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Beste Full-HD-Grafikkarte 2020: Gamer-GPUs für 1080p bis 300 Euro im Vergleichs-Test

26.02.2020 | 14:01 Uhr | Sebastian Schenzinger

Viel Spiele-Leistung für wenig Geld: Unser FPS-Vergleich und das Preis-Leistungs-Ranking hilft Ihnen dabei, die beste Full-HD-Grafikkarte fürs 1080p-Gaming zu finden - inklusive Kauftipps und konkreten Modellempfehlungen.

Die Grafikkarte ist maßgeblich für die Spieleleistung Ihres Computers verantwortlich. Aber nicht immer müssen Sie Unsummen in die Hand nehmen, um auch aktuelle Spieletitel genießen zu können, denn gute Grafikkarten für die Full-HD-Auflösung gibt es bereits ab 140 Euro. Wir haben alle aktuellen AMD Radeon RX und Nvidia GeForce GTX GPUs bis 300 Euro im Test, um Ihnen bei der Qual der Wahl zur Seite zu stehen. In der folgenden Bildergalerie präsentieren wir Ihnen unsere Kaufempfehlungen und Auszeichnungen auf Grundlage unserer Messwerte mit Preis-Leistungs-Sieger, Empfehlung der Redaktion, "Attraktiver-Preis" und "Innovative-Technik".


Spieleleistung der Grafikkarten im Vergleich

In folgender Grafik listen wir die durchschnittliche Spieleleistung aller Grafikkarten bis 300 Euro auf. Um einen möglichst fairen Vergleich zu bieten, testen wir alle GPUs in zehn Spielen aus unterschiedlichen Genres mit unterschiedlichen Spiele-Engines. Aus diesen zehn Messwerten bilden wir den Mittelwert der durchschnittlichen Bilder pro Sekunde. Wenn Sie sich für die detaillierten FPS-Werte in den einzelnen Spielen interessieren, können Sie diese am Ende des Artikels finden. Da die Messungen der RX 580 und RX 590 noch mit dem alten Testsystem erfolgt sind, haben wir diese Werte hellrot hinterlegt.


FPS-Durchschnitt in Full-HD aus den 10 Spielen: Assassin's Creed Odyssey, Borderlands 3, Civilization VI Gathering Storm, F1 2019, Far Cry 5, Forza Horizon 4, Metro Exodus, Red Dead Redemption 2, Shadow of the Tomb Raider und The Division 2
Vergrößern FPS-Durchschnitt in Full-HD aus den 10 Spielen: Assassin's Creed Odyssey, Borderlands 3, Civilization VI Gathering Storm, F1 2019, Far Cry 5, Forza Horizon 4, Metro Exodus, Red Dead Redemption 2, Shadow of the Tomb Raider und The Division 2

Aus dem Diagramm ist gut ersichtlich, dass die Konkurrenten aus dem Hause AMD und aus dem Hause Nvidia immer nahezu gleich aufliegen. So findet sich die GTX 1650 SUPER zwischen der alten RX 580 8 GB und der neuen RX 5500 XT wieder, die RX 590 duelliert sich mit der GTX 1660 und an der Spitze liefern sich RX 5600 XT und RTX 2060 ein enges Duell. Einzig und allein die GTX 1660 SUPER hat keinen direkten Gegenspieler. Leistungsmäßig nehmen sich die Kontrahenten also nicht viel, aber wie sieht es mit dem Preis aus?

Sie interessieren sich nicht nur für Full-HD-GPUs: Unser großer Grafikkarten-Vergleich 2020


Euro-pro-FPS-Verhältnis

Um herauszufinden, welche Grafikkarte aus Preis-Leistungs-Sicht am besten ist, haben wir das sogenannte Euro-pro-FPS-Verhältnis gebildet. In der folgenden Grafik können Sie sehen, wie viel Euro Sie durchschnittlich für ein Bild pro Sekunde bezahlen müssen. Hierfür teilen wir den aktuellen Straßenpreis der jeweiligen GPU (Stand 22. Februar 2020) durch den FPS-Durchschnitt aus den zehn getesten Spielen (siehe Grafik oben). Das Diagramm ist jedoch mit Vorsicht zu betrachten, da es nur einen indirekten Aufschluss über die Spieleleistung einer Grafikkarte gibt. Auch hier sind sind die beiden Grafikkarten RX 580 und RX 590 hell eingefärbt, da die Messungen vom alten Testsystem stammen.

