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Einbindung in Mail-Clients

16.04.2004 | 11:04 Uhr |

Aus Sicherheitsgründen setzen viele Anwender nicht mehr auf Outlook oder Outlook Express, sondern bevorzugen andere Mailprogramme wie Eudora, Mozilla Mail oder Pegasus. Antispam-Software muss deshalb mit verschiedenen Mail-Clients arbeiten können. Auch sollten sich Antispam-Tools direkt in die Mail-Software einbinden. So lassen sich Spam-Mails schnell als solche klassifizieren, und falsch erkannte Mails lassen sich wieder aussortieren, ohne dass der Anwender jedes Mal das Hauptprogramm aufrufen muss.

Von unseren Testkandidaten erwarten wir bessere Ergebnisse als bei den Spam-Filtern, die in vielen Mailprogrammen integriert sind. So fischte Mozilla Mail etwa 75 Prozent der Spam-Mails heraus, weniger als 0,5 Prozent der Post wurde falsch erkannt.

Pegasus Mail konnte knapp 40 Prozent der Spam-Mails erkennen und erzeugte nur vereinzelte Fehlalarme (0,1 Prozent).

Eudora fand fast 90 Prozent der Spams korrekt heraus, sortierte aber zu viele Mails fälschlicherweise aus (2,5 Prozent).

Neben der Konfiguration und den Erkennungsraten interessieren wir uns auch für Zusatzfunktionen der Spam-Filter. Werbe- oder Pop-up-Blocker zum Beispiel helfen dem Anwender dabei, wieder Herr über seinen Rechner zu werden. Im Übrigen erwarten wir bei Bedarf auch eine vollständige De-Installation des Tools.

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