65872

Fazit

08.09.2003 | 14:29 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Das Lexikon der Antike erreicht sicher nicht den wissenschaftlichen Anspruch der einschlägigen altertumswissenschaftlichen Nachschlagewerke wie "Der kleine Pauly", "Das Lexikon der Alten Welt", "Pauly's Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft" (RE) und dessen Neubearbeitung "Der Neue Pauly". Die Beiträge sind im Vergleich zu diesen Werken kürzer und ohne griechisches Textmaterial. Dafür lässt sich das Lexikon der Antike aber auch von jedem Interessierten problemlos nutzen, was man von der RE mit ihren massiven altgriechischen Texteinschüben nicht behaupten kann. Zudem ist das Lexikon der Antike mit 29,90 Euro sehr preiswert. Zum Vergleich: Für den "Kleinen Pauly" (gedruckt) sind immerhin 98 Euro zu berappen.

Übrigens: Der Kleine Pauly heißt mit Untertitel ebenfalls "Lexikon der Antike". Damit darf er jedoch nicht verwechselt werden, der Kleine Pauly ist in Westdeutschland in den 60er Jahren entstanden und stellt eine deutlich verkürzte und preiswertere Alternative zu der mehrere Regalmeter beanspruchenden RE dar. Gegenüber dem hier besprochenen Lexikon der Antike ist der Kleine Pauly ausführlicher, zudem bietet er auch altgriechische Texte.

Das Lexikon der Antike von Directmedia kommt auf einer CD-ROM und kostet 29,90 Euro. Damit Sie mit dieser Software auf Caesars Spuren wandeln können, muss Ihr PC folgende Voraussetzungen erfüllen: 486er-Prozessor, 16 Megabyte Arbeitsspeicher, Windows 95, 98, 2000, ME, Windows NT, 2000 oder XP.

Übrigens: Hundsköpfe sind ein Ort in Griechenland, die Leberschau ist eine etruskische Wahrsagemethode.

Das Lexikon der Antike ist schon seit längerer Zeit verfügbar. Für unsere noch relativ junge Rubrik "Entertainment" haben wir die Software jetzt getestet.

Die beste Lern- und Nachschlagesoftware

PC-WELT Marktplatz

65872