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ExpressVPN im Kurztest

11.04.2019 | 11:40 Uhr | Frank Ziemann

ExpressVPN betreibt mehr als 3000 Server in fast 100 Ländern. Wir haben ExpressVPN ausprobiert und vermitteln Ihnen einen ersten Eindruck, was der Dienst zu bieten hat.

ExpressVPN gehört mit über 3000 Servern in 160 Städten in 94 Ländern weltweit zu den größeren Anbietern im VPN-Markt. Das Unternehmen hat sich auf den Britischen Jungferninseln (British Virgin Islands) angesiedelt. Die angebotenen Tarife reichen vom Monatsabo bis zu einem Jahresabo, alle mit 30-Tage Geld-zurück-Garantie. Die VPN-Software ist für Windows, macOS, iOS und Android. Unterstützung für Linux sowie verschiedene Geräte wie Router und Smart-TV gibt es ebenfalls.

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Kurzinfo

Anbieter:    ExpressVPN
Firmensitz:    Britische Jungferninseln
Server:    3000+ in 94 Ländern
Software:    Windows, macOS, iOS, Android
Preise:    ab 6,67 US-Dollar / Monat

Auf der Website des Anbieters werden Sie in deutscher Sprache begrüßt. Allerdings beschränkt sich dies auf Werbeaussagen und den Bestellvorgang. Geht es um technische Details und Anleitungen zur Installation und zur Einrichtung, müssen Sie meist mit englischen Texten vorliebnehmen. Die VPN-Software spricht deutsch, wenn auch nicht vollständig. Sie kann auf einer beliebigen Gerätezahl installiert, jedoch nur auf drei Geräten gleichzeitig genutzt werden.

Standortwahl
Nach der Installation müssen Sie einen Aktivierungs-Code eingeben, den Sie in Ihrem Kundenkonto auf der Website des Anbieters finden. Dann ist die Windows-App bereit, eine VPN-Verbindung aufzubauen. Standardmäßig ist eine automatische Standortwahl voreingestellt. Das können Sie ändern und Ihren Wunschstandort wählen. ExpressVPN unterscheidet bei der Auswahl zwischen einer eher kurzen Liste empfohlener Server und der kompletten Liste der 160 verfügbaren Standorte.

ExpressVPN - Verbindungen
Vergrößern ExpressVPN - Verbindungen

Anders als etwa Cyberghost VPN oder Pure VPN unterscheidet ExpressVPN bei der Standortwahl nicht zwischen VPN-Servern, die für bestimmte Einsatzzwecke wie Streaming oder File-Sharing optimiert sind. Der Zugriff auf Videos etwa der BBC (iPlayer) oder in der ORF TVthek funktioniert bei passender Standortwahl trotz Geo-Blocking der Anbieter. Um DNS-Leaks zu verhindern, sorgt ExpressVPN dafür, dass nur die eigenen DNS-Server für die Namensauflösung genutzt werden.

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Optionen
In der VPN-Software finden Sie mehrere Optionen, um den Client an spezielle Anforderungen anzupassen. Im Normalfall können Sie alles so lassen wie voreingestellt. Das gilt vor allem, wenn Sie nicht genau wissen, welche Auswirkungen Änderungen haben. Sie können für das Standardprotokoll OpenVPN zwischen UDP und TCP wählen oder dies der Automatik überlassen. Sie können statt OpenVPN auch L2TP-IPsec oder PPTP wählen. Für diese Protokolle gibt es weniger Server zur Auswahl. Wenn es Verbindungsprobleme mit OpenVPN gibt, kann ein anderes Protokoll Abhilfe bieten.

ExpressVPN - Optionen
Vergrößern ExpressVPN - Optionen

Standardmäßig eingeschaltet ist auch eine Art Notschalter („Kill Switch“), der alle Internet-Aktivitäten blockiert, falls die VPN-Verbindung unterbrochen wird. Damit soll verhindert werden, dass Sie unvermittelt ungeschützt sind, während Sie sensible Daten übertragen. Für Android und iOS gibt es den Notschalter nicht. Sie können ferner festlegen, welche Programme die VPN-Verbindung nutzen sollen oder welche nicht – so genanntes „Split-Tunneling“. So nutzen Sie zum Beispiel VPN nur mit einem bestimmten Browser, um ein Video zu schauen. Oder Sie legen fest, dass Ihr Mail-Programm nicht über das VPN arbeiten soll.

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ExpressVPN gibt wie üblich an, es würden keine Protokolle gespeichert, die Rückschlüsse auf das Nutzungsverhalten einzelner Kunden zulassen. Die Software sendet jedoch technische Informationen etwa über Programmabstürze oder Verbindungsversuche an den Anbieter. Das können Sie in den Programmoptionen unter „Erweitert“ abschalten.

Preise
ExpressVPN bietet Tarife mit unterschiedlicher Vertragslaufzeit an. Wie üblich wird es deutlich günstiger, wenn Sie sich langfristig binden. Das Monatsabo kostet 12,95 US-Dollar, bei sechs Monaten Laufzeit zahlen Sie nur 9,99 US-Dollar pro Monat. Beim Jahresabo reduzieren sich die rechnerischen monatlichen Kosten auf 8,32 US-Dollar. Exklusiv für Leser von PC-Welt und Macwelt gibt es ein noch günstigeres Paket: Sie zahlen pro Monat 6,67 US-Dollar, wenn Sie sich für das Jahresabo entscheiden und erhalten 3 Monate on Top. Klicken Sie dazu einfach auf untenstehenden Link. Für alle Tarife gilt eine 30-Tage Geld-zurück-Garantie. Bezahlen können Sie mit Kreditkarte, Paypal oder Bitcoin sowie mit verschiedenen Online-Bezahldiensten.

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