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Das Wichtigste zum Schluss: Tarife von T-Mobile

04.02.2009 | 10:01 Uhr |

Die Tarife des G1 ähneln auf den ersten Blick den Tarifen für das iPhone. Nutzer können zwischen vier unterschiedlich teuren Optionen wählen. Ab dem Tarif S (44,95 Euro monatlich) ist eine Flatrate für HSDPA und T-Mobile-WLAN-Hotspots enthalten. Nicht enthalten ist die Nutzung von VoIP und BlackBerry APNs. Außerdem drosselt T-Mobile den Datendurchsatz nach einem gewissen Volumen auf 64 Kbit/s Download und 16 Kbit/s Upload. Dabei fällt auf: iPhone-Nutzer erhalten im teuersten Tarif mehr Download-Volumen. Während man beim G1 nach einem GByte im Tarif L gedrosselt wird, geschieht das im iPhone-Tarif XL erst nach fünf GByte - und noch dazu zahlt der Kunde 30 Euro weniger.

Nutzer des kleinsten Tarifes, CombiFlat XS, zahlen nach Ablauf ihres Inklusiv-Volumens pro MByte 0,49 Euro. Allerdings gibt es eine Obergrenze von 100 Euro. Alles in allem unterstreicht die Tarifpolitik den allgemeinen Eindruck. Da T-Mobile in Deutschland sowohl G1 wie auch iPhone exklusiv vermarktet, besteht für den Konzern kein Grund, einen Kampfpreis einzuführen.

Tarife und Datentransfer

Tarif

XS

S

M

L

Kosten in Euro (monatlich)

24,95

44,95

59,95

119,95

Inklusivvolumen

200 MByte

Flatrate

Flatrate

Flatrate

T-Mobile Hotspot

Nicht enthalten

Flatrate

Flatrate

Flatrate

Drosselung nach

Entfällt

300 MByte

Ein GByte

Ein GByte

Während unseres Tests wurde klar: Ohne Internet ist das G1 zwar immer noch brauchbar, doch viele Funktionen fallen dann weg, etwa Zugriff auf Karten, GoogleMail-Push oder Instant Messaging. Daher wäre es zu begrüßen gewesen, wenn T-Mobile den Kunden, vor allem denen des sehr teuren L-Vertrages, mehr Volumen zugestehen würde, bevor die Leistung gedrosselt wird.

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