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Checkliste: So finden Sie den passenden MP3-Player

20.12.2005 | 16:11 Uhr |

Flash (bis 4 GB) oder Festplatte (bis 60 GB)
Je nach Speicherkapazität, Ausstattung und Hersteller klaffen die Gerätepreise auseinander. Jeder, der mit dem Kauf eines MP3-Players liebäugelt, sollte sich überlegen, wie viel Speicher er für unterwegs wirklich braucht.

Wenn Sie einfach Musik zum Joggen, Radeln und Reisen benötigen, dann genügen 512 MB allemal – das sollte bei aktuellen MP3-Playern die untere Grenze sein. Wenn Sie nicht nur Ihre Lieblingstitel, sondern gleich die kompletten Alben Ihrer Favoriten dabei haben wollen, dann sind Kapazitäten bis 1 GB die richtige Wahl. Modelle mit bis zu 4 GB Kapazität gibt es mit der günstigen, Strom sparenden und leichtgewichtigen Flash-Speichertechnik – die Testberichte aller aktuell getesteten Flash-MP3-Player finden Sie hier.
Wenn Sie mehr als 4 GB Speicher benötigen, dann wählen Sie einen MP3-Player mit einer kleinen, eingebauten Festplatte. Festplatten-MP3-Player sind daher eigentlich nicht mehr zum Joggen geeignet, deutlich schwerer und auch teurer. Die Testberichte aller aktuell getesteten Festplatten-MP3-Player mit Kapazitäten von bis zu 60 GB finden Sie hier.

Radio, Diktiergerät und Line-Aufnahme
Sonderfunktionen machen Spaß, sind allerdings immer als Dreingabe zu sehen und qualitativ nie so gut realisiert wie die Hauptdisziplin der MP3-Player – das Abspielen von Musikdateien. Eine Radiofunktion ist eine tolle Sache, schließlich können die gespeicherten Musiktitel auch mal nerven. Dann können Sie sich á la „Die Hits der 80er, 90er und die Hits von heute“ berieseln lassen. Die Tonqualität der Radioteile ist bei Markengeräten gut, bei Modellen vom Wühltisch lassen sowohl der Klang, als auch die Empfangsqualität oft zu wünschen übrig. Die Line-Aufnahme aller bisher getesteten Modelle reichte nie an die Qualität einer Standard-PC-Soundkarte hin – von Hi-Fi-Qualität ist hier sowieso keine Rede. Auch eine Diktiergerätefunktion kann gelegentlich ganz nützlich sein – ihre Klanqualität war aufgrund der schlechten Mikrofone bisher allerdings immer miserabel.

Photos und Videos im Briefmarkenformat
Überlegen Sie sich, ob Sie die Videofunktion wirklich nutzen wollen und ob dieses Feature wirklich Ihre Kaufentscheidung beeinflussen sollte. Denn nicht nur der kleine Bildschirm mit niedriger Auflösung können einem das Vergnügen zunichte machen, auch ist der Transcodier-Vorgang immer sehr umständlich. Denn ein DVD-Video oder ein aus dem Internet heruntergeladenes Video können Sie leider nicht so einfach auf den Player ziehen. Wie das im Einzelnen geht, erfahren Sie beispielsweise in der aktuellen PC-WELT 1/2006 auf Seite 212.

Alternativ können Sie natürlich auch gleich zu einem richtigen Multimedia-Player mit großem Bildschirm greifen. Aktuelle Modelle haben wir hier für Sie getestet.

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