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Fazit

11.05.2005 | 10:28 Uhr |

Fazit

Die Modelle der neuen Pocket-PC-Generation stehen im Ranking verdienterweise vor den bereits etwas älteren getesteten Produkten. Die Leistungsabstände an der Spitze sind minimal. Größere Unterschiede gibt es dagegen in der Handhabung. Ihr verdankt der Pocket Loox 720 von Fujitsu-Siemens den Testsieg vor dem HP Ipaq HX4700. Der Loox 720 ist das kompaktere Gerät und verfügt mit Digitalkamera und USB-Host über zwei zusätzliche Funktionen. Zudem ist er um über 100 Euro günstiger als der Ipaq. Den Preistipp hat sich der Acer N30 verdient. Bei ihm müssen Anwender ihre Ansprüche allerdings etwas zurückschrauben. Preisbewusste sollten sich auch den Dell Axim X30 ansehen.

LEXIKON

BLUETOOTH ist ein Funkstandard für die Datenübertragung mit einer Transferrate von bis zu 1 MBit/s. Je nach Sendeleistung des Bluetooth-Moduls können Entfernungen zwischen 10 und 100 Metern überbrückt werden.

COMPACT FLASH (CF) Speicherkarten im CF-Format gibt es in zwei Größen: Eine Karte vom Typ I ist 3,3 Millimeter dick, eine Karte vom Typ II 5 Millimeter. Die Datenübertragungsrate beträgt bis zu 2,8 MB/s. Die CF-Einschübe dienen nicht nur als Speichererweiterung. Es gibt auch viel Zubehör im CF-Format, etwa GPS-Empfänger.

RAM (Random Access Memory) Wird auch als Arbeits- oder Hauptspeicher bezeichnet. Da ein PDA keine Festplatte hat, landen hier alle Programme und Daten, die vom Anwender installiert und geladen werden. Bei längerem Stromausfall geht der RAM-Inhalt unwiederbringlich verloren.

ROM (Read Only Memory) Hier befinden sich das Betriebssystem und die darin integrierten Anwendungen. Die Daten gehen selbst bei längerem Stromausfall nicht verloren. Die Pocket-PCs verwenden Flash-ROM, das heißt: Der Benutzer kann selbst Updates für das Betriebssystem laden oder Daten im freien Teil des ROM sicher verwahren.

SD (Secure Digital) SD-Speicherkarten sind kleiner als CF-Karten und übertragen Daten mit bis zu 10 MB/s. Die aktuellen PDAs verwenden die Schnittstellenerweiterung SDIO (Secure Digital Input Output), mit der zusätzliche Hardware auf SD-Basis eingesetzt werden kann.

TFT (Thin Film Transistor) Transflektive TFT-Bildschirme sind derzeit das Nonplusultra bei Pocket-PCs. Die Bildschirme werden von hinten beleuchtet und reflektieren zusätzlich das Umgebungslicht.

USB (Universal Serial Bus) Ein vielseitiges und einheitliches Schnittstellensystem, über das sich fast jedes Peripheriegerät an einen Computer anschließen lässt.

VGA (Video Graphics Array) Bildschirmauflösung mit 480 x 640 Bildpunkten.

WLAN (Wireless Local Area Network) Kabelloses Netzwerk. Die WLAN-Module der Smartphones arbeiten nach dem Standard IEEE 802.11b mit einer Frequenz von 2,4 GHz und einer Übertragungsrate von bis zu 11 MBit/s.

TESTVERFAHREN

HARDWARE (35%) Die Leistung ermitteln wir mit dem Spb Benchmark. Da das Programm die VGA-Auflösung nicht unterstützt, werden der Graphics Index und der Spb Benchmark Index (in den der Graphics Index einfließt) für die Bewertung nicht berücksichtigt. Den Akku testen wir in einem Dauertest mit maximaler Prozessorleistung bei höchster Beleuchtungsstufe. Zudem werden folgende Fragen beantwortet: Wie viel RAM und ROM sind verfügbar? Wie groß ist der Bildschirm? Sind Funktechniken vorhanden - und wie lassen sie sich konfigurieren? Ist der Akku fest integriert - oder lässt er sich vom Anwender schnell auswechseln? Lässt sich ein 3,5-mm-Standard-Kopfhörer anschließen, und wie ist die Qualität der Lautsprecher? Gibt es Besonderheiten, und was gehört zum Lieferumfang?

SOFTWARE (25%) In Windows Mobile 2003 sind viele Anwendungen schon integriert. Deshalb verfügen alle Pocket-PCs über Pocket-Versionen von Outlook, Word, Excel, Media Player und Internet Explorer. Wir prüfen, ob die Hersteller weitere Software mitliefern.

ERWEITERBARKEIT (20%) Eine Kombination aus Compact-Flash- und SD-Steckplatz bringt die höchste Punktzahl. Zusätzlich achten wir darauf, ob die Hersteller speziell auf die Geräte zugeschnittenes Zubehör anbieten.

HANDHABUNG (20%) Wie klein und wie leicht ist der PDA? Wie wird navigiert, und wie werden Daten eingegeben? Gibt es neben den Alarmtönen auch dezente Benachrichtigungen per LED oder Vibration?

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