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Doom 3 “Timedemo Demo1” – Low Quality Doom 3 “Timedemo Demo1” – High QualityDoom 3 “Timedemo Demo1” – Ultra QualityFazit – Nvidia

04.08.2004 | 16:06 Uhr |

In der Grafik finden Sie die Testergebnisse der von uns mit Doom 3 getesteten AGP-Grafikkarten gegenüber gestellt. Nvidias High-End-Grafikchip führt das Testfeld mit einem deutlichen Vorsprung an. Aber auch ATIs neue Grafikchip-Generation liefert flüssige Bildraten. Lediglich die Spar-Version Radeon X800 Pro ruckelt bei der Auflösung 1600 x 1200 Bildpunkten etwas. Wer eine Mittelklasse-Karte mit ATI-Radeon-9800- oder Nvidia-Geforce-FX-5900-Chip besitzt, kann sich in der Grafikeinstellung „Low Quality“ zumindest bis zur Auflösung 1024 x 768 Bildpunkte auf flüssigen Spielspaß freuen.

Wer ein schwächeres Modell besitzt, der muss die Bildqualität allerdings sehr deutlich herunterschrauben – als Mindestanforderung wird ein Direct-X-9-kompatibles 64-MB-Modell angegeben.

Auf der Website HardOCP liegen die High-End-Karten von Nvidia viel deutlicher vorne. Das führen wir auf die flotteren Test-PCs zurück. Außerdem wurden dort von Haus aus schnellere PCI-Express-Modelle miteinander verglichen. Da wir künftig bei allen Grafikkarten auch die Leistung unter Doom 3 messen, werden die noch ausstehenden Ergebnisse für PCI-Express-Modelle sukzessive folgen.

Schrauben Sie die Einstellung der Bildqualität hoch, sehen Sie unter anderem durch feinere Texturen Verbesserungen. Das sorgt allerdings für höhere Datenmengen und führt deshalb zu niedrigeren Bildraten. Besitzen Sie ein aktuelles High-End-Modell mit ATI-X800- oder Nvidia-Geforce-6800-Chip, dann brauchen Sie sich darüber kaum Gedanken machen – die Spieldarstellung bleibt größtenteils flüssig. Lediglich ab und an will der Grafikspeicher neu gefüllt werden, was in der Praxis an kurzem Ruckeln zu merken ist. Aber keine Sorge: nicht nur Sie, sondern auch der Gegner muss dann eben kurz warten. Wie schon bei der niedrigen Bildqualität ist für aktuelle Mittelklassekarten bei 1024 x 768 Pixeln die Obergrenze erreicht.

Die beiden Spitzenmodelle im Test haben wir noch die höchste Bildqualität absolvieren lassen. Im Spielgeschehen merken Sie den Unterschied nicht. Allerdings zwingt der höhere Datenstrom selbst High-End-Modelle in die Knie. Bei rund 30 Bildern pro Sekunde macht Doom 3 nicht wirklich Spaß. Allerdings wird man ja auch gewarnt: Das Programm rät von dieser Einstellung ab, da sie nur bei Grafikkarten mit mehr als 500 MB Grafikspeicher empfehlenswert sei.

Bisher lag ATIs neue Chipgeneration in den meisten Benchmarks vor der Nvidia-Konkurrenz. Bei Doom 3 kann jedoch Nvidia höher punkten. Kaufberatung: Wer seinen PC nur zum Doom-3-Spielen nutzt, braucht derzeit eine Nvidia-Karte. Wer eine umfangreichere Spielesammlung besitzt, ist nach wie vor mit ATI besser bedient.

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