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Geforce Go 6600 im Test

08.02.2005 | 15:00 Uhr |

Zum Test des Geforce Go 6600 stellte uns Gericom das 1st Supersonic PCI E zur Verfügung. Das Sonoma-Notebook verfügt über einen Pentium M 740 (1,73 GHz), 1024 MB DDR2-533 im Dual-Channel-Modus und ein 15,4-Zoll-Widescreen-Display. Der Geforce Go 6600 läuft im Gericom-Notebook mit 376 MHz Chip- und 600 MHz Speichertakt. Er besitzt 128 MB GDDR3-RAM.

Eine niedriger getaktete Version des Geforce Go 6600 (240 MHz Chip-, 500 MHz Speichertakt) stand uns in einem Toshiba-Notebook mit Pentium M 760 (2 GHz) und 512 MB DDR2-Speicher zum Test zur Verfügung.
Zum Vergleich führen wir die Testergebnisse des Geforce Go 6800 auf (ausführlicher Test hier ). Leider stand uns kein Sonoma-Notebook mit ATIs Mobility Radeon X600 oder X700 zum Test zur Verfügung – wir geben deshalb die Testergebnisse des Acer Travelmate 1802WSMi an: Das PCI-Express-Notebook besitzt zwar einen Mobility Radeon X600 mit 64 MB RAM, als CPU und Chipsatz kommen hier mit dem Pentium 4 530 (3,0 GHz) und dem Intel 915P aber Desktop-Komponenten zum Einsatz.

Die AGP-Fraktion vertritt schließlich der Mobility Radeon 9800 : Der schnellste mobile AGP-Grafikchip findet sich in nur wenigen Notebooks, zum Beispiel dem Dell Inspiron 9100.

Die wichtigsten Angaben zu den Testgeräten finden Sie in folgender Tabelle:

Notebook

Dell Inspiron 9100

Sager Voodoo Envy

Toshiba-Notebook

Acer Aspire 1802WSMi

Gericom 1st Supersonic PCI E

Prozessor

Pentium 4 3,2

Pentium 4 3,6

Pentium M 760 2,0

Pentium 4 530 3,0

Pentium M 740 1,73

Grafikchip, -speicher

Mobility Radeon 9800 256 MB

Geforce Go 6800 256 MB

Geforce Go 6600 128 MB

Mobility Radeon X600 64 MB

Geforce Go 6600 128 MB

Chip-/Speichertakt

350/600

270/600

240/500

405/404

376/600

3D Mark
In den synthetischen Benchmarks von Mad Onion/Futuremark liegen die High-End-Chips Geforce Go 6800 und Mobility Radeon 9800 auch dank der Unterstützung durch die leistungsfähigen Desktop-CPUs vorne.
Der Geforce Go 6600 hält sich gut – zumindest in der höher getakteten Variante im Gericom 1st Supersonic PCI E – und bleibt auf Sichtweite des Mobility Radeon 9800. Der Mobility Radeon X600 im Aspire 1802WSMi kann da nicht mithalten.
Für den 3Mark 05 haben wir leider keinen Vergleichswert des Mobility Radeon X600.

Aquamark 3
Auch hier hat der Geforce Go 6600 nur einen geringen Abstand zum Spitzenduo Geforce Go 6800 und Mobility Radeon 9800, während der Mobility Radeon X600 kaum über das Niveau eines Mobility Radeon 9700 hinauskommt.

Far Cry
Stellvertretend für die aktuelle Riege graphisch anspruchsvoller Direct-X-9-Spiele steht in unserem Test Far Cry.
Im Qualitätsmodus „Niedrig“ liegt das Testfeld noch relativ eng beisammen, bei „Mittel“ verliert der Mobility Radeon X600 schon den Anschluss, während der Geforce Go 6600 in der Spitzenregion bleibt.
Auch in der höchsten Qualitätsstufe hat der Geforce Go 6600 noch Tuchfühlung zu den High-End-Chips – selbst die niedriger getaktete Variante im Toshiba-Notebook schafft noch spielbare Bildraten.

Das Aktivieren von 4-fach-Anti-Aliasing kostet den Geforce Go 6600 bei Far Cry rund 40 Prozent Leistung, die niedriger getaktete Version ist mit 4fach-Anti-Aliasing sogar nur noch halb so schnell wie ohne Anti-Aliasing.

Da sowohl ATI wie Nvidia immer wieder die Stromsparfunktionen ihrer Mobilgrafikchips hervorheben, testeten wir das Gericom 1st Supersonic PCI E auch im Akkubetrieb auf Spieletauglichkeit mit Far Cry.

Die Ergebnisse sind allerdings ernüchternd: In der Treibereinstellung „Ausgeglichen“ ließen sich nur im Qualitätsmodus „Niedrig“ eindeutig spielbare Bildraten erzielen. Im der Einstellung „Niedrigster Energieverbrauch“ schaltet der Geforce Go 6600 Chip- und Speichertakt soweit herunter, dass Far Cry selbst in niedrigster Qualität unspielbar ist.

Trotz der Versprechen der Hersteller müssen wir also immer noch auf einen auch im Akkubetrieb leistungsfähigen Grafikchip warten.

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