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Die besten Actioncams - Marktübersicht

18.04.2018 | 12:01 Uhr |

Mit Action-Cams gelingen spektakuläre Videoaufnahmen beim Motorradfahren, Surfen, Snowboarden, Fallschirmspringen und Co. Wir zeigen Ihnen die besten Action-Kameras auf dem Markt.

Vorreiter in Sachen Action-Videos ist GoPro. Mittlerweile hat die Konkurrenz aber ähnlich gute oder gar bessere Action-Kameras im Angebot. Weil die Cams klein, leicht und robust sind, werden sie mittlerweile nicht mehr nur von Extrem-Sportlern genutzt. Auch bei Freizeitaktivitäten wie Mountainbike-Touren ist die Action-Kamera sehr beliebt. Die neueste Cam aus dem Hause GoPro hört auf den Namen Hero6 Black , die wie ihr Vorgänger Hero5 Black auch ohne Extra-Gehäuse bis zu 10 Meter wasserdicht und per Sprachsteuerung bedienbar ist sowie eine Videostabilisierung bietet.

Einsatzzweck einer Action-Cam

Action-Kameras sind dafür ausgelegt, selbst in Extremsituationen gute Videoaufnahmen zu produzieren - Nur so entstehen die spektakulären Videos von riskanten Motorradfahrten, Fallschirmsprüngen oder Unterwasseraufnahmen beim Tauchgang mit Haien, die wir heute alle auf Videoplattformen wie Youtube bestaunen können.

GoPro Hero6 Black

GoPro Hero6 Black
Vergrößern GoPro Hero6 Black
© GoPro

Die Hero6 Black ist optisch identisch zum Vorgänger Hero5 Black, bietet aber zahlreiche Neuerungen unter der Haube. Der eigens entwickelte GP1-Prozessor verbessert die Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen und ermöglicht Full-HD-Videos mit 240 Bildern pro Sekunde – 4K-Aufnahmen können Sie mit 60 Bilder pro Sekunde aufnehmen. Fotos knipst die Actioncam mit maximal 12 Megapixeln und HDR im JPG- oder gar im RAW-Format. GoPro hat außerdem die Bildstabilisierung und den Dynamikumfang verbessert und einen Digitalzoom integriert. Dank Unterstützung von 5 GHz-WLAN erlaubt die Kamera einen bis zu drei Mal schnelleren Datentransfer als noch bei der Hero5 Black. Ebenfalls an Bord sind eine Sprachsteuerung, GPS, Beschleunigungssensor, Gyroskop und Bluetooth. Und die Hero6 Black ist wasserdicht bis zu einer Tiefe von zehn Metern.

Wenn auch 30 Bilder für Ihre 4K-Aufnahmen reichen, dann können Sie auch getrost zur 100 Euro günstigeren Hero5 Black greifen, die schon ziemlich gut ausgestattet ist.

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Sony FDR-X3000R

Sony FDR-X3000
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© Sony

Sonys Actioncam-Flaggschiff FDR-X3000R nimmt videos ebenfalls in 4K auf, allerdings nur mit 30 Bildern pro Sekunde. Die Cam bietet einen Weitwinkel von 170 Grad und ist auch ohne Gehäuse spritzwassergeschützt. Wenn Sie aber Unterwasser-Aufnahmen machen wollen, benötigen Sie das im Lieferumfang enthaltene Gehäuse, dass bis zu einer Tiefe von 60 Metern dicht hält. Ebenfalls inklusive ist die Live-View-Fernbedienung, über die Sie das Kamerabild in Echtzeit ansehen und Aufnahmen starten können. Die Fernbedienung können Sie ums Handgelenk schnallen. Mit der FDR-X3000 können Sie übrigens auch Videos livestreamen.

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YI 4K+

YI 4K+
Vergrößern YI 4K+
© YI

Yi Technology stellt mit seinen Actioncams vor allem Marktführer GoPro stark unter Druck. Denn die YI-Actioncams bieten ähnliche Features, sind mit dem GoPro-Zubehör kompatibel und dabei noch günstiger in der Anschaffung. Die YI 4K+ ist laut eigener Aussage die erste Actioncam, die Videos in 4K mit 60 Bildern aufnehmen konnte. Fotos knipst die Kamera mit 12 Megapixeln - auch im RAW-Format. Wie Sony-Actioncam bietet auch die YI 4K+ eine Livestreaming-Funktion - zumindest wird diese bald via Firmware-Update zur Verfügung stehen. Die Kamera selbst ist nicht wasserdicht. Erst mit dem Unterwasser-Gehäuse können Sie tauchen gehen - bis zu einer Tiefe von 40 Metern.

