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Erweiterbarkeit und Ergonomie

09.08.2007 | 13:10 Uhr |

Ein Sub-Notebook glänzt in erster Linie beim mobilen Einsatz. Dennoch benötigen Sie für den Schreibtisch kein Zweit-Notebook. Denn fast alle Sub-Notebooks bieten einen Anschluss für eine sogenannte Docking-Station. Diese Docking-Station ist sozusagen der Parkplatz für das Sub-Notebook auf dem Schreibtisch: Daran lassen sich zum Beispiel ein großes Display oder Peripheriegeräte wie ein Drucker anschließen. Wenn das Sub-Notebook kein optisches Laufwerk hat, lässt es sich in die Docking-Station integrierten. So kann man am Schreibtisch das Sub-Notebook als PC-Ersatz nutzen - wenn man das Sub-Notebook dann auf die Dienstreise mitnehmen will, klinkt man es einfach aus der Docking-Station aus und steckt es in die Tragetasche.

Je nach Hersteller und Ausstattung kostet eine Docking-Station zwischen 150 und 300 Euro. An die meisten Notebooks passt übrigens nur eine Dockingstation vom gleichen Hersteller, was die Auswahl einschränkt. Eine Alternative sind Port-Replikatoren, die per USB ans Notebook angeschlossen werden. Im Gegensatz zur Docking-Station, die unter dem Notebook sitzt, nehmen sie dadurch aber mehr Platz auf dem Schreibtisch ein.

Beim Display sollten Sie vor allem darauf achten, dass das Notebook ein mattes Display hat, also kein sogenanntes Glare-Display, das Lichtquellen oder helle Gegenstände störend reflektiert. Denn im Gegensatz zum Schreibtisch oder zuhause können Sie sich die Lichtverhältnisse meist nicht aussuchen, unter denen Sie unterwegs mit dem Sub-Notebook arbeiten müssen. Auch die Auflösung des Displays kann die Ergonomie beeinflussen: Einige Notebooks bringen auf einem kleinen 11- oder 12-Zoll-Display eine Auflösung unter, die Sie auch bei Notebooks mit 15,4-Zoll-Display finden. Vorteil: Die Darstellung wirkt sehr scharf und fein aufgelöst. Nachteil: Icons und Standardschrift sind sehr klein, was die Augen ermüden kann. Zwar lässt sich der Schriftgrad in Windows anpassen – manche Programme haben damit aber Probleme.

Außerdem muss ein Sub-Notebook gut verarbeitet sein, denn es wird im Einsatz unterwegs wohl nicht immer pfleglich behandelt. Wenn man darauf angewiesen ist, auch unterwegs immer online zu sein, sollte das Sub-Notebook über ein integriertes UMTS- beziehungsweise HSDPA-Modem wie beispielsweise das Flybook V33i verfügen oder sich damit nachrüsten lassen, die entsprechenden Antennen also schon besitzen. Die anderen Drahtlos-Techniken WLAN und Bluetooth gehören bei Sub-Notebooks zum Standard.

Für den Business-Anwender besonders wichtig: Der Hersteller des Sub-Notebooks sollte einen umfassenden und zuverlässigen Service bieten – dazu gehören zum Beispiel drei Jahre Garantiedauer, Vor-Ort-Service oder ein Austauschgerät im Schadensfall.

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