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Aufnahme per Line-in

09.07.2003 | 13:32 Uhr | Markus Pilzweger

Der FC-100 bietet zudem einige Funktionen, die die Aufnahme von Titeln per Line-in angenehmer gestalten sollen. Über den Menü-Punkt "Sync" können Sie festlegen, ob Sie die Aufnahme manuell stoppen möchten (Off) oder ob der Rekorder diese Aufgabe für Sie übernehmen soll, sobald er kein Signal mehr empfängt.

Über den Punkt "Silence" können Sie die Geräuschempfindlichkeit des Rekorders festlegen, sinnvoll zum Beispiel bei Sprachaufzeichnungen. "High" steht für eine leise Umgebung, "Low" für eine laute und "Mid" irgendwo dazwischen.

Bei der Wahl der Aufnahmequelle "Source" müssen Sie sich zwischen "Line-in" und "Mic" (Mikrophon) entscheiden. Sind alle Einstellungen getätigt, muss der FC-100 an ein Gerät mit Line-out angeschlossen werden, zum Beispiel PC oder tragbarer CD-Player. Der Anschluss als solches ist mit einigem Kabelgewirr verbunden, da die Line-in-Buchse in der Fernbedienung des Rekorders untergebracht ist.

Ist alles angeschlossen, müssen Sie nur noch die Rekord-Taste auf der Oberseite des Players einige Sekunden gedrückt halten und der FC-100 wartet brav auf etwaige kommende Signale. Im Test erwies sich die Sync-Funktion zum Teil als relativ problematisch, das der Rekorder, obwohl ein Signal kam, die Aufnahme unterbrach und nach einigen Sekunden wieder aufnahm. Auch Einstellungs-Tuning bei der Empfindlichkeit brachte keine Besserung. Diese Problem trat allerdings nicht immer auf, manchmal verrichtete der FC-100 auch treu seine Dienste ohne Ausfälle.

Die Qualität der so gewonnen MP3-Dateien lässt allerdings stark zu wünschen übrig, selbst mit höchster Bit-Rate konnten nur relativ minderwertige Ergebnisse erzielt werden. Zudem ist die Lautstärke viel zu leise, um die Songs später genussvoll anhören zu können.

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