AMDs Polaris-Grafikkarten sind aus Preis-Leistungs-Sicht nach wie vor die beste Wahl für den Einstieg in's Full-HD-Gaming. Die neuen RX 5500 XT und RX 5600 XT GPUs sind dagegen deutlich zu teuer.
Vergrößern AMDs Polaris-Grafikkarten sind aus Preis-Leistungs-Sicht nach wie vor die beste Wahl für den Einstieg in's Full-HD-Gaming. Die neuen RX 5500 XT und RX 5600 XT GPUs sind dagegen deutlich zu teuer.

Wenn Sie die maximale Spieleleistung für Ihr Geld haben wollen, müssen Sie zur - mittlerweile schon in die Jahre gekommene - Polaris-Generation greifen. Die RX 590, RX 570 und RX 580 liefern im Verhältnis zu ihren Anschaffungskosten die meisten Bilder pro Sekunde ab. Die dazwischen platzierte GTX 1650 SUPER bekommt von uns dagegen keine Kaufempfehlung, da wir den nur 4 GB großen Videospeicher als zu knapp bemessen erachten. Wenn Sie etwas mehr Rechenleistung benötigen, sollten Sie zur GTX 1660 SUPER greifen, die in der Mittelklasse zu einem sehr attraktivem Preis erhältlich ist.


Wie energieeffizient arbeiten die Grafikkarten?

Mögen die Polaris-Grafikkarten zwar aus Preis-Leistungs-Sicht auf ganzer Linie überzeugen, so gibt es einen Wermutstropfen bei der Leistungsaufnahme. Denn die mittlerweile schon über drei Jahre alte Generation zieht nahezu doppelt so viel Watt aus der Steckdose wie die direkte Konkurrenz von Nvidia. So benötigt die RX 590 beim Spielen im Schnitt satte 195 Watt wohingegen sich die ähnlich schnelle GTX 1660 mit 110 Watt begnügt. Noch einen Tick energieeffizienter als Nvidias Turing-GPUs arbeiten AMDs Navi-Grafikkarten RX 5500 XT und RX 5600 XT, leider sind diese aktuell jedoch zu teuer.

Nvidias Turing-Grafikkarten und AMDs Navi-GPUs liegen bei der Leistungsaufnahme auf einem ähnlichen Niveau. Die älteren Polaris-Chips sind dagegen weit abgeschlagen. Sämtliche Angaben sind ein Vebrauchsdurchschnitt über einen Testzeitraum von zehn Minuten in dem Spiel Shadow of the Tomb Raider. Die Messungen erfolgen dabei mit dem kostenlosen Programm HWiNFO64.
Vergrößern Nvidias Turing-Grafikkarten und AMDs Navi-GPUs liegen bei der Leistungsaufnahme auf einem ähnlichen Niveau. Die älteren Polaris-Chips sind dagegen weit abgeschlagen. Sämtliche Angaben sind ein Vebrauchsdurchschnitt über einen Testzeitraum von zehn Minuten in dem Spiel Shadow of the Tomb Raider. Die Messungen erfolgen dabei mit dem kostenlosen Programm HWiNFO64.


Reichen 4 GB Videospeicher für Full-HD aus?

In erster Linie hängt der benötigte Videospeicher einer Grafikkarte natürlich von der Auflösung des Monitors ab, aber auch in Full-HD gibt es Unterschiede. So sind vor allem folgende Features in Spielen sehr speicherhungrig: die Texturqualität, die LOD-Distanz (Level of Detail) und bestimmte Kantenglättungstechniken wie TXAA oder MSAA. Sofern genügend VRAM vorhanden sind, können Sie diese Einstellungen im Spiel beliebig nach oben stellen, ohne Bilder pro Sekunde zu verlieren. Gerade am Beispiel der RX 5500 XT mit 4 GB respektive mit 8 GB Videospeicher lässt sich sehr gut erkennen, wie sich Grafikkarten verhalten, wenn der VRAM zu knapp bemessen ist. So rechnet die "größere" Variante bei uns im Test nur auf Grund des doppelt so großen Speichers rund zehn Prozent schneller. Aus diesem Grund sprechen wir auch keine Kaufempfehlung für eine Grafikkarte mit nur 4 GB aus. In folgender Tabelle haben wir die Speicherauslastung und den FPS-Durchschnitt in den zehn getesteten Spielen in Full-HD-Auflösung bei maximalen Settings für Sie aufgelistet.

