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Grafikchip-Architektur der ATI Radeon HD 5870 im Detail

23.09.2009 | 05:59 Uhr | Michael Schmelzle,

Hintere Kühlungsschlitze der AMD-Grafikkarte ATI Radeon HD 5870
Vergrößern Hintere Kühlungsschlitze der AMD-Grafikkarte ATI Radeon HD 5870
© 2014

Die ATI Radeon HD 5870 bietet spürbar mehr 3D-Leistung als die Vorgänger-Generation ATI Radeon HD 4870 , die sich auch unter DirectX-10 entfaltet. Dank der kleineren Strukturbreite der Schaltkreise - sie sinkt beim Radeon HD 5870 von 55 auf 40 Nanometer - steigt die Fläche des Grafikchips nur um den Faktor 1,3 auf 334 Quadratmillimeter. Auf dieser Fläche bringt AMD mit 2,15 Millionen gut doppelt so viele Transistoren unter, als der Vorgänger beherbergt.

Ebenfalls zugelegt haben die Unified-Shader, die sich um den Faktor 2 auf 1600 Einheiten erhöhen. Verdoppelt hat AMD auch die Anzahl der Textureinheiten sowie die Genauigkeit für die Anti-Aliasing- und Z-Stencil-Berechnung. Die Brutto-Rechenleistung der ATI Radeon HD 5870 bei Gleitkommaoperationen summiert sich laut Hersteller auf beeindruckende 2,72 Teraflops . Wie unsere Tests belegen, sorgen all diese Maßnahmen für deutlich mehr 3D-Leistung.

ATI Radeon HD 5870 im Vergleich zum Vorgänger 4870
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Außerdem hat AMD das dynamische Energie-Managment stark verbessert. So verbraucht die Radeon HD 5870 im Vergleich zum Vorgänger im 2D-Modus nur noch ein Viertel der Energie. Aber auch den Stromhunger bei Volllast konnte AMD trotz der höheren 3D-Leistung spürbar senken. Hinzu kommen Detailverbesserungen im Grafikchip wie die neue Tessellation-Einheit und die winkelunabhängige anisotropische Filterung. Detaillierte Infos zu allen wichtigen Architektur-Änderungen, die die ATI Radeon HD 5870 mitbringt, finden Sie in der nachfolgenden Bildgalerie auf dieser Seite.

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