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Die beste Spiegelreflexkamera - Platz 8: Canon EOS 50D

17.08.2009 | 10:12 Uhr | Verena Ottmann

Fazit: Eine Spiegelreflexkamera ist nur so gut wie das verwendete Objektiv - das haben wir bei unseren Tests der Canon EOS 50D deutlich gemerkt. Denn während die Canon-Spiegelreflexkamera hinsichtlich des Bildrauschens und des Dynamikumfangs sehr gut abschnitt, verzeichnete das von uns eingesetzte Kit-Objektiv extrem und produzierte zudem einen deutlichen Helligkeitsabfall an den Bildrändern.

Bildqualität: In Sachen Dynamikumfang und Bildrauschen zeigte sich die Canon EOS 50D von ihrer besten Seite. Die Eingangsdynamik - je höher sie ist, desto besser kann eine Spiegelreflexkamera starke Kontraste darstellen, ohne dass Lichter und Schatten absaufen - war sehr hoch. Die Ausgangsdynamik beziehungsweise die Anzahl der Helligkeitsstufen, die die Canon EOS 50D zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildbereichen darstellen kann, war ebenfalls hoch. Im normalen Betriebsmodus lässt sich die Lichtempfindlichkeit der Canon-Spiegelreflexkamera von ISO 100 bis ISO 3200 wählen, wobei das Bildrauschen selbst bei der höchsten Einstellung noch minimal war. Um ISO 6400 (H1) und 12.800 (H2) einzusetzen, müssen Sie im Menü der EOS 50D die ISO-Erweiterung aktivieren.
Das Kit-Objektiv Canon EF-S 17-85mm zeigte im Weitwinkel eine extreme tonnenförmige Verzeichnung. Außerdem stellten wir einen Randabfall um 0,9 Blenden fest, was jedoch noch akzeptabel ist. Die Auflösung der Canon EOS 50D lag bei kurzer Brennweite jedoch deutlich unterhalb der Messwerte, die wir bei mittlerer und langer Brennweite ermittelten - insgesamt ergab das einen nur befriedigenden Wirkungsgrad für die Canon EOS 50D, da die Auflösung zum Bildrand hin auch stark abfiel.

Ausstattung: Die Canon EOS 50D ist mit einer HDMI-Schnittstelle bestückt, über die Sie hochauflösende Bilder auf einem HD-fähigen Fernseher ausgeben können. Interessant sind auch die verschiedenen Blitzoptionen der Canon-Spiegelreflexkamera. So bietet die EOS 50D neben der Blitzautomatik, dem erzwungenen und unterdrückten Blitz sowie dem Vorblitz auch die Möglichkeit der Blitz-Langzeitsynchronisation auf den ersten oder zweiten Verschlussvorhang und automatische Blitzbelichtungsreihen mit externen Blitzgeräten.

Handhabung: Im Vergleich zur Vorgängerin EOS 40D bietet die EOS 50D einige Neuerungen, die vor allem die Bedienung optimieren. So ist beispielsweise das Display der EOS 50D immer noch 3 Zoll groß, hat aber mit 920.000 Pixeln eine deutlich höhere Auflösung, was besonders dem Live-View-Modus zugute kommt. Sie navigieren sich durchs Bedienmenü der Canon EOS 50D entweder über das Drehrad um den SET-Knopf oder mit dem Mini-Joystick schräg darüber. Der Autofokus im Live-View-Modus konnte uns jedoch nicht recht überzeugen, da er im Vergleich zu Konkurrenzprodukten zu umständlich zu handhaben ist.

Ausführlicher Testbericht: Canon EOS 50D (Spiegelreflexkamera) im Test
Canon EOS 50D im Preisvergleich

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