RX 5500 XT 4 GB

FPS

RX 5500 XT 8 GB

FPS

Assassin's Creed Odyssey

4035 MB

33,2

6178 MB

45,8

Borderlands 3

4048 MB

40,2

5563 MB

40,3

Civilization VI Gathering Storm

4051 MB

55,0

6145 MB

56,1

F1 2019

4044 MB

85,3

5522 MB

89,5

Far Cry 5

4049 MB

77,7

6251 MB

84,1

Forza Horizon 4

4046 MB

73,7

4777 MB

92,0

Metro Exodus

3507 MB

36,6

4001 MB

37,3

Red Dead Redemption 2

3935 MB

43,7

5379 MB

39,4

Shadow of the Tomb Raider

3951 MB

51,3

7230 MB

67,0

The Division 2

3649 MB

56,3

5810 MB

59,3


So finden Sie die perfekte Grafikkarte

Bei der Auswahl einer Grafikkarte müssen Sie viele Faktoren beachten wie die Auflösung des Monitors, die Bildwiederholfrequenz des Monitors und welche Spiele Sie mit welchem Detailgrad spielen wollen. Je höher die Bildschirmauflösung ausfällt, desto mehr Leistung benötigt die Grafikkarte, um ein Spiel flüssig darstellen zu können. Pauschal lässt sich sagen, dass sich die FPS beim Upgrade eines Monitors von FHD auf UHD im Schnitt halbieren. Beim Wechsel von FHD auf WQHD sind es dagegen in etwa 25 Prozent weniger Leistung.

ASUS hat auf der CES einen Monitor mit 360 Hz für E-Sportler vorgestellt. Die angestrebte Bildwiederholrate spielt bei der Auswahl der Grafikkarte eine wichtige Rolle.
Vergrößern ASUS hat auf der CES einen Monitor mit 360 Hz für E-Sportler vorgestellt. Die angestrebte Bildwiederholrate spielt bei der Auswahl der Grafikkarte eine wichtige Rolle.
© ASUS

Ein flüssiges Spielerlebnis hängt vom Auge des Betrachters ab. Früher galten 30 Bilder pro Sekunde als die magische Grenze zwischen flüssig spielbar beziehungsweise unspielbar. Heutzutage empfehlen wir Ihnen darauf zu achten, eine Bildwiederholrate von 60 möglichst nicht zu unterschreiten. Gerade in kompetitiven Spielen können Sie von einer höheren Bildwiederholrate wie 120, 144 oder sogar 240 FPS profitieren. Ein Monitor mit entsprechend hoher Hertz-Zahl ist dafür natürlich Grundvoraussetzung. Dementsprechend fallen auch unsere Kaufempfehlungen aus: bei Singleplayer-Titeln achten wir auf eine erreichte FPS-Zahl von mindestens 60, bei kompetitiven Spielen liegt die Messlatte bei 120-144 Bildern pro Sekunde.

Dabei testen wir alle Spiele unseres Test-Parcours mit den höchsten Einstellungen. Wenn Sie mehr Wert auf eine hohe Bildwiederholrate als auf eine ansprechende Grafik legen, können Sie natürlich auch mit niedrigeren Einstellungen spielen. Gerade der Schritt von den „High“ auf die „Ultra“-Settings kostet in den meisten Spielen einiges an Rechenleistung bei nur minimalen optischen Unterschieden.  Im Folgenden diskutieren wir ausführlich, welcher Grafikchip eine Kaufempfehlung von uns bekommt und von welchen GPUs Sie aktuell lieber die Finger lassen sollten.

Welche Full-HD-Grafikkarte in welchem Preisbereich?

