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Test: Die besten Grafikkarten bis 200 Euro fürs 1080p-Gaming

29.06.2018 | 11:15 Uhr |

Viel Spiele-Leistung für wenig Geld: Nicht immer müssen es Highend-Grafikkarten sein, denn schon für unter 200 Euro ist flüssiges Gaming in Full-HD möglich. Wir haben die besten Grafikkarten mit AMD- und Nvidia-GPU für Sie im Test.

Grafikkarten für den uneingeschränkten Spiele-Spaß in Full-HD kosten nicht mehr als 200 Euro. Doch seit der Ersterscheinung dieses Grafikkarten-Vergleichstests sind manche Preise tatsächlich gestiegen: Die Gigabyte Radeon RX 550 D5 ist nicht mehr für unter 90, sondern für rund 114 Euro erhältlich. Und die Sapphire Pulse Radeon RX 560 bleibt aber mit knapp 120 Euro recht stabil. Unser aktueller Testsieger Asus ROG Strix GTX 1050 Ti OC ist sogar auf 207 Euro gestiegen. Sehr schön ist immerhin, dass sich die Preise nach dem Mining-Hype wieder auf ein normales Niveau einpendeln. Einen schnellen Überblick auf das komplette Testfeld inklusive Kurz-Fazit und Link zum günstigesten Preis bietet die folgende Bildergalerie. Für detaillierte Ergebnisse scrollen Sie weiter herunter - dort haben wir die Ergebnisse in übersichtlichen Diagrammen miteinander verglichen.

Auf einen Blick: So viel Euro kostet Sie ein Bild pro Sekunde

Das folgende Balkendiagramm zeigt, wie viele Bilder pro Sekunde die jeweiligen Grafikkarten für einen Euro leisten (Straßenpreis geteilt durch den Mittelwert aller durchschnittlichen Bildraten). Nach dieser Berechnung, die sich natürlich nur auf die Spieleleistung in Form einer durchschnittlichen Bildrate bezieht, ist die Sapphire Pulse Radeon RX 560 die günstigste Wahl: Bei diesem Modell müssen Sie umgerechnet nur 3,34 Euro für ein Bild pro Sekunde berappen. Ziemlich happig wird es bei der Asus ROG Strix GTX 1050 Ti bei der es fast 5,50 Euro sind.

So viel Euro müssen Sie ausgeben, um ein Bild pro Sekunde beim jeweiligen Modell zu erhalten.
Vergrößern So viel Euro müssen Sie ausgeben, um ein Bild pro Sekunde beim jeweiligen Modell zu erhalten.

Hinweis zu den Diagrammen:  Mit einem Klick auf "Vergrößern" in der rechten unteren Ecke gelangen Sie zu einer besser lesbaren Version der Diagramme.

Von modernen Techniken profitieren: 4K, HDR & DirectX 12

AMD hat im April 2017 seine Radeon-RX-400-Familie quasi neu aufgelegt und die RX-500-Familie auf den Markt gebracht. Potenzielle Käufer sollen aber nicht die Besitzer der Vorgänger-Generation sein, sondern die Nutzer, die eine mindestens zwei Jahre alte Grafikkarte in Ihrem Rechner haben. Die Vorteile sind neben mehr Rechenleistung auch die Unterstützung von neuen Techniken und Schnittstellen: Dazu zählen DirectX 12, Vulkan, die Bildsynchronisationstechnik Freesync und HDR (High Dynamic Range).

Ordentlich Spieleleistung muss nicht teuer sein. Schon für unter 200 Euro gibt es Grafikkarten, mit denen man aktuelle Spiele flüssig in Full-HD zocken kann. Wer nach einem Blick in den Geldbeutel feststellt, dass Highend-Grafikkarten für ihn unerreichbar bleiben, ist bei diesem Video genau richtig. Wir stellen die besten Grafikkarten für Gamer bis maximal 200 Euro vor.

