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Erste Spiele im Test

25.11.2005 | 12:51 Uhr | Panagiotis Kolokythas, Markus Pilzweger

Unserem Testgerät lagen die Xbox 360-Spiele Kameo von Rare sowie Project Gotham Racing 3 (PGR3) bei. Beide Games zeigen, dass die Konsole einiges an Power unter Haube hat. So wimmelt es bei Kameo auf dem Bildschirm wie bei kaum einem anderen Spieletitel. Irgendwo bewegt sich immer was, der Himmel ist voller Drachen und Massenschlachten lassen an "Der Herr der Ringe" und "Warcraft" denken.

Kameo merkt man allerdings auch seine Herkunft an. Es wurde anfänglich für die Xbox 1 entwickelt und erst später schwenkten die Entwickler um auf die Xbox 360. Entsprechend gibt es in Kameo auch Passagen, bei denen die Xbox 360 nicht mit ihrer Leistung auftrumpft. Hinzu kommt, dass es bei diesem Spiel keine Kantenglättung gibt. Anscheinend bleibt es den Entwicklern überlassen, ob sie Kantenglättung einsetzen oder die Rechenleistung für andere Effekte nutzen wollen. Dennoch ist Kameo ein typischer Next-Gen-Titel: In imposanten Massenschlachten mit mehreren hundert gleichzeitig dargestellten Charakteren kann die Xbox 360 zeigen, was in ihr steckt.

Bei PGR3 sorgen hochauflösende Texturen, Lichteffekte wie Spiegelungen auf den Autos oder 3D-Modelle der Zuschauer - die auch auf den Fahrstil reagieren - für optisches Vergnügen.

Nichts Neues hingegen von der Ladefront: Immer noch prangt dem Spieler ein Ladebildschirm entgegen. Die Wartezeiten bei den bislang getesteten Spielen waren noch erträglich, abzuwarten bleibt, ob die Ladezeiten bei sehr umfangreichen Games ansteigen werden.

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