1244424

Fujitsu-Siemens Pocket Loox 410

11.05.2005 | 10:28 Uhr |

Fujitsu-Siemens Pocket Loox 410

WERTUNG: 7,1
PREIS: ca. 300 Euro

PLUS: Größe, Gewicht, Akku, Preis
MINUS: Performance, kein VGA, nur SD, kein ROM nutzbar, kein WLAN

Die Konkurrenz ist dem Fujitsu-Siemens Pocket Loox 410 seit dem Vergleichstest in Digital. World 5/2004 hinsichtlich der Ausstattung weiter enteilt. In drei Punkten kann sich der Kleine jedoch immer noch gegen die große Konkurrenz behaupten. Erstens ist er wesentlich handlicher und mit 130 Gramm leichter, zweitens ist er mit 300 Euro erheblich günstiger. Der dritte Vorteil ist sein ausdauernder Akku, der im Test mit über fünf Stunden den drittbesten Wert ablieferte. Kein Wunder, denn dem Loox 410 fehlen jene Ausstattungsmerkmale, die am meisten Energie verbrauchen. Die drahtlosen Übertragungsmöglichkeiten sind auf Bluetooth beschränkt, das Display arbeitet nicht mit der modernen VGA-Auflösung, und der Intel-PXA255-Prozessor ist nur mit 300 MHz getaktet. Darunter leidet verständlicherweise die Performance. Der Benchmark-Wert ist schlechter als der des Acer N30 mit 266-MHz-CPU. Schade finden wir, dass der Loox 410 als einziger Pocket-PC im Testfeld keinen Zugriff auf das ROM erlaubt. Fujitsu-Siemens bietet diesen digitalen Assistenten auch als Loox 420 mit WLAN und 400-MHz-Prozessor für 400 Euro an.

Fujitsu-Siemens Pocket Loox 720

WERTUNG: 8,7
PREIS: ca. 640 Euro

PLUS: VGA-Display, Speicher, WLAN, Bluetooth, zwei Steckplätze, USB-Host
MINUS: Durchschnittliche Akkulaufzeit

Bereits im Praxistest der Digital.World 1-2/ 2005 begeisterte uns das VGA-Display des Fujitsu-Siemens Pocket Loox 720. Aus jedem Betrachtungswinkel ist die Anzeige ein Genuss. Die sichtbare Bildschirmfläche ist mit 55 x 73 Millimetern zwar die kleinste von allen VGA-Geräten, doch dadurch bleibt der Loox 720 sehr handlich und vergleichsweise leicht. Dennoch bietet das Gerät alles, was das Herz begehrt: drahtlose Kommunikation über WLAN und Bluetooth, zwei Kartensteckplätze und einen nutzbaren integrierten Speicher von insgesamt 152 MB. Als besondere Zugabe präsentiert sich der USB-1.1-Host-Adapter, an dem sich im Test ein USBStick und eine Tastatur ohne zusätzliche Treiber einsetzen ließen. An der Performance der Intel-PXA272-CPU mit 520 MHz gibt es nichts auszusetzen, auch wenn sie nicht ganz an die der Geräte mit 624 MHz heranreicht. Die Kamera mit 1,3 Megapixeln genügt trotz Kameraleuchte nur für Schnappschüsse ohne große Ansprüche. Der Akku erfüllte die hohen Erwartungen im Test nicht: Trotz der hohen Kapazität von 1640 mAh bot er nur Strom für durchschnittlich vier Stunden.

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
1244424