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► Alle ausführlichen Testergebnisse auf pcwelt.de:
www.pcwelt.de/1791265

Hier findet Ihr alle getesteten Grafikkarten auf einen Blick:

► XFX Radeon RX 460 True OC bei Amazon:
amzn.to/2t8ntoA

► Asus ROG Strix Radeon RX 460 OC bei Amazon:
amzn.to/2tDk3dZ

► Sapphire Nitro Radeon RX 460 OC bei Amazon:
amzn.to/2uBgfas

► Gainward Geforce GTX 1050 bei Amazon:
amzn.to/2thPmsH

► Asus ROG Strix GTX 1050 OC bei Amazon:
amzn.to/2t8D7Ak

► Palit Geforce GTX 1050 Ti StormX bei Amazon:
amzn.to/2t8Asqp

► MSI Geforce GTX 1050 Ti OC bei Amazon:
amzn.to/2fxKhYa

► Asus ROG Strix GTX 1050 Ti bei Amazon:
amzn.to/2t8EmiK

► Sapphire Pulse ITX Radeon RX 570 bei Amazon:
amzn.to/2siA7OZ

Ebenfalls möglich ist die Darstellung von 4K-Material in flüssigen 60 Hertz. Damit sind aber nicht Spiele gemeint, sondern das Betrachten oder auch Streamen dieser Inhalte. Auch Nvidia bietet mit seiner Einsteigerklasse die Unterstützung aktueller Techniken - im Vergleich zur Oberklasse müssen Sie also zumindest in diesen Punkten nur wenig Abstriche machen. In Sachen Virtual Reality müssen die Einsteiger-Karten aber fast alle passen: Flüssige Bildraten mit der HTC Vive oder Oculus Rift kriegt kaum ein Modell hin.

Die besten VR-Brillen

Mining sorgt für knappe Verfügbarkeit und hohe Preise

Bei Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum handelt es sich um rein elektronische Währungen. Sie entstehen durch Mining: Ein kryptografischer Vorgang, bei dem die Rechenkraft von Prozessoren genutzt wird, um mathematische Probleme zu lösen. Für jede Lösung erhält der Miner eine Währungseinheit, die er dann für echtes Geld verkaufen kann. Je nach Wechselkurs kann das sehr lukrativ sein. Aktuell (Juni 2017) wird ein Ethereum für rund 300 Euro gehandelt! Doch ähnlich wie der Aktienmarkt unterliegt der Kurs vielen Faktoren, wodurch er auch wieder tief fallen kann und die geschürften Einheiten nutzlos werden.

HDR ist nicht gleich HDR

Doch vor allem der rasante Anstieg von Bitcoin und Ethereum veranlasst viele Nutzer dazu, selbst Zuhause einen sogenannten Mining Rig aufzubauen - im Prinzip einen offenen PC mit vielen Grafikkarten. Denn das Mining mit GPUs erweist sich als überaus effizient, vor allem Modelle mit AMD-Grafikchips können die deutlich teurere Nvidia-Konkurrenz in den Schatten stellen. Denn sie erreichen recht hohe Hash-Werte, die in Hashes pro Sekunde angegeben werden. Besonders gute Grafikkarten kommen auf über 20 Megahashes pro Sekunde (MH/s) - je mehr, desto besser, versteht sich. Dazu zählen Modelle wie die AMD Radeon RX 480, 580 und auch ältere Karten wie die R9 290 oder 390X. Empfehlenswert aus dem Nvidia-Lager ist die Nvidia Geforce GTX 1070. Kein Wunder also, dass die Preise für Grafikkarten in die Höhe schnellen und gleichzeitig die Verfügbarkeit bei den Händlern schwindet.

Genug Leistung für maximale Details in Full-HD

Spieleleistung in Full-HD (1920 x 1080 Pixel) im Vergleich.
Vergrößern Spieleleistung in Full-HD (1920 x 1080 Pixel) im Vergleich.

Besitzer von Einsteiger-Grafikkarten müssen sich beim Gaming in 1920 x 1080 Pixeln kaum noch Gedanken um die Grafikeinstellungen machen. Selbst bei aktivierter Kantenglättung (FXAA) erreichen alle getesteten Grafikkarten über 30 Bilder pro Sekunde - und das bei aufwendigen Spielen wie Rise of the Tomb Raider oder Witcher 3. Natürlich sind 30 FPS (Frames per Second) kein Bestwert, aber für genügsame Gamer eine durchaus ausreichende Bildrate. Die höchten Bildraten liefern die GTX-1050-Ti-Modelle, allen voran die ab Werk übertaktete Asus ROG Strix GTX 1050 Ti.