Auch wenn es aktuell eine große Bandbreite an Einsteiger-Grafikkarten gibt, fällt es uns doch schwer, eine konkrete Kaufempfehlung auszusprechen. Das liegt daran, dass viele günstige GPUs nur einen 4 GB großen Videospeicher bieten, was unserer Meinung nach zu wenig ist (siehe Tabelle oben). Die drei Polaris-Grafikkarten RX 570, RX 580 und RX 590 sind zwar alle mit 8 GB VRAM erhältlich und auch preislich sehr attraktiv, aber der Stromverbrauch ist enorm hoch. AMDs aktuelle Navi-Generation rund um die RX 5500 XT und die RX 5600 XT ist dagegen widerum schlichtweg zu teuer.

Die Grafik veranschaulicht die Spieleleistung der Grafikkarten in der Auflösung 1920 x 1080. Als Referenzwert dient die GTX 1660 SUPER von Nvidia, da sie unsere Empfehlung für das Full-HD-Gaming darstellt. Die Messungen der GPUs mit hellrotem Balken erfolgten noch mit dem alten Testsystem.
Vergrößern Die Grafik veranschaulicht die Spieleleistung der Grafikkarten in der Auflösung 1920 x 1080. Als Referenzwert dient die GTX 1660 SUPER von Nvidia, da sie unsere Empfehlung für das Full-HD-Gaming darstellt. Die Messungen der GPUs mit hellrotem Balken erfolgten noch mit dem alten Testsystem.

Die günstigste Grafikkarte in unserem Vergleich ist die GTX 1650 ab 129 Euro. Eine Kaufempfehlung können wir für diese GPU jedoch nicht aussprechen, da der Videospeicher aus unserer Sicht zu knapp bemessen ist und die Konkurrenz zum ähnlichen Preis deutlich mehr Leistung bietet. So ist die RX 570 mit 8 GB nämlich nur zehn Euro teurer, dabei aber rund 17 Prozent schneller. Großer Nachteil ist hier der mehr als doppelt so hohe Stromverbrauch beim Zocken. Wenn Sie jedoch eine zukunftssichere Grafikkarte suchen und auch aktuelle Spiele mit ansehnlicher Grafik spielen wollen, sollten Sie lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen.


Kauf-Tipp: Full-HD-Grafikkarte bis 150 Euro

Mit der Sapphire PULSE Radeon RX 570 8GB können Sie auch aktuelle Blockbuster wie Red Dead Redemption 2 mit etwa 70 FPS spielen, sofern Sie sich mit niedrigen bis mittlere Einstellungen zufriedengeben. Im neuen Call of Duty Modern Warfare erreicht die Grafikkarte sogar auf Ultra-Einstellungen 65 FPS. Bei kompetitiven Spielen wie Fortnite und PUBG übertrifft die GPU knapp die 100 FPS Marke bei hohen Einstellungen. Wenn Sie eine zukunftssichere Grafikkarte suchen, sollten Sie jedoch lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen.

Im Preisbereich von 150 bis 200 Euro tummeln sich sehr viele Grafikkarten: die GTX 1650 SUPER (ab 159 Euro), die RX 580 8 GB (ab 163 Euro), die RX 590 8 GB (ab 174 Euro), die RX 5500 XT 4 GB (ab 180 Euro) und die GTX 1660 (ab 199 Euro). Die GTX 1650 SUPER und die RX 5500 XT 4 GB sind im Durchschnitt quasi gleich schnell und rund 35 schneller als die GTX 1650. Bemängeln müssen wir aber auch hier den nur 4 GB großen Speicher, zudem ist die AMD Grafikkarte deutlich zu teuer.

Ähnlich schnell wie diese beiden Modelle ist noch die RX 580, die wegen des 8 GB großen Speichers, die deutlich bessere Wahl darstellt. Preislich liegt sie auf einem Niveau mit der GTX 1650 SUPER, wie bei allen Polaris-Modellen ist jedoch der Stromverbrauch deutlich zu hoch. Aus Preis-Leistungs-Sicht am interessantesten ist in diesem Preisbereich aber definitiv die RX 590. Sie kostet nämlich nur gute zehn Euro mehr für zehn Prozent Mehrleistung - in unserer Euro-pro-FPS-Tabelle schneidet diese Grafikkarte dementsprechend auch am besten ab. Auf einem Leistungsniveau mit der RX 590 liegt noch die GTX 1660, diese ist jedoch preislich eher unattraktiv.