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Garmin Virb Ultra 30

Garmin Virb Ultra 30
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© Garmin

Auch die Virb Ultra 30 von Garmin filmt Action-Videos in 4K - aber "nur" mit 30 Bildern pro Sekunde. Dank der G-Metrix-Technologie können Sie Ihren Action-Videos Leistungsdaten wie Geschwindigkeit, Höhe und G-Kräfte hinzufügen. Die Kamera kommt mit einem integrierten LCD, der 1,75 Zoll groß ist, der das Livebild anzeigt. Über diesen wird die Cam auch bedient.

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Zubehör: Halterungen für Action-Cams

3M-Klebehalterungen
Vergrößern 3M-Klebehalterungen
© GoPro

In einem wasserdichten und robusten Gehäuse verpackt, können Sie die Action-Cams auch zum Surfen oder Tauchen bzw. auf die Rennstrecke oder zum Klettern mitnehmen. Ein solches ist oft bereits im Lieferumfang enthalten. Es gibt für fast jedes Szenario eine passende Möglichkeit. Über verschiedene Zusatzwinkel können Sie die Kamera genau ausrichten und die Perspektive anpassen. Die Halterungen besitzen eine stark klebende Unterseite, um die Kameras zum Beispiel am Motorradhelm zu befestigen. Darüber hinaus gibt es Halterungen, um die Kamera an verschiedenen Stellen zu positionieren.

Vor allem für die GoPro-Actioncams gibt es jede Menge Zubehör. Dazu gehören zum Beispiel der Brustgurt , um die Kamera in Höhe der Brust zu positionieren, ein Kopfband für die Ego-Perspektive oder die 3-Wege-Halterung als Selfie-Stick bzw. kleines Stativ.

Tipp: Das beste Zubehör für GoPro-Actioncams

Für die Sony-Actioncams gibt es beispielsweise einen Fingergriff für Aufnahmen direkt aus der Hand sowie eine Lenker-Halterung , um die Kamera am Fahrrad zu montieren.

Auch YI Technology hat Halterungen für unterschiedliche Einsatzzwecke im Angebot. Dazu gehören das Hand-Mount , um die Kamera am Handgelenk fest zuschnallen oder das Pet-Mount , um die Actioncam auf den Rücken Ihres Haustieres zu befestigen.

Garmin bietet ebenfalls einige Halterungen für die Virb-Cam an. Mit dem Saugnapf befestigen Sie die Kamera zum Beispiel an der Windschutzscheibe Ihres Autos, um Aufnahmen während der Fahrt zu machen. Und wie GoPro gibt es auch bei Garmin ein Kopfband sowie einen Brustgurt.

Vorteile einer Action-Cam gegenüber Camcorder

Actions-Cams sind kompakt gebaut, wodurch sie größtmögliche Mobilität garantieren. Sie lassen sich durch spezielles Zubehör und Halterungen fast überall befestigen und ermöglichen dadurch völlig neue Perspektiven, die mit einem klassischen Camcorder oder einem Smartphone nicht funktionieren würden - erst so entstehen richtig coole Videos! Der Zuschauer kann beispielsweise aus der Ego-Perspektive miterleben, wie sich Extremsportler mit einem Wingsuit vom Berg stürzen.

Lesetipp: Checkliste für den Kauf von Action-Kameras

Obwohl die Kameras klein und leicht sind, können sie Videos mit bis zu 4k im Weitwinkel aufnehmen. Je höher die Auflösung, umso schöner das Bild - Sie fangen nicht nur mehr Details ein, Sie können auch weit in die Aufnahmen hineinzoomen. Und umso höher die Bildrate, desto bessere Zeitlupen-Videos lassen sich erstellen. Gerade bei Action-Sequenzen können die sehr spektakulär werden.

Mittlerweile bieten viele Actioncams - wie die meisten oben genannten - ein eigenes Display, über das die Cam bedient wird und der Nutzer zusätzlich das Livebild sehen und die Kamera entsprechend positionieren und ausrichten kann. Die meisten Hersteller bieten allerdings auch eine eigene iOS- oder Android-App an, in der Sie einen Live-View-Modus haben und Einstellungen vornehmen können.

Tatsächlich bieten aber nicht nur die teuren Actioncams einen eingebauten Monitor. Auch die nur 120 Euro teure Rollei 530 kommt mit Display. Die Kamera kann außerdem 4K/30fps, hat ein 170-Grad-Weitwinkel und ist dank Unterwassergehäuse bis zu einer Tiefe von 40 Metern wasserdicht.

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