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Die Bedienung

13.02.2008 | 16:35 Uhr | Verena Ottmann

Auffällig sind die viele Knöpfe und Wählräder am Gehäuse der F1: Neben einem Rad für die Programmwahl - Automatik, A, S, M und BS (Bestshot = Motivprogramme) - gibt es eines, mit dem Sie zwischen der Einzelbildaufnahme und den verschiedenen Serienbildfunktionen wechseln. Darüber lässt sich auch die Geschwindigkeit der Serienbilder (maximal 60 Bilder pro Sekunde) einstellen und der Blitz zuschalten, wobei Sie dann aber nur 7 Bilder pro Sekunde machen können. Besonders gut gefiel uns die so genannte Zeitlupenbetrachtung. Ist sie aktiviert und der Auslöser halb durchgedrückt, speichert die Kamera die Bewegung des Motivs im Zwischenspeicher und zeigt sie auf dem Bildschirm in Zeitlupe an, so dass Sie am gewünschten Zeitpunkt - etwa wenn die Kaugummiblase platzt - exakt auslösen können. Die Länge der gepufferten Aufnahme hängt dabei von der Qualität ab, bei 30 fps sind beispielsweise 2 Sekunden möglich.

Doch am interessantesten ist natürlich die Serienbild- und die Videofunktion. Im Vorabtest waren wir beeindruckt: Zwar dauert das Wegspeichern der 60 Bilder rund eine Minute. Bei 6-Megapixel-Bildern ist das jedoch nicht weiter verwunderlich. Die Wiedergabegeschwindigkeit lässt sich über ein drittes Wählrad auf der Kamerarückseite einstellen, wobei Sie für eine ruckelfreie Wiedergabe eine SD-Karte der aktuellen Klasse 6 benötigen. Gleiches gilt für die Videofunktion, die mit bis zu 1200 Bildern pro Sekunde arbeitet, dann aber nur eine Auflösung von 336 x 96 Bildpunkten einsetzt.

Fazit
Casios Blitzkamera verspricht eine ganze Menge. In punkto Handhabung und Haptik machte sie schon einen recht guten Eindruck. Bleibt noch die Bildqualität: Casio setzt erstmals einen CMOS-Sensor in einer Kamera ein. Dieser kommt aus dem Hause Sony, wo man bisher nur in der Alpha 700 selbst einen CMOS-Chip verwendet hat. Das Rauschverhalten dieser DSLR war hervorragend und der Dynamikumfang hoch - alles Eigenschaften, die uns nur noch neugieriger auf das endgültige Testgerät der Casio Exilim Pro EX-F1 machen.

Übrigens: In Amerika kostet die Kamera 999 Dollar. Hierzulande will man den Preis "deutlich unter 1000 Euro" halten - vermutlich irgendwo zwischen 800 und 950 Euro.

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