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Far Cry

02.11.2005 | 11:41 Uhr |

Beim Shooter Far Cry liefern alle Notebooks in der XGA-Auflösung noch spielbare Bildraten – auch bei sehr hohen Qualitätseinstellungen. Das Lidl-Notebook kann sich von den anderen X700-Notebooks absetzen, das Asus fällt aufgrund des kleinen Grafikspeichers bei der Qualitätsstufe „Sehr hoch“ auf den letzten Platz – um aktuelle Spiele mit angemessener Grafikpracht spielen zu können, sind 64 MB Grafikspeicher einfach zu wenig.

Mit aktivierter Kantenglättung halbieren sich bei allen Notebooks mit X700 die Ergebnisse – in der Far-Cry-Einstellung „Sehr hoch“ fällt das Tempo sogar unter spielbares Niveau. Nur der X700 im Lidl-Notebook zieht sich achtbar aus der Affäre.

Den Geforce Go 7800 GTX kratzt auch die Kantenglättung wenig - der Grafikchip ist so stark, dass er in der XGA-Auflösung auf den Prozessor warten muss.

Bei den drei Notebooks mit dem Mobility Radeon X700 beträgt die maximale Auflösung 1280 x 800: Erst in dieser nativen Auflösung ist die Darstellung auf dem Display wirklich optimal – bei einer niedrigeren Auflösung sinkt die Bildqualität durch Interpolation.

Die native Auflösung bewältigen alle X700-Notebooks recht problemlos, selbst bei aktivierter Kantenglättung – mit Ausnahme des Aldi-Notebooks, das mit 25 Bildern pro Sekunde unter die 30-Bilder-Grenze für Spielbarkeit sinkt.

Mit den sehr hohen Qualitätseinstellungen bei Far Cry kommt das Lidl-Notebook am besten zurecht. Der X700 mit 64 MB im Asus Pro V60 fällt wieder hinter den X700 XL mit 128 MB im Medion MD96500 zurück – beide liegen knapp an der Spielbarkeitsgrenze. Schaltet man in der nativen Auflösung zur sehr hohen Qualitätsstufe von Far Cry noch Kantenglättung hinzu, müssen alle X700-Geräte passen. Der Geforce Go 7800 GTX ist doppelt bis dreimal so schnell – und das bei einer nativen Display-Auflösung von 1680 x 1050.

Übrigens : Wer selbst mit Far Cry testen oder aus anderen Gründen die Eingabe-Konsole des Spiels aufrufen will, hat beim Medion MD96500 ein Problem. Die <^>-Taste, mit der Sie in die Konsole kommen, zeigt im Aldi-Notebook keine Wirkung – zumindest nicht in Far Cry. Des Rätsels Lösung: Als Tastatur-Treiber war bei unserem Testgerät die japanische Tastatur aktiv – erst nach einem Wechsel auf den Standard-Tastatur-Treiber gelangten wir wie gewohnt in die Far-Cry-Konsole.

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