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Ausstattung – gut für Berufs- und Privatleben

Während man mit Blackberry-Smartphones doch eher Businessgeräte verbindet, richtet sich der HP Voice Messenger nicht ausschließlich an Geschäftsleute, obwohl er auch diesen etwas zu bieten hat. Bei den Businessfunktionen überzeugt zum Beispiel die Kontakte- und Terminverwaltung. Sie arbeitet reibungslos mit Outlook auf dem PC zusammen. 150 Kontakte sind flott in weniger als einer halben Minute überspielt. Zudem ist Office Mobile installiert. Damit kann der Nutzer E-Mals mit Anhänge empfangen und lesen. Für größere Ausflüge ins Internet ist der Voice Messenger dagegen nur bedingt geeignet. Zwar sind WLAN und HSDPA an Bord, so dass es nicht an der Geschwindigkeit der Datenübertragung haken würde. Und Youtube unterstützt der Internet Explorer (IE), der als Browser vorinstalliert ist. Doch das Display ist zum Surfen recht klein, und der IE verhindert eine einfache Benutzung. Beispielsweise fehlt die Möglichkeit, mit mehreren Fenstern oder Tabs zu surfen.

Kamera mit Autofokus
Für eine gelegentliche Foto-Session hat HP eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Autofokus vorgesehen. Sie erlaubt einen Weißabgleich für die richtige Belichtung der Bilder, voreingestellte Motivprogramme sucht der Nutzer jedoch vergebens. Die Fotos selbst sind scharf, die Farben gut getroffen. Bei Videos spielt der HP sogar in der Oberliga mit: Mit 640 x 480 Pixel Auflösung bieten selbstgedrehte Filme hohe Qualität. Bei Dunkelheit lässt sich ein LED-Blitz zuschalten.

Musik und Videos werden über den Windows Media Player abgespielt, der Player liest alle sieben Testformate aus. Damit spielt der Windows Media Player alle gängigen Musikformate ab. Etwas mehr Qualität hätten wir uns bei dem mitgelieferten Headset gewünscht: Es neigt zum Brummen. Das ist deshalb nicht ganz so tragisch, weil HP einen 2,5-mm-Klinkenstecker spendiert hat, über den der Nutzer jederzeit ein qualitativ hochwertigeres Headset anschließen kann.

Wie alle aktuellen Smartphones bietet auch der Voice Messenger GPS inklusive A-GPS. Navigieren kann der Nutzer sofort über Google Maps. Eine Navigationslösung mit Sprachansagen ist aber Mangelware. Der Zugriff auf den Vodafone Navigator ist zwar vorinstalliert, die intuitiv zu bedienende Offboard-Navigation kostet jedoch fünf Euro im Monat.

Zusatz-Software
Wer sich ein iPhone oder ein Android-Smartphone wie das G1 kauft, bekommt direkten Zugriff auf einen riesigen Software-Marktplatz. Besitzer eines HP iPAQ haben ebenfalls die Möglichkeit, sich eigene Software herunterzuladen. Unter ipaqchoice.com stehen rund 250 Programme zum Download bereit – zu finden sind Spiele, Unterhaltungs-, Business- und Reisesoftware.

Fazit
Für alle, die ein kompaktes Mobiltelefon mit GPS und für ein Smartphone gute Multimedia-Funktionen suchen, ist dieses HSDPA-Smartphone eine mögliche Lösung. Auch wenn es bei der Bedienung manchmal hakt.

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