24468

Ausstattung: Das steckt im neuen Grafikchip

14.04.2004 | 15:00 Uhr |

Unter dem Dach des Grafikchips Nvidia Geforce 6800 Ultra arbeiten rund 222 Millionen Transistoren - das Geforce-FX-5950-Ultra-Modell begnügt sich dagegen noch mit etwa 130 Millionen Transistoren, und in einem Pentium 4 werkeln gerade mal rund 42 Millionen Transistoren. Der Chip wird bei IBM in 130-Nanometer-Technik gefertigt. Er unterstützt PCI-Express, kann also auch auf Grafikkarten verbaut werden, die in den neuen Steckplatz passen.

Als Highlight nennt Nvidia die insgesamt sechs Vertex-Einheiten und die 16 Pixel-Pipelines - hier handelt es sich um eine 16x1-/32x0-Architektur. Zum Vergleich: Die Vorgängerserie Geforce FX 5900 wird als 4x2-/8x0-Architektur charakterisiert - theoretisch arbeitet der neue Chip also bis zu vier mal schneller. Auch nennenswert sind die Hardware-mäßige Unterstützung der aktuellen Direct-X-9.0b- und der kommenden Direct-X-9.0c-Version sowie die Shader-3.0-Funktionalität. Letztere soll unter anderem komplizierte Lichtberechnungen einfacher und schneller abwickeln. Sie wird aber noch bei keinem erhältlichen Spiel standardmäßig verwendet, sondern wird erst in Direct X 9.0c enthalten sein.

Der spezielle Treiber unseres Vorabmodells unterstützte die Hardware-seitige Videobeschleunigung nicht. Der endgültige Treiber soll diese Möglichkeit jedoch freischalten und somit die Rechner-CPU beim En- und Decodieren von Videomaterial im Divx- sowie MPEG-I-, -II- und -IV-Format entlasten.

PC-WELT Marktplatz

24468