576872

Die Neuerungen des XenServer 5.6

01.09.2010 | 09:31 Uhr |

Zu den wichtigsten Neuerungen des XenServer 5.6 gehören unter anderem:

Role Based Access Controls (RBAC): Durch die Definition von Administrationsrollen wird eine abgestufte Verwaltung des XenServer möglich. Hierbei wird festgelegt, wer welche Aktionen mit dem XenServer ausführen darf.

Dynamic Memory Control (DMC): Der Speicher des XenServer wird dynamisch an die virtuellen Maschinen zugewiesen. Dies ist auch ohne einen Reboot der virtuellen Gäste möglich.

Enhanced VM Snapshots: Durch Snapshot lässt sich der Zustand einer virtuellen Maschine sichern. Wenn gewünscht, kann der Anwender sehr einfach und schnell den früheren Zustand einer virtuellen Maschine wieder herstellen. Die nunmehr verbesserten Snapshot-Funktionen umfassen nun auch den Zustand der Disk und des Arbeitsspeicher (memory state).

Automated VM Optimizations und Power Management: Diese Funktionen ermöglichen das Herunterfahren einer virtuellen Maschine, wenn diese derzeit nicht benötigt wird. Die damit einher gehende Lastverteilung sorgt für eine bessere Auslastung der genutzten und aktiven Ressourcen.

StorageLink Site Recovery : Durch die Integration mit Speichersystemen und deren Replikationsdiensten lassen sich Disaster Recovery Szenarien abbilden.

Heterogene Ressourcen-Pools : Durch die Integration mit den erweiterten CPU-Techniken wie Intel Flex Migration and AMD Extended Migration lassen sich Server mit unterschiedlichen CPU-Generationen in einem Ressource-Pool zusammenfassen und verwalten.

Mehr Ressourcen: Die Ressourcen pro Host werden erweitert. Der XenServer 5.6 unterstützt nun 64 logische Prozessoren, 256 GB RAM und 16 Netzwerkkarten pro Host.

Administrative Logging und Audit: Die Änderungen an der Konfiguration des XenServer und weiteren Verwaltungsarbeiten werden protokolliert. Damit wird den Anforderungen nach Compliance und Überwachung Rechnung getragen.

Verbessertes XenCenter-Interface: Die Verwaltungsoberfläche des XenCenter s wurde verbessert. Dazu zählen unter anderem Assistenten für die wichtigsten Aufgaben wie etwa der Erzeugung einer virtuellen Maschine, dem Import einer virtuellen Maschine oder der Definition eines Speicherpools.

Erweiterter Betriebssystem-Support: XenServer 5.6 unterstützt nun auch Red Hat Enterprise Linux/CentOS/Oracle Enterprise Linux 5.4 and SUSE Linux Enterprise Server 10 SP3 .

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
576872