Kauf-Tipp: Full-HD-Grafikkarte bis 200 Euro

Die XFX Radeon RX 590 Fatboy 8GB eignet sich für mittlere bis hohe Einstellungen, wenn Sie aktuelle AAA-Titel spielen wollen. Beispiel: In Assassin’s Creed Odyssey und Metro Exodus schafft die GPU bei mittleren Settings 65 FPS. Wenn Sie kompetitiv spielen wollen, können Sie mit 120 FPS (PUBG) bis 140 FPS (Fortnite) bei mittleren Einstellungen rechnen. In Battlefield V kratzt die RX 590 bei maximalen Einstellungen an der 100 FPS Grenze. Bei dem XFX Modell sollten sie allerdings die Spannung und die Lüfterkurve anpassen, da das Modell sonst recht laut werden kann.
Ausstattungs-Tipp: Sapphire Nitro Radeon RX 590 8G G5

Eine deutlich zukunftssichere Grafikkarte erhalten Sie, wenn Sie noch etwas mehr Geld in die Hand nehmen und zur GTX 1660 SUPER (ab 225 Euro) greifen. Diese Grafikkarte liefert genügend Leistung, um in kompetitiven Titeln wie PUBG, Fortnite, Overwatch, LoL oder Dota die Hürde der  144 Bilder pro Sekunde zu nehmen. In aktuellen AAA-Titeln kommen Sie bei hohen bis maximalen Voreinstellungen auf über 60 FPS. Quasi genauso schnell rechnet die GTX 1660 Ti (ab 272 Euro), deren Preisaufschlag dementsprechend in keiner Weise gerechtfertigt ist. Von AMD gibt es in diesem Preissegment aktuell keine Alternative.


Kauf-Tipp: Full-HD-Grafikkarte bis 250 Euro

Die KFA2 GeForce GTX 1660 Super OC 6GB ist gerade für kompetitive Spieler mit einem 144 Hz Monitor interessant, da sie diese Bildwiederholrate bei hohen Einstellungen mit 150 FPS in PUBG und 140 FPS in Fortnite liefern kann. AAA-Spiele können Sie mindestens in hohen Einstellungen genießen, bei den meisten Spielen sind sogar Ultra-Settings möglich, so zum Beispiel in Far Cry 5 mit 92 FPS oder in Shadow of the Tomb Raider mit 80 FPS. Hier ist also noch etwas Luft für kommende Spieletitel.
Ausstattungs-Tipp: MSI GeForce GTX 1660 SUPER Gaming X

Über der GTX 1660 SUPER rangieren noch die RX 5600 XT (ab 297 Euro) und die RTX 2060 (ab 299 Euro) im Preisbereich bis 300 Euro. In Spielen liefern sich die beiden Kontrahenten ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, aus dem die RTX 2060 als knapper Sieger hervorgeht. Die Nvidia Grafikkarte bietet zudem hardwareseitigen Raytracing-Support, dafür arbeitet AMDs GPU beim Zocken energieeffizienter. Ob Sie letztendlich jetzt schon auf die neue Technik setzen wollen oder lieber warten, bis sie vollends ausgereift ist, bleibt letztendlich Ihnen überlassen. Auf Grund von Raytracing müssen Sie aber auf jeden Fall mit niedrigeren Spieleinstellungen rechnen und auch die 6 GB Videospeicher können schnell zu knapp bemessen sein. Wenn Sie nicht zwingend unter der 300 Euro Grenze bleiben wollen, empfehlen wir zudem direkt zur RX 5700 (ab 317 Euro) von AMD zu greifen. Diese kostet nur rund 20 Euro mehr für 10 Prozent Mehrleistung und einen 2 GB größeren Videospeicher.


