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Fazit: Eine relative Malware-sichere Surfmaschine für umweltbewusste Anwender

28.11.2007 | 12:55 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Der Manuscriptum ist ein optisch ansprechender und zugleich unauffälliger Rechner, der überall Platz findet und sich harmonisch auch ins Wohnzimmer einfügt. Dort dürfte er aber vielfach falsch platziert sein, weil er sich für Home-Entertainment nicht sofort eignet. Zwar kann man durchaus Lautsprecher anschließen und Musikdateien abspielen, doch fehlen ein DVD-ROM-Laufwerk und eine TV-Karte. Diese müsste man gegebenenfalls extern anschließen. Ähnlich verhält es sich mit der 80-GB-Festplatte, die kaum Platz für eine große Filmsammlung bietet.

Stattdessen spielt der Rechner seine Stärken dann aus, wenn eine unauffällige Surfmaschine gefragt ist, mit der man außerdem seine Mails abrufen und Chatten sowie zugleich einfache Home Office-Tätigkeiten erledigen kann. Aufgrund des niedrigen Stromverbrauchs kann man mit relativ ruhigem Gewissen stundenlang im Internet surfen. Man muss dabei kaum Angst vor Viren haben , weil der PC mit Ubuntu Linux über ein sehr sicheres Betriebssystem verfügt. Auch einfache Skripte lassen sich mit Gedit programmieren. Ein Low-End-Rechner für sparsame, ruhige Zeitgenossen, die frei von dröhnenden Lüftern durchs Web surfen wollen.

Der Manufactum dürfte sich vielfach auch als Zweitrechner für weniger an IT-Technik interessierte Familienangehörige eignen, die eben nur ab und zu surfen wollen und mit Sicherheitsfragen nicht so vertraut sind. Lässt man sie mit dem Ubuntu-Gerät arbeiten, muss man sich dank Linux kaum Sorgen um Viren und andere Malware auf dem Rechner machen. Als Zweitrechner für die Kinder zum Spielen eignet sich der PC aber wiederum nicht. Für Daddler ist der Stromspar-PC völlig ungeeignet. Hierfür fehlt einfach die Rechenleistung.

Bevor Sie den Rechner Nr.1 Manuscriptum kaufen, sollten Sie sich also genau überlegen, wofür Sie ihn einsetzen wollen.

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