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Fazit

01.06.2004 | 11:30 Uhr |

Fazit

Mittlerweile ist das Angebot an Flüssigkristall-Fernsehbildschirmen recht groß, und so findet sich für fast jeden Anwendungsfall das passende Gerät. Auf der einen Seite gibt es die billigen, eher spartanisch ausgestatteten Displays für den kleinen Geldbeutel, auf der anderen Seite die Breitbild-Fernseher mit Buchsen für jede nur erdenkliche Videoperipherie, die Sie damit ebenfalls mit dem PC verbinden können.

Unsere Wahl ist jedoch eindeutig: Nehmen Sie ein Gerät, das in beiden Welten zu Hause ist, wie das Breitbild-Display W1700 von Dell, das Samsung Syncmaster 173MP oder das VG910S von Viewsonic. Wer mit einem knappen Budget auskommen muss und meist allein vor der Scheibe sitzt, ist mit dem World-of-Vision 170 TO 01 W 4:3 gut bedient.

LEXIKON

DVI (Digital Video Interface) Monitorschnittstelle für die digitale Übertragung der Daten vom PC zum Bildschirm.

FARBLINEARITÄT Die Farblinearität eines Monitors beschreibt, wie gut er ab Werk eingestellt ist. Schlechte Werte äußern sich meist in mangelnder Detailzeichnung in besonders dunklen oder hellen Bildteilen.

FARBTEMPERATUR Farbcharakteristik von Displays. Ist die Farbtemperatur zu hoch, erscheint Weiß bläulich, und Gesichter wirken zu blass. Ist die Farbtemperatur zu niedrig, tendieren die Farben zu Rot.

FARBUMFANG gibt an, wie viele unterscheidbare Farben der Monitor darstellt. Besonders bei Hauttönen macht sich ein geringer Farbumfang durch Kantenbildung und unnatürliche Farbtöne bemerkbar.

KONTRAST Das Leuchtdichteverhältnis zwischen hellstem und dunkelstem Bildpunkt. Je höher der Kontrast ist, desto plastischer wirkt das Bild.

LCD Liquid Crystal Display. Sammelbegriff für Flüssigkristallanzeigen, die beispielsweise in Notebooks oder Flachbildschirmen zum Einsatz kommen.

REAKTIONSZEIT Die Zeit, in der ein Bildpunkt zwischen Hell und Dunkel wechselt. Je kürzer sie ist, desto schärfere Bilder zeigt das Display in bewegten Szenen.

RGB Abkürzung für die Grundfarben Rot, Grün und Blau. Eine RGB-Videoverbindung übermittelt das Bild in sehr guter Qualität.

SCART (Syndicat des Constructeurs d'Appareils Radiorécepteurs et Téléviseurs) In Frankreich entwickelte, 21-polige Schnittstelle für Bild und Ton, die Composite-, S-Video- oder RGB-Signale übertragen kann.

TFT Thin Film Transistor - eine LCD-Variante, oft auch als Aktivmatrix bezeichnet. TFTBildschirme erzeugen ein besonders helles, gleichmäßig ausgeleuchtetes Bild mit größerem Betrachtungswinkel als frühere Passivmatrix-Displays.

TV-TUNER Baugruppe, die das Signal eines TV-Senders fernsehgerecht aufbereitet.

YUV Mit RGB qualitativ gleichwertiges Signal. Es setzt sich aus dem Signal für Helligkeit (Y) und den Differenzsignalen U (Blau minus Y) und V (Rot minus Y) zusammen.

TESTVERFAHREN

DIE BILDQUALITÄT der Flüssigkristall-Displays beurteilt Digital.World im PC-Betrieb mit Testbildern für typische Situationen: kontrastreiche Vorlagen für die Arbeit und farbenfrohe für Bildbearbeitung und Spiele. Mit einem Drehtisch bestimmen wir den maximalen vertikalen und horizontalen Blickwinkel, unter dem das Display Bilder ohne Farb- und Kontrastverfälschungen zeigt. Zusätzlich messen wir Helligkeitsverteilung, Farblinearität, -temperatur und -umfang (siehe Lexikon). Für die Bildqualität von Displays mit integriertem TV-Tuner beurteilen wir TV-Programme, die über Kabel kommen, und Filme, die ein DVD-Spieler liefert.

HANDHABUNG Die Note ergibt sich aus Erfahrungen beim Aufstellen und Einrichten des Geräts.

AUSSTATTUNG Die Bewertung in diesem Bereich spiegelt Merkmale wie Anschlüsse und Sonderfunktionen wieder.

ERGONOMIE gibt über die Benutzer- und Umweltverträglichkeit des Geräts Aufschluss, zum Beispiel über den Stromverbrauch, ein Ergonomie-Zertifikat (TCO), mögliche Kippwinkel und die Auflösung.

TESTEXPRESS

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