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Festplatten-Tempo

03.04.2007 | 18:38 Uhr |

Um die Leistungsfähigkeit der superschnellen SAS-Festplatten zu prüfen, setzten wir den Lowlevel-Benchmark Tecbench des Tecchannel ein. Der Disc Benchmark der Test-Suite teilt die zu untersuchende Partition in 100 aufeinander folgende Abschnitte gleicher Größe auf. In jedem Abschnitt liest Tecbench 150 Datenblöcke à 150 KB und ermittelt so die minimale, durchschnittliche und maximale Datentransferrate.

Der Zugriffstest besteht aus einer Folge von SetFilePointer()-Aufrufen mit zufällig generiertem Offsetparameter. Um sicherzustellen, dass nach jedem dieser Aufrufe auch wirklich eine physikalische Positionierung der Schreib-/Leseköpfe erfolgt, ruft der Benchmark nach jedem SetFilePointer() die ReadFile()-Funktion auf, um durch das Lesen eine physikalische Positionierung zu erzwingen.

In der Spitze erreichte der SAS-Verbund der Höllenmaschine II eine Leserate von beeindruckenden 456 MB/s. Zum Vergleich: Das schnellste SATA-Laufwerk im Test , die Western Digital Raptor X WD1500AHFD, erzielte eine maximale Lese-Datenrate von 84 MB/s. Die durchschnittliche Leserate des SAS-Verbundes betrug rund 140 MB/s, minimal waren immerhin noch 89 MB/s drin.

Auch die Zugriffszeiten des SAS-Verbundes der Höllenmaschine II können sich sehen lassen: Die mittlere Zugriffszeit gibt an, wie viele Millisekunden die Schreib-Lese-Köpfe im Durchschnitt benötigen, um einen beliebigen Datenblock auf der Festplatte anzusteuern. Bei der Höllenmaschine II waren es flotte 5,24 Millisekunden. Wie lange die Schreib-Lese-Köpfe brauchen, um von den äußersten Datenspuren auf die innersten zu wechseln, misst die Fullstroke-Zugriffszeit, die bei unserem SAS-Verbund lediglich 3,4 Millisekunden dauerte.

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