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Benchmarks, Stromverbrauch und Fazit zum Medion Akoya P5220 D

29.11.2012 | 11:51 Uhr |

Die Rechenleistung im Test

Ein Top-Ergebnis bei der Overall-Performance.
Vergrößern Ein Top-Ergebnis bei der Overall-Performance.

Wir testen die allgemeine Rechenleistung mit dem praxisnahen Benchmark PC Mark 7, der in den Vorreinstellungen die „Overall Performance“ bewertet: Das Bearbeiten von Bildern, die Wiedergabe und das Umwandeln von Videos und Musik, sowie das Surfen mit mehreren geöffneten Tabs und die Gaming-Leistung mit DirectX-9-Effekten. Auch die Leistung der Systemfestplatte wird mit Lese- und Schreiboperationen getestet.
Und die Punktzahl kann sich sehen lassen: Mit 3615 Punkten lässt der Medion Akoya P5220 D seinen Vorgänger mit über 1000 Punkten mehr weit hinter sich. Die Leistung reicht also locker für den Alltag aus und packt auch komplexere Anwendungen.

Akzeptable Gaming-Leistung unter der Haube.
Vergrößern Akzeptable Gaming-Leistung unter der Haube.

Mit knapp 1000 Punkten im Extreme-Modus von 3D Mark 11 punktet der Aldi-PC wieder ziemlich gut. Denn die höchste Stufe des Benchmarks fordert sehr viel Rechenpower, weil unter anderem auch DirectX-11-Effekte wie Tesselation oder Virtual Displacement Mapping, sowie Kantenglättung (Anti Aliasing) und anisotropische Filter in den Demos zum Einsatz kommen.
Wir können also behaupten, dass selbst aktuelle Spiele auf dem Rechner ruckelfrei laufen, so lange Sie die Grafikdetails nicht zu hoch setzen. Spieler von World of Warcraft oder Diablo 3 dürfte der Akoya P5220 D also gerade recht kommen. Selbst Battlefield 3 läuft auf einer Bildrate von rund 30 Bildern pro Sekunde bei der Auflösung 1680x1050 Pixel – aber bei aufwändigen Darstellungen geht der Computer dann doch in die Knie und das Spiel fängt an zu ruckeln.

CPU-Leistung unter Cinebench 11.5

Ordentliche CPU-Leistung!
Vergrößern Ordentliche CPU-Leistung!

Der Benchmark von Cinebench 11.5 lässt die CPU fotorealistische 3D-Szenen rendern. Hierbei kommen verschiedene Algorithmen zum Einsatz, um alle Prozessorkerne größtmöglich auszulasten.  Alle vier Kerne zusammen erreichen eine hohe Punktzahl von rund fünf Punkten, ein einzelner Kern erreicht über 1,3 Punkte – sehr gut! Trotz fehlendem Hyper-Threading steht dennoch mehr als genug Rechenpower zur Verfügung. Zum Vergleich: Der letzte Aldi-PC mit Intel-Prozessor, der Medion Akoya P5350 D, erreichte nur 4,87 Punkte.

Geschwindigkeit

Medion Akoya P5220 D

Multimedia-Leistung (PC Mark 7)

3615 Punkte

Spiele-Leistung (3D Mark 11)

958 Punkte

Prozessor-Leistung: ein Kern (Cinebench 11.5)

1,32 Punkte

Prozessor-Leistung: alle Kerne (Cinebench 11.5)

5,07 Punkte

Handhabung: Wie gut lässt sich der neue Aldi-PC aufrüsten?

Viel Platz für zusätzliche Komponenten bietet der Aldi-PC nicht.
Vergrößern Viel Platz für zusätzliche Komponenten bietet der Aldi-PC nicht.

