

223

147

216

105

102

158

135

Grafikkarte (QHD mit Raytracing/DLSS)

Battlefield V avg

CoD Modern Warfare avg

Control avg

Death Stranding avg

Metro Exodus avg

Shadow of the Tomb Raider avg

Wolfenstein Youngblood avg

Nvidia GeForce RTX 2060

68

31

47

100

37

71

27

Nvidia GeForce RTX 2060 SUPER

78

67

53

116

42

75

111

Nvidia GeForce RTX 2070

83

70

56

123

45

83

113

Nvidia GeForce RTX 2070 SUPER

87

74

61

127

50

98

119

Nvidia GeForce RTX 2080

95

83

63

132

56

106

125

Nvidia GeForce RTX 2080 SUPER

97

89

68

139

58

111

134

Nvidia GeForce RTX 2080 Ti

109

110

82

163

72

130

148

Nvidia GeForce RTX 3060 Ti

98

102

77

140

57

110

138

Nvidia Geforce RTX 3070

107

112

85

150

65

121

154

Nvidia GeForce RTX 3080

138

141

109

175

87

150

191

Nvidia Geforce RTX 3090

149

155

121

178

96

161

212

AMD Radeon RX 6800

104,3

104,3

57,7

-

46,8

67,0

-

AMD Radeon RX 6800 XT

115,9

122,8

66,5

-

55,7

78,4

-

AMD Radeon RX 6900 XT

123,9

127,4

69,9

-

57,4

84,6

-

Gemessene FPS in UHD

UHD (ohne Raytracing/DLSS)

Assassin's Creed Odyssey avg

Borderlands 3 avg

Civilization VI Gathering Storm avg

F1 2019 avg

Far Cry 5 avg

Forza Horizon 4 avg

Metro Exodus avg

Red Dead Redemption 2 avg

Shadow of the Tomb Raider avg

The Division 2 avg

Nvidia GeForce RTX 2070

38

27

49

70

48

74

31

34

41

36

Nvidia GeForce RTX 2070 SUPER

40

32

57

73

55

88

35

37

47

39

Nvidia GeForce RTX 2080

43

33

61

80

59

94

39

41

51

41

Nvidia GeForce RTX 2080 SUPER

44

36

62

84

63

98

41

43

54

45

Nvidia GeForce RTX 3060 Ti

47

39

107

101

65

108

44

46

56

46

Nvidia GeForce RTX 2080 Ti

48

45

74

90

77

113

51

52

66

55

Nvidia Geforce RTX 3070

50

46

77

100

73

119

50

50

62

53

Nvidia GeForce RTX 3080

59

64

80

126

98

140

69

67

85

67

Nvidia Geforce RTX 3090

70

71

82

137

107

154

75

72

94

72

AMD Radeon RX 5700 XT

37

28

58

74

52

83

35

34

40

33

AMD Radeon RX 6800

60

54

123