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Fazit

20.04.2005 | 15:56 Uhr |

Fazit

Keine Frage: Die aktuelle Generation der Divx-DVD-Player hat in puncto Divx-Kompatibilität dank der neuen Chipsätze deutliche Fortschritte gemacht. Alle Geräte erfüllen die Pflichtanforderungen ohne Probleme. Im Hinblick auf Ausstattung und Preis ist für jeden Geschmack etwas dabei. Angefangen vom günstigen Einstiegsgerät für knapp 60 Euro über den mit Dolby-Digital-Decoder ausgestatteten Yamada bis hin zu Sonys exzellent verarbeitetem High-End-Player für 200 Euro, der keine Wünsche offen lässt, ist alles vertreten. Dabei ist der Test ein Beweis dafür, dass die preiswerten Player den Vergleich mit Markengeräten nicht zu scheuen brauchen.

LEXIKON

B-FRAMES (BIDIRECTIONAL FRAMES) Hochkomprimierte Einzelbilder (Frames), die keine vollständigen Bildinformationen enthalten. Sie speichern lediglich Differenzinformationen zu vorausgegangenen Vollbildern (I-Frames).

DIVX-PROFILE Seit der Divx-Version 5.0.3 ist Divx-Networks dazu übergegangen, die Software-Encoder um vorgefertigte Profile zu erweitern. In Kombination mit dem Zertifizierungsprogramm können Hersteller ihre Produkte durch Divx-Networks zertifizieren lassen. Werden beim Encoding die vorgegebenen Profile genutzt, sind die erstellten Videos anschließend auf zertifizierter Hard- und Software abspielbar.

FOUR-CC (Four Character Code) Dieser vierstellige Code wurde von Microsoft mit der Entwicklung von Video for Windows schon zu Windows 3.1-Zeiten ins Leben gerufen. Er ermöglicht die eindeutige Zuordnung von Video-Streams und passendem Codec, wie DIV3 für Divx-3.11-Videos oder DX50 sowie Divx für Divx-5.x-codierte Videos.

GMC (GLOBAL MOTION COMPENSATION) Kameraschwenks, bei denen sich große Bildausschnitte gleichförmig bewegen, werden in vergleichsweise wenigen Informationen gespeichert.

MPEG 4 Multimedia-Standard, der unter anderem moderne Video- und Audiokompressionsverfahren sowie Dateiformate definiert. Video-Codecs wie Divx und Xvid sind eng an diesen Standard angelehnt.

Q-PEL (QUARTER PIXEL) Bewegungsvektoren werden um ein Viertel-Pixel-Niveau feiner auflöst, Objektbewegungen minimiert.

XVID Auf der Grundlage des - eingestellten - Open-Divx-Projekts wurde der Open-Source-Codec Xvid entwickelt. Er ist kostenlos und Divx 5.x in puncto Bildqualität ebenbürtig.

TESTVERFAHREN

VERARBEITUNG Die Testgeräte wurden einer genauen Betrachtung unterzogen. Dabei überprüften wir die Verarbeitung des Gehäuses, die Stabilität von Bedienelementen und Laufwerksschubladen sowie die Verarbeitung im Inneren. Des Weiteren führten wir technische Prüfungen durch.

DIVX-KOMPATIBILITÄT Die Divx-Kompatibilität stand im Mittelpunkt unseres Tests. Dabei fütterten wir die Player mit Divx- und Xvid-Videos in unterschiedlichsten Auflösungen und Bit-Raten gemäß den Divx-Profilen. Zudem überprüften wir alle über die normalen Profile hinausgehenden Codec-Spezialitäten. Zusätzlich mussten die Player beweisen, ob sie mit Divx-/Xvid-Videos mit mehreren Tonspuren sowie Untertitelspuren zurechtkommen. Als Letztes testeten wir Sonderfälle wie die Wiedergabe ISO-konformer MPEG-4-Videos und Videos in HDTV-Auflösung 720p (1280 x 720 Bildpunkte).

BEDIENUNG Bei der Bedienung bewerteten wir die Übersichtlichkeit der Auswahlbildschirme sowie den Umfang der angezeigten Informationen. Ebenso sollte die Navigation innerhalb der Menüs weitgehend intuitiv gelingen. Für Hilfestellungen in Form eingeblendeter Texte und aussagekräftiger Symbole gab es zusätzliche Punkte.

AUSSTATTUNG Zu dieser Kategorie zählen in erster Linie Art und Umfang der gebotenen Anschlussmöglichkeiten. Zu den Standardanschlüssen zählten wir Scart-, Composite- und Stereo-out-Anschlüsse. Darüber hinaus werteten wir integrierte Dolby Digital Decoder nebst analogen 5.1-Ausgängen sowie YUV-Komponentenausgänge bei den Geräten bereits als Sonderausstattung.

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