Kauf-Tipp: Full-HD-Grafikkarte bis 300 Euro

Die KFA2 GeForce RTX 2060 stellt den Einstig in Nvidias Raytracing-Welt dar und ist die derzeit schnellste Grafikkarte bis 300 Euro. Mit der RTX 2060 erhalten Sie in nahezu jedem aktuellen Titel mindestens 60 Bilder pro Sekunde auf den höchsten Einstellungen. In kompetitiven Spielen kratzt die GPU bei Ultra-Settings an der 144-FPS-Marke - Fortnite 141 FPS und Apex Legends 139 FPS.
Ausstattungs-Tipp: Gigabyte GeForce RTX 2060 OC 6G


Unsere gemessenen FPS-Werte

Folgend können Sie alle FPS-Werte finden, die wir in den zehn Spielen Assassin's Creed Odyssey, Borderlands 3, Civilization VI Gathering Storm, F1 2019, Far Cry 5, Forza Horizon 4, Metro Exodus, Red Dead Redemption 2, Shadow of the Tomb Raider und The Division 2 in Full-HD-Auflösung bei höchsten Spieldetails ermittelt haben. Die angegebenen Zahlen stellen dabei den Mittelwert aus drei Testdurchläufen dar, um Messfehler auszuschließen und Messtoleranzen auszugleichen.

Grafikkarte

Assassin's Creed Odyssey

Borderlands 3

Civilization VI Gathering Storm

F1 2019

Far Cry 5

Forza Horizon 4

Metro Exodus

Red Dead Redemption 2

Shadow of the Tomb Raider

The Division 2

GeForce GTX 1650

28,6

29,5

34,6

57,6

53,8

67

24,9

34,8

47,2

38,2

GeForce GTX 1650 SUPER

39,5

41,5

49,4

77,2

78,2

87,5

35,1

41

62,9

52,3

GeForce GTX 1660

48,2

46,8

55,2

88,8

83,7

102,2

38,9

41

72,8

63,9

GeForce GTX 1660 SUPER

53,9

51,6

63,5

100,5

95,2

114,5

43,5

45,8

83,4

69,8

GeForce GTX 1660 Ti

53,2

52,5

63,3

100,7

95,8

113,8

44,4

42,8

83

69,9

GeForce RTX 2060

60,4

63

79,3

117,2

110,5

125,8

53,9

56,3

96,8

85,6

Radeon RX 570 8GB

37,5

34,7

44,5

73,7

63,8

76,2

33,4

32

56,4

48,1

Radeon RX 5500 XT 4GB

33,2

40,2

55

85,3

77,7

73,7

36,6

43,7

51,3

56,3

Radeon RX 5500 XT 8GB

45,8

40,3

56,1

89,5

84,1

92

37,3

39,4

67

59,3

Radeon RX 5600 XT

53,7

59,2

81

125,4

112

128,7

55,1

47,1

89,6

82,9

Radeon RX 5700

62,6

64,4

91,3

136,5

123,3

137,4

61,1

58,8

104

88

Synthetische Benchmarks

Neben den Spieletests führen wir noch synthetische Benchmarks durch, um die Rechenleistung einer Grafikkarte zu ermitteln. Auch hier sind die angegeben Scores respektive Zeiten der Durchschnitt aus drei Testdurchläufen.

Grafikkarte

3D Mark Time Spy Extreme

3D Mark Time Spy Extreme Graphics

3D Mark Fire Strike Ultra

3D Mark Fire Strike Ultra Graphics

Unigine Superposition 4K Open GL

GeForce GTX 1650

1704

1519

1856

1712

2439

GeForce GTX 1650 SUPER

2254

2042

2356

2162

3482

GeForce GTX 1660

2679

2457

2970

2776

3938

GeForce GTX 1660 SUPER

3039

2817

3392

3160

4503

GeForce GTX 1660 Ti

3033

2811

3419

3185

4550

GeForce RTX 2060

3704

3503

4496

4267

5532

Radeon RX 570 8GB

tbd

tbd

3104

3053

2638

Radeon RX 5500 XT 4GB

2340

2125

3531

3498

2830

Radeon RX 5500 XT 8GB

2329

2115

3517

3484

2938

Radeon RX 5600 XT

tbd

tbd

5386

5468

4462

Radeon RX 5700

3866

3673

5770

5784

4908

So testet PC-WELT Grafikkarten

Wir testen alle Grafikkarten unter gleichen Bedingungen, um faire, transparente und vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Welche Hardware und Software wir für unsere Tests benutzen, und wie die Gesamtwertung am Ende zustande kommt, erfahren Sie in folgendem Artikel: Wie PC-WELT Grafikkarten testet

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