2211504

Asus Cerberus Arctic Edition im Praxis-Test

01.08.2016 | 13:20 Uhr |

Intensive Bässe und ungestörtes Eintauchen in die Gaming-Welt: Das und noch vieles mehr verspricht Asus mit dem neuen Cerberus-Headset. Wir haben das Gerät im Praxistest und prüfen, was das Bassmonster zu bieten hat.

Das Headset Asus Cerberus ist in zwei verschiedenen Farben erhältlich, schwarz und weiß. Im Test haben wir die weiße Variante, die sogenannte „Arctic Edition“. Hierbei unterscheidet sich lediglich die Farbe, sämtliche andere Ausstattungsmerkmale bleiben gleich. Das Grundgerüst des Headsets besteht aus Kunststoff, was das geringe Gewicht von circa 260 Gramm erklärt. Das Fliegengewicht bietet daher einen hohen Tragekomfort, auch noch nach längerer Tragezeit von rund 5 Stunden. Besonders wertig wirkt es aufgrund der gewählten Materialien jedoch nicht. Die Verarbeitung ist zwar recht sauber, dennoch fühlt es sich sehr wie ein Plastikbomber an. Begeistern kann es uns in diesem Punkt nicht, aber Design und Haptik sind ja bekanntlich Geschmackssache.

Die weich gepolsterten Ohrmuscheln mit einem Durchmesser von 100 Millimeter sind für mehr Robustheit mit Polyurethan beschichtet. Dank des großen Durchmessers sollten so gut wie alle Ohren darunter Platz haben. Leider trägt das gewählte Material nicht gerade zu einem angenehmen Klima bei, unter dem Kunststoff kommen die Ohren schnell ins Schwitzen.

Fritz aus der PC-WELT Hardware-Redaktion hat die 5 meist verkauften und am besten bewerteten Gaming-Headsets getestet, stellt sie Euch in diesem Video vor und sagt, was an Ihnen gut und schlecht ist.

Durch das elastische Kopfband passt sich das Headset schon beim ersten Aufsetzen perfekt an den Kopf an. Auch nach längerem Tragen rutscht es nicht herunter oder wird unbequem. Im Test ist uns aufgefallen, dass User mit einem größeren Kopf die Passform als zu klein empfinden könnten.

Dual-Mikrophon und Steuerung

Das abnehmbare Gaming-Mikro überzeugt mit