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Fazit

01.07.2008 | 13:12 Uhr |

Die Grafikchips der 9000er-Serie bieten kaum Neues. Im Grunde verkauft Nvidia damit die Technik des 8600M GT und des 8400M GS unter einem neuen Namen. Auch unsere Benchmarks belegen, dass zwischen einem Geforce 9500GS und einem Geforce 8600 GT bei gleicher Taktrate fast kein Leistungsunterschied besteht.

Ob man sich ein Notebook mit einem 9000er- oder dem entsprechenden Chip aus der 8000er-Serie zulegt, macht daher keinen Unterschied. Der Geforce 9500M GS/8600M GT stellt die meisten DX9-Spiele bis zu einer Auflösung von 1680 x 1050 ruckelfrei mit ausreichenden Reserven dar. Bis 1440 x 900 Bildpunkten kann man zusätzlich Kantenglättung für eine bessere Bildqualität aktivieren.

Bei neueren Spielen wie Company of Heroes klappen immerhin 1280 x 800 noch ruckelfrei. Auf Bildoptimierungen wie Kantenglättung muss man dann aber verzichten, wenn man noch flüssig spielen will.

Ebenso wie der Geforce 8600M GT ist auch der neue Geforce 9500M GS nicht wirklich für DirectX 10 geeignet: Entweder muss man die Auflösung bis auf 800 x 600 herunterdrehen. Oder man verringert die Detail- und Effektstufe erheblich. Beides führt dazu, dass die DX10-Effekte im Spiel kaum zur Geltung kommen.

Im Vergleich mit ATIs Mitteklasse-Chip Mobility Radeon HD2700 hat der Geforce 9500M GS meist die Nase vorn. Je aktueller das Spiel, desto geringer wird aber der Vorsprung. Bei Company of Heroes zeigte sich der HD 2700 sogar etwas leistungsstärker als der Nvidia-Chip.

Die Namensgebung der neuen Chipserie deutet aber schon an, dass Nvidia den verbesserten Herstellungsprozess nutzen wird, um noch leistungsfähigere 9000er-Chips auf den Markt zu bringen. Wenn der Geforce 9500M GS dem Geforce 8600M GT entspricht, darf man davon ausgehen, dass eine GT-Version aus der 9000er-Serie auf dem Niveau des 8700M GT liegen wird.

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