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Das muss ein WLAN-Router können

05.06.2011 | 07:05 Uhr |

Trendnet TEW-691GR
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Tempo und Sicherheitsfunktionen sind bei einem modernen WLAN-Router genauso wichtig wie ein gutes Handbuch für eine schnelle Inbetriebnahme. Achten Sie deshalb bei einem Kauf auf Folgendes:

Installation: Für Neueinsteiger braucht es als Minimum ein Faltblatt, auf dem die zentralen Schritte für die Inbetriebnahme ordentlich dokumentiert und bebildert sind. Das Konfigurationsmenü sollte unbedingt Deutsch als Sprache anbieten. LED-Lämpchen auf der Vorderseite des Routers sind hilfreich, da sie eine schnelle Fehlerdiagnose ermöglichen.

Clevere Tools für WLAN-Router

Kompatibilität: Den Markt für WLAN-Chips dominieren drei Hersteller: Atheros, Broadcom und Ralink. Die Faustregel lautet deshalb: Nur wenn WLAN-Router und Gegenstelle den Chip desselben Herstellers verwenden, erreichen sie die bestmögliche Übertragungsrate.

Sicherheit: Aktuelle WLAN-Router bieten eine Verschlüsselung nach dem WPA(2)-Standard, die für eine hohe Sicherheit sorgt. Achten sollten Sie ferner auf Funktionen, welche die Verschlüsselung vereinfachen: zum Beispiel eine WPS-Funktion per Knopfdruck. Nützlich ist zudem auch eine Option, um den Netzwerknamen nach außen hin zu unterdrücken.

D-Link DIR-685 Storage Router
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Ausstattung: Alle getesteten Router sind N-2.0-konform, unterstützen also den WLAN-Standard IEEE 802.11n. Das heißt: Die Geräte verfügen mindestens über zwei Antennen. Das erhöht den Datendurchsatz und die Reichweite. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist Dualband. Das ermöglicht das Funken über das 2,4-GHz- und 5-GHz-Frequenzband. Der Vorteil: weniger Störeinflüsse von Haushaltgeräten wie Mikrowelle, DECT-Telefone etc. Mittlerweile Standard sind vier Gigabit-Ports für kabelgebundenes LAN. USB-Ports erhöhen den Funktionsumfang deutlich, wenn sich dort Drucker oder externe Festplatten bzw. USB-Sticks anschließen lassen. So kann gemeinsam über das Netzwerk auf diese zugegriffen werden. Ebenfalls sehr praktisch sind eine zeitgesteuerte WLAN-Funktion oder eine Taste, um das Funknetzwerk nach Belieben ein- oder auszuschalten.

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