Wenig überraschend: Niedrige Bildraten in 2560 x 1440 Pixel

Spieleleistung in Wide-Quarter-HD (2560 x 1440 Pixel) im Vergleich.
Vergrößern Spieleleistung in Wide-Quarter-HD (2560 x 1440 Pixel) im Vergleich.

Wer in einer höheren Auflösung als Full-HD zocken möchte, der wird mit den Grafikkarten bis 200 Euro wohl kaum glücklich. Nur wer GTA 5 spielen will, der erhält noch recht flüssige Bildraten. Schlusslicht bildet die Gigabyte Radeon RX 550 D5, die bei unseren drei Spieletests in WQHD keine flüssigen Bildraten erreicht. Hier müssen Sie stark an der Grafikdetailschraube drehen oder auf weniger aufwendige Spiele wie DOTA 2 oder League of Legends ausweichen.

Synthetik- und Computing-Tests

Die Ergebnisse der Synthetik- und Computing-Tests im Vergleich.
Vergrößern Die Ergebnisse der Synthetik- und Computing-Tests im Vergleich.

Mit mehreren Tests prüfen wir die Performance der Grafikkarten auch abseits von Spielen, wie beispielsweise die Kryptographie-Fähigkeit oder die maximale Rechenmenge bei der Bildverarbeitung. Hier kann sich vor allem die Sapphire Pulse Radeon RX 560 gegen die Konkurrenz behaupten: Bei wissenschaftlichen Analysen (gemessen in GFLOPS) schneidet dieses am besten ab, bei den restlichen Resultaten befindet sie sich dann zumindest wieder auf einem vergleichbaren Niveau wie die Gefore-Grafikkarten.

Leistungsaufnahme unter Last

Die Leistungsaufnahme der gesamten Testplattform im Vergleich.
Vergrößern Die Leistungsaufnahme der gesamten Testplattform im Vergleich.

Deutlich erkennbar ist die Tatsache, dass die Nvidia-Grafikkarten deutlich weniger Strom als die AMD-Modelle verbrauchen, was sich auf die effiziente Pascal-GPU-Architektur zurückführen lässt. Generell hält sich die Leistungsaufnahme fast aller Grafikkarten in diesem Preisbereich aber in erfreulich niedrigen Grenzen. Besonders wenig Strom benötigt die Gigabyte Radeon RX 550 D5, da hier die Testplattform unter 150 Watt bleibt. Dafür ist die Leistung aber auch deutlich niedriger. Ausreißer ist die Sapphire Pulse Radeon RX 560, mit der das Testsystem 237 Watt aufnimmt.

Betriebsgeräusche der Einsteiger-Grafikkarten

Das Betriebsgeräusch im Vergleich.
Vergrößern Das Betriebsgeräusch im Vergleich.

Eines lässt sich sofort feststellen: In unserem Test findet sich kein Krachmacher, der mit nervig lautem Lüftergeräusch auf sich aufmerksam macht. Nur die MSI Geforce GTX 1050 Ti OC kommt unter Last auf fast zwei Sone und ist durchaus hörbar, aber nicht zu laut. Fast die Hälfte der getesteten Pixelschubser arbeitet mit einer semi-passiven Kühlung, bei der die Lüfter erst anspringen, wenn die GPU-Last steigt. Tatsächlich haben wir auch ein komplett passiv gekühltes Modell von XFX mit dabei, dass auf eine Kombination aus einem großen Aluminium-Kühlkörper und Heatpipes setzt, anstatt zusätzlich noch auf Lüfter. Das Ergebnis ist eine stets leise Grafikkarte. Hinweis: Getestet wird mit einer offenen Testplattform in einem Abstand von 50 Zentimetern mit einem Richtmikrofon.

Betriebstemperaturen unauffällig

Die GPU-Tempreaturen im Vergleich.
Vergrößern Die GPU-Tempreaturen im Vergleich.

Analog zum Betriebsgeräusch lässt sich feststellen, dass auch in Sachen GPU-Betriebstemperatur keine Grafikkarte aus der Reihe tanzt und sich als Hitzkopf outet. Nur die passiv gekühlte RX 460 von Sapphire kommt unter Last auf über 80 Grad Celsius. Das liegt natürlich an der passiven Kühlung, jedoch bleibt dieser Wert komplett im Rahmen der AMD-Spezifikation. Die kühlsten Köpfe bewahren sich die Gainward Geforce GTX 1050 und Asus ROG Strix GTX 1050 OC mit 67 respektive 70 Grad Celsius unter Last - sehr gute Werte!

FAZIT: Grafikkarten bis 200 Euro - sparsam und oft kompakt

Im Gegensatz zu High-End-Modellen benötigt die Einstiegsklasse natürlich deutlich weniger Energie zum Betrieb. Bei den meisten Modellen in unserem Vergleichstest ist nicht einmal ein extra Stromanschluss nötig, da hier die Energieversorgung über die PCI-Express-Schnittstelle vollkommen ausreicht. Nur wenn der Hersteller ab Werk ihre Grafikkarte massiv übertaktet, muss eine zusätzliche Stromleitung her.

Ein weiterer, positiver Aspekt der Einsteigerklasse ist der Formfaktor: Da die Modelle im Vergleich zu den gehobenen Klassen etwas weniger Abwärme produzieren, weil sie eben vergleichsweise weniger Leistung bieten, müssen es auch keine ausladenden Kühlsysteme sein. Oft sind auch die Platinen (PCBs) um einiges kürzer, was den Einbau in kleinere (HT-)PC-Gehäuse erlaubt.

So testet PC-WELT Grafikkarten

Wir testen alle Grafikkarten unter gleichen Bedingungen, um faire, transparente und vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Welche Hardware und Software wir für unsere Tests benutzen, und wie die Gesamtwertung am Ende zustande kommt, erfahren Sie in folgendem Artikel:  Wie PC-WELT Grafikkarten testet

Bedenkenlos zugreifen können Sie in dieser Grafikkarten-Preisklasse, wenn Sie lediglich in Full-HD zocken wollen. Denn das klappt auch mit aktuellen Titeln fast durchweg mit mindestens 30 Bildern pro Sekunde. Wer die ein oder andere Detailstufe reduziert, der profitiert dafür recht schnell von höheren Bildraten. Auch in Sachen Multimedia und Computing sorgen die Grafikkarten für einen ordentlichen Leistungsschub. Außerdem erhalten Sie Zugriff auf topaktuelle Techniken wie HDR, DirectX 12 und flüssiges 4K-Streaming. Wer in 2560 x 1440 Pixel spielen möchte, den müssen wir leider enttäuschen: Nur eine einzige Grafikkarte fördert recht flüssige Bildraten zu Tage - allerdings ist gerade dieses Modell auf unbestimmte Zeit vergriffen.

Test-Sieger: Asus ROG Strix GTX 1050 Ti OC

Test-Sieger: Asus ROG Strix GTX 1050 Ti OC
Vergrößern Test-Sieger: Asus ROG Strix GTX 1050 Ti OC

Unser neuer Test-Sieger unter den Einsteiger-Grafikkarten respektive Modellen bis 200 Euro ist die Asus ROG Strix GTX 1050 Ti OC. Im standardmäßig aktiven "Gaming Mode" arbeitet dieses Modell mit Taktraten von 1379 respektive 1493 MHz. Aktivieren lässt sich aber auch ein OC-Profil, das dann mit bis zu 1506 MHz arbeitet. Unsere Tests fanden jedoch im Gaming Mode statt: Die Leistungswerte in Full-HD Der vier Gigabyte gro0e GDDR5-Speicher ist nicht übertaktet. Die Gaming-Leistung in Full-HD ist durchweg hoch, in WQHD müssen Sie allerdings einige Einschränkungen in Kauf nehmen. Das ist allerdings nicht allzu negativ, da dieses Modell sowieso nur fürs Zocken in 1080p gedacht ist.

Der vier Gigabyte große GDDR5-Speicher ist nicht übertaktet. Die Kühlung arbeitet unter anderem mit zwei Lüftern, die semi-passiv arbeiten. Unter geringer Aulastung stehen sie also still und die Karte gibt keinen Mucks von sich. Doch selbst unter Last hält sich das Betriebsgeräusch in angenehmen Grenzen. So ist die Karte mit 1,3 Sone zwar hörbar, aber nicht störend. Die Betriebstemperatur der GPU von maximal 76 Grad Celsius ist gerade noch akzeptabel. Die Leistungsaufnahme der Testplattform beläuft sich mit dieser Karte auf höchstens 206 Watt im Spielbetrieb. Das ist für die gezeigte Leistung sehr genügsam, wenn auch höher als bei den anderen GTX 1050 Ti. Weiterer Negativpunkt: Mit einem Preis von 207 Euro ist die Asus ROG Strix GTX 1050 Ti die teuerste im Vergleichstest - ein Bild pro Sekunde kostet sie fast 5,50 Euro!

Der beste Preis: Asus ROG Strix GTX 1050 Ti

Preis-Leistungs-Sieger: Sapphire Pulse Radeon RX 560

Preis-Leistungs-Sieger: Sapphire Pulse Radeon RX 560
Vergrößern Preis-Leistungs-Sieger: Sapphire Pulse Radeon RX 560

Den Preis-Leistungs-Sieg kann die Sapphire Pulse Radeon RX 560 erringen. Dank einer leichten Übertaktung arbeitet die Karte mit einem GPU-Takt von bis zu 1300 MHz. Die vier Gigabyte GDDR5 sind nicht übertaktet. Gaming in 1080p ist kaum ein Problem, ganz an die Leistungswerte des Test-Siegers kommt die Karte aber nicht heran. Dafür ist im Vergleich in den Synthetik- und Computing-Tests etwas mehr Performance vorhanden, weshalb sich die Karte auch gut für Multimedia-Aufgaben eignet. Gaming in WQHD ist allerdings weniger das Thema mit diesem Modell - außer Sie beschränken sich auf niedrige Grafikeinstellungen oder ältere respektive weniger aufwendige Spiele.

Das Sapphire-Modell verbraucht im Vergleich allerdings den meisten Storm, die Testplattform klettert auf maixmal 237 Watt. Dafür bleiben das Lüftergeräusch und die GPU-Temperaturen recht niedrig. Mit 118 Euro ist die lautlose Grafikkarte zudem recht erschwinglich. Besonders klar wird dieser Umstand, wenn wir den Straßenpreis durch die durchschnittliche Bildrate teilen: Ein Bild pro Sekunde kostet Sie mit dieser Grafikkarte quasi nur 3,37 Euro. Dabei handelt es sich um den günstigsten Wert im Vergleichstest und beschert der Sapphire Pulse Radeon RX 560 damit den PC-WELT-Award „Preis-Leistungs-Sieger!

Der beste Preis: Sapphire Pulse Radeon RX 560

Attraktiver Preis: Gigabyte Radeon RX 550 D5

Attraktiver Preis: Gigabyte Radeon RX 550 D5
Vergrößern Attraktiver Preis: Gigabyte Radeon RX 550 D5

Die standardmäßig getaktete (bis zu 1183 MHz) Gigabyte Radeon RX 550 D5 mit 2 GB GDDR5-Speicher ist unser Tipp für Pfennigfuchser: Die Grafikkarte kostet nur 114 Euro. Wirklich zocken lässt sich mit der Karte allerdings nicht. Für flüssige Bildraten müssen Sie sich auf ältere oder nicht allzu fordernde Spiele beschränken und/oder die Auflösung unter Full-HD einstellen. Doch in Sachen Multimedia-Beschleunigung ist die Karte recht gut und deutlich besser als integrierte Grafiklösungen. Außerdem beherrscht sie die Verarbeitung moderner Codes wie HEVC und dank der Schnittstellen-Kompatibilität für Displayport 1.4 und HDMI 2.0 auch die Wiedergabe von 4K-Material in flüssigen 60 Hertz. Dem Einsatz in einem HTPC (Home Entertainment PC) steht damit also kaum etwas im Wege.

Wenig überraschend sind der geringe Stromverbrauch, das stets leise Betriebsgeräusch und die niedrigen GPU-Temperaturen - schließlich ist diese Karte kein Leistungsmonster.  aufgrund des niedrigen Preises von nur 87 Euro verdient sich die Gigabyte Radeon RX 550 den PC-WELT-Award "Attraktiver Preis".

Der beste Preis: Gigabyte Radeon RX 550 D5

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