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Fazit

31.03.2004 | 18:09 Uhr |

Fazit

Unter den günstigen Geräten ist der Quelle Universum DVD-R 3037 eine gute Wahl. Er bietet zumindest ein Minimum an Komfort und passable Bildqualität. Wer gesteigerten Wert auf Bild- und Tonqualität legt und bereits einen Festplatten-Receiver hat, der sollte sich den DVD-Recorder Pioneer DVR-3100-S zulegen. Er vereint erstklassige Qualität und tolle Ausstattung.

Anspruchsvolle Anwender sollten sich zwischen dem überragend bestückten Panasonic DMR-E100H und dem 200 Euro günstigeren Pioneer DVR-5100H-S entscheiden. Für Datennomaden mit Organizer ist der Panasonic wegen der MPEG-4-Option der perfekte Kandidat. Wer auf Kartentricks verzichten kann und dennoch einen Spitzen-DVD-Recorder haben will, greift zum Pioneer.

FESTPLATTEN-RECEIVER FÜR SATELLITENEMPFANG

Wer sich mit einer Sat-Schüssel das Fernsehen aus dem Äther fischt, für den könnte ein Festplatten-Receiver interessant sein. Solche Geräte sind heute schon ab 200 Euro zu haben - DVDs kann man damit allerdings nicht brennen. Sat-Receiver haben ein Sat-Empfangsteil für das neue Digitalfernsehen DVB (Digital Video Broadcast) eingebaut und speichern die vom Satelliten übertragenen Daten auf der eingebauten Festplatte. Je nach Größe der Platte reicht das für 20 bis 60 Stunden Video.

BRILLANTES BILD, FÜNFKANAL-RAUMKLANG UND TIMESHIFT-FUNKTION

Der Sat-Kunde nutzt nicht nur die brillante Bild- und Tonqualität des digitalen Fernsehens, sondern bannt sie 1:1 auf Festplatte. Ein DVB-Receiver kann beispielsweise den fünfkanaligen Raumklang AC3 wiedergeben. Über die Huckepack übertragenen Service-Informationen speichern die HD-Receiver die Aufnahmen gleich mit dem richtigen Titel ab. Und nicht zuletzt bieten alle Festplatten-Receiver die Timeshift-Funktion: Während der Receiver aufzeichnet, kann der Zuschauer sich die Aufnahme sofort oder zeitversetzt ansehen. Der Vorteil: Wer später einsteigt, holt auf, indem er Werbepausen überspringt. DVD-Recorder mit digitalem Empfangsteil werden diese Funktion ebenfalls bieten - Anfang 2004 gab es sie allerdings noch nicht zu kaufen.

ÄRGERLICH: WO BLEIBT DIE DIGITALE AUFNAHMESTEUERUNG?

Die Programmierung eines Sat-Receivers über einen längeren Zeitraum ist so umständlich wie bei einem antiken Videorecorder. Der Grund: Die Programminformationen der Sender reichen nur für rund zwei Tage; weiter in der Zukunft liegende Sendungen muss man per Hand eintippen. Wenn die Sendung dann nur halb auf der Platte landet, weil sie zu spät beginnt, ist nicht der Gerätehersteller schuld: Erstaunlicherweise fehlt dem Digitalfernsehen noch eine Aufnahmesteuerung à la VPS (siehe Lexikon). Besitzer eines digitalen Sat-Receivers sollten deshalb zur Sicherheit immer eine halbe Stunde länger aufzeichnen.

NEU: HUMAX CI-8100 PVR (40- BIS 80-GB-FESTPLATTE)

Der nach unserem letzten Test erschienene Humax unterstützt Festplatten zwischen 40 und 80 Gigabyte. Das reicht für etwa 20 bis 40 Stunden Video. "CI" steht für den eingebauten Doppelschacht (Common Interface) zum Einschub von Kartenlesern. Die richtige Karten- und Leser-Kombination vorausgesetzt, gibt das Humax-Gerät Pay-TV-Programme wieder. Für den Zeitvertreib zwischendurch bringt er vier Knobelspiele (unter anderem eine Art Sokoban und Reversi) mit.

INSTALLATION, BEDIENUNG UND BILDQUALITÄT

Die Installation geht sehr leicht von der Hand: Antenne andocken, Scart-Kabel einstecken, fertig. Die Sendertabellen für gängige Satelliten wie etwa Astra und Eutelsat sind bereits gespeichert. Deshalb erscheint sofort ein Bild auf der Mattscheibe. Der Recorder arbeitet schnell und zuverlässig. Wer während einer Sendung mal eben ins Bildschirmmenü oder die elektronische Fernsehzeitschrift schauen möchte, dem werden Bild und Ton gekappt. Andere Hersteller zeigen in diesem Fall zumindest noch ein Minibild und lassen den Ton weiter laufen. Die Qualität des Fernsehbilds ist allerdings tadellos - sowohl das Lifebild als auch die Aufnahme.

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