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Die besten USB-3.0-Sticks mit 16 GB

27.02.2018 | 08:02 Uhr |

USB-Sticks gehören immer noch zu den beliebtesten Speichermedien: Sie sind günstig zu haben, bieten ausreichend Speicherplatz für Daten und passen in jede Hosentasche. Wir haben uns aktuelle Modelle mit 16 GB Kapazität angesehen.

USB-Sticks erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit als Speichermedium, und die Auswahl ist riesig. Doch gibt es tatsächlich noch Unterschiede bei USB-Sticks, abgesehen von der Kapazität? Wenn man sich die Grabbeltische in den Elektromärkten ansieht, möchte man das gar nicht glauben. Im Gegensatz zu Chinaware, die in erster Linie durch aggressive Preispolitik überzeugen will, bieten aber insbesondere die Produkte der A-Brands wie beispielsweise von Kingston, Sandisk, Toshiba und Transcend immer noch Extras, mit denen sie sich von der Konkurrenz abheben.

Für unseren Test haben wir USB-Sticks mit 16 GB, die Daten möglichst schnell übertragen, gegeneinander antreten lassen. Weil USB 3.1 bei dieser Kapazität rar ist, kamen die Sticks mit einer Ausnahme (Kingston) zwangsläufig mit USB 3.0. USB-C spielt in unserem Test ebenfalls keine Rolle, da auch hier das Angebot (noch) nicht sehr groß ist.

Neben der Geschwindigkeit haben wir fernerhin einen Blick auf die Ausstattung der Sticks, auf die Handhabung, den Preis und das Service-Angebot der Hersteller geworfen. Im Folgenden finden Sie alle Testwerte übersichtlich aufgeschlüsselt.

Siehe auch: USB-Stick mit 2 Terabyte Speicherkapazität

Geschwindigkeit: Benchmarks und Praxistests

Viele USB-Sticks sind lediglich mit einem versenkbarem Anschluss und Befestigungsöse ausgestattet.
Vergrößern Viele USB-Sticks sind lediglich mit einem versenkbarem Anschluss und Befestigungsöse ausgestattet.

Zwar ist die Beliebtheit von USB-Sticks in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die Speichermedien kompakt, mobil und günstig sind. Doch werden sich Anwender mit Sicherheit auch nicht über eine hohe Übertragungsgeschwindigkeit beschweren – selbst wenn diese bei Preisen zwischen 10 und 25 Euro pro Stick zugegebenermaßen nicht ausschlaggebend sein dürfte.

Um die Geschwindigkeit der USB-Sticks zu messen, verwenden wir drei Tests: Mit dem Benchmark-Tool Crystal Disk Mark ermitteln wir die Datenraten beim wahlfreien (zufälligen) und beim sequenziellen Lesen und Schreiben, einmal mit 4-KB großen und einmal mit 512-KB großen Blöcken. Die mittlere Zugriffszeit beim Lesen, die bei USB-Sticks unserer Meinung nach wichtiger ist als die beim Schreiben, gibt uns das Programm HD Tune Pro. Und zu guter Letzt überprüfen wir die USB-Sticks auch noch auf ihre Praxistauglichkeit, indem wir einen DVD-Film von einer schnellen SSD auf den Stick und von dort wieder zurück kopieren und dabei die Zeit messen.

Unser aktuelles Testfeld ergab bei sämtlichen Lese-Benchmarks einen klaren Sieger: Der Verbatim V3 Max schaffte in den Tests stets den Bestwert. Bei den Schreib-Benchmarks fielen die ersten Plätze auf den Transcend Jetflash 780 in den Disziplinen Schreiben der 512-KB-Blöcke und sequenzielles Schreiben sowie auf den Sandisk Ultra Flair USB 3.0 beim Schreiben der 4-KB-Blöcke. Die kürzeste Zugriffszeit beim Lesen erzielte dagegen der Toshiba Transmemory U361 .

In den Praxistests konnte der Transcend Jetflash 780 erneut punkten und entschied das Schreiben des DVD-Films für sich. Beim Lesen hatte dagegen der Corsair Flash Voyager Slider X2 16 GB die Nase vorn.

Ausstattung: Dateimanagement, Recovery und Sicherheit

Der Hama Mini Cube ist besonders kompakt.
Vergrößern Der Hama Mini Cube ist besonders kompakt.

Bei USB-Sticks beschränkt sich der Lieferumfang in erster Linie auf Software. Diese stellt der Hersteller meist als Download bereit – Sie finden die Datei(en) also nicht gleich auf dem Speichermedium, wie es beispielsweise bei externen Festplatten der Fall ist.

Ein Softwarelieferumfang ist jedoch auch nicht üblich. In unserem Testfeld konnten damit nur Sandisk und Transcend punkten. Hier lagen jeweils eine Datenrettungssoftware (bei Sandisk auf ein Jahr Nutzung beschränkt) sowie eine Dateiverwaltung bei, die die Daten darüber hinaus verschlüsseln.

Dafür sind die meisten USB-Sticks mit einer Öse am Gehäuse ausgestattet, mit der Sie das Gerät beispielsweise am Schlüsselbund befestigen können.

Tipp: Sicherheit für USB-Sticks - Was Sie wissen müssen

Handhabung: Von Klein bis Groß

USB-Sticks gibt es für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel. Das beginnt bereits bei den 16-GB-Ausführungen: Unser Testfeld umfasste Sticks, die am Rechner oder Notebook praktisch komplett verschwinden (Hama), elegante Ausführungen in Klein (Sandisk) oder Groß (Transcend), Sticks mit abnehmbarer Kappe (Hama, Toshiba) oder zum Herausfahren (Corsair, Verbatim) und solche, die besonders robust sind (Corsair).

Die Vor-und Nachteile der einzelnen Designs liegen im Einsatzbereich: Möchten Sie den Stick als ständige Speichererweiterung einsetzen, so empfiehlt sich ein möglichst kompaktes Design wie das des Hama-Micro Cube. Der Stick ist lediglich 21?Millimeter lang, weshalb Sie ihn selbst im angesteckten Zustand nicht ohne Weiteres abbrechen können. Besonders robust ist dagegen der Corsair-Stick. Ihn können Sie auch lose in der Tasche transportieren, ohne dass ihm dabei etwas passiert. Und wer den USB-Anschluss des Speicherstifts schützen möchte, ohne sich über verlorene Kappen Gedanken machen zu müssen, der sollte auf versenkbare USB-Stecker – wie etwa beim Verbatim-oder beim Corsair-Stift – achten.

Die Größe und die Robustheit eines Sticks haben natürlich auch Einfluss auf sein Gewicht: So wiegt der Micro Cube von Hama gerade mal 5 Gramm, während der Transcend-Stick in Metalloptik mit 12 Gramm zu den Schwergewichten des Testfeldes gehört – aber auch ihn können Sie noch problemlos überall hin mitnehmen.

Preis und Service: Geschwindigkeit hat ihren Preis

Um den Preis eines USB-Sticks einschätzen zu können, empfiehlt es sich, den Preis pro GB auszurechnen. Bei den von uns getesteten 16-GB-Modellen reichte der von 0,7 bis 1,7 Cent pro GB. Dabei verlangen vor allem Transcend und Corsair mehr für ihre Sticks als beispielsweise Toshiba und Sandisk.

Zum Vergleich: Sticks mit 32 GB liegen derzeit im Schnitt bei 0,6 bis 0,8 Cent pro GB und Modelle mit 64 GB bei 0,4 bis 0,6 Cent pro GB. Sticks mit 128-GB kommen auch auf 0,4 bis 0,6 Cent pro GB, die aktuell größten mit 256 GB kommen auf 0,4 Cent pro GB. Dies bedeutet, dass Sticks mit 64, 128 oder sogar mit 256 GB zurzeit die beste Preis-Kapazitäts-Ratio haben. Allerdings beginnen die Preise bei schnellen Modellen hier bei etwa 30 Euro (64 GB), 40 Euro (128 GB) beziehungsweise 70 Euro (256 GB).

Die Garantiezeit, die die Hersteller für ihre Sticks geben, variiert: Während beispielsweise Transcend und Silicon Power eine „lebenslange“ Garantie geben, beschränkt Verbatim sie auf zwei Jahre. Dagegen platzieren sich etwa Corsair, Sandisk und Toshiba mit fünf Jahren in der Mitte.

Testseiger: Transcend Jetflash 780 16 GB

Transcend Jetflash 780 16 GB
Vergrößern Transcend Jetflash 780 16 GB
© Transcend

Sogar im Vergleich zu größeren Sticks mit 64 und 128 GB schneidet der Transcend-Stift noch gut ab. In unserem Testfeld ist er der Drittschnellste und kann darüber hinaus mit viel Software punkten, beispielsweise zur Datenrettung und zur Dateiverwaltung. Dazu sieht der Stick auch noch schick aus.

Preis-Leistungs-Sieger: Sandisk Ultra Flair USB 3.0 16 GB

Sandisk Ultra Flair USB 3.0 16 GB
Vergrößern Sandisk Ultra Flair USB 3.0 16 GB
© Sandisk

Der Sandisk-Stick kommt im eleganten Metallgehäuse und bietet als Besonderheit ein Tool für den sicheren Zugriff sowie eine Ein-Jahres-Lizenz für die Datenrettungssoftware Rescue Pro Deluxe. Hinsichtlich der Arbeitsgeschwindigkeit liefert er zwar keine Rekorde, für knapp 11 Euro können Sie hier aber auch nicht viel falsch machen.

Im Überblick: USB-3.0-Sticks mit 16 GB.
Vergrößern Im Überblick: USB-3.0-Sticks mit 16 GB.

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