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Edle Verarbeitung, schlichtes Innenleben

20.08.2002 | 11:01 Uhr |

Auf den ersten Blick wirkt der CAR 4000 sehr edel und wertig in der Verarbeitung. Die solide Metallfront und das schwere Gehäuse lässt manche Hifi-CD-Player der Mittelklasse schäbig aussehen. Beim Auffahren der Schublade dann allerdings eine Enttäuschung: Verbaut wurde ein Computer-CD-Rom-Laufwerk (Artec CHA-52) - ein beigefarbenes noch dazu. Hier hätte Terratec zumindest ein schwarzes Gerät wählen und die immer wieder durchschimmernde LED abschalten können. Die Frontplatte der CD-Schublade ist nur aufgesteckt und verklebt. Aufgeräumt und solide wirkt dafür das Innenleben.

Schade: Hier hätte Terratec gut daran getan, die Schublade schwarz einzufärben.

Die Tasten auf der Gehäusefront sind stabil und bieten einen guten Druckpunkt. Gut lesbar und in der Helligkeit verstellbar ist das rote Grafik-Display. Hier werden auch Umlaute und Sonderzeichen korrekt angezeigt. Lediglich ID3-Tags von MP3-Stücken stellt der CAR 4000 nicht dar, kann sie aber zum Sortieren einlesen.

Trotz des eingebauten Computerlaufwerks zeigt sich der Player wählerisch. Einige unserer Multisession-CDs erkannte der Terratec CAR 4000 nicht korrekt. Nur die erste Session wurde angezeigt oder ein Teil der angezeigten Tracks ließ sich nicht ansteuern. Erwartungsgemäss gab es Probleme bei kopiergeschützten Audio-CDs. Hieran hat freilich nicht der Terratec Schuld, sondern vielmehr die nachlässige Einhaltung des Red-Book-Standards durch die Industrie - ärgerlich ist das dennoch. Einige Male kam es dabei zum Absturz, der sich nur durch das Ziehen des Steckers beheben ließ, da statt eines Netzschalters ein Taster verwendet wurde.

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