Die zwei Arbeitsspeicher-Bänke sind bereits belegt, weshalb sich der RAM nur komplett austauschen anstatt erweitern lässt. Frei ist noch ein SATA-Port und zwei PCI-Express-x1-Steckplätze. Platz für eine zusätzliche 3,5-Zoll-Festplatte ist ebenfalls. Außerdem ist noch 5,25-Zoll-Fach verfügbar. Groß sind die Erweiterungsmöglichkeiten also nicht gerade.

Der Aspekt der Umwelt und Gesundheit: Moderater Verbrauch, aber etwas zu laut

Ein 450-Watt-Netzteil versorgt die Komponenten mit genug Energie.
Vergrößern Ein 450-Watt-Netzteil versorgt die Komponenten mit genug Energie.

Der Aldi-PC zieht im Standby (Energie sparen) 1,8 Watt, was genügsamer als beim Vorgänger ist. Unter Last klettert das Messgerät auf 98 Watt und erweist sich als genügsam im Hinblick auf die gezeigte Leistung. Der Netzschalter am Netzteil setzt dem Stromkonsum aber ein Ende, wenn Sie möchten. Denn im heruntergefahrenen Zustand zieht der Computer noch 0,5 Watt. Das ist nicht dramatisch, aber summiert sich übers Jahr hinweg, wenn Sie andere Geräte ebenfalls im im Standby betreiben. Als Netzteil kommt verbaut der Hersteller ein 450 Watt starkes Modell von der taiwanischen FSP Group. Bei der Lärmmessung fällt uns auf, dass der Grundbetrieb  mit 1,5 Soneist bereits etwas laut und somit deutlich hörbar ist. Lauter wird es unter Last, denn dann rauschen die Lüfter mit nervigen 2,2 Sone.

Umwelt und Gesundheit

Medion Akoya P5220 D

Stromverbrauch: Ruhe

37 Watt

Stromverbrauch: Last

98 Watt

Stromverbrauch: Energie sparen

1,8 Watt

Stromverbrauch: Aus

0,0 Watt

Betriebsgeräusch: geringe Last

1,5 Sone

Betriebsgeräusch: hohe Last

2,2 Sone

Test-Fazit zum Aldi-PC Medion Akoya P5220 D

Endlich wieder ein Aldi-PC mit guter Performance!
Vergrößern Endlich wieder ein Aldi-PC mit guter Performance!

Für rund 600 Euro erwartet Sie ein leistungsfähiger Desktop-PC, der mit einer guten CPU und einer akzeptablen Grafikkarte daherkommt. Ein Gaming-Computer ist der Medion Akoya P5220 D sicherlich nicht, aber zumindest in niedrigen Details sind selbst aktuelle Spiele kein Problem. Die Festplatte ist großzügig bemessen und der Arbeitsspeicher treibt das System gut an. Selbst beim Videoschnitt oder Umwandeln von Musik-Dateien enttäuscht Sie der neue Aldi-PC nicht, denn Leistung ist genug vorhanden. Kurzum ist der Rechner sein Geld wert und macht sich sicherlich gut unter dem Weihnachtsbaum.

Das vorinstallierte Windows 8 mag zwar auf den ersten Blick und Klick zuerst einmal gewöhnungsbedürftig sein, doch das legt sich nach kurzer Einarbeitung. Dafür überwiegen die Vorteile: Schnellere Bootzeiten, gute Social-Media-Integration und eine flüssige Performance. Das Software-Paket gefällt mit zahlreichen Vollversionen, wo für jeden etwas dabei ist.

Der Stromverbrauch entpuppt sich als ziemlich zurückhaltend und bleibt bei voller Auslastung unter 100 Watt - sehr gut! Für die gezeigte Leistung ist das vollkommen in Ordnung. Nicht so gut fällt dagegen die Betriebslautstärke aus, denn 2,2 Sone unter Last sind deutlich hörbar. 

Allgemeine Daten

Medion Akoya P5220 D

Hersteller

Medion

Internetadresse

www.medion.de

Preis

599 Euro

Technische Hotline

01805/633466

Garantie

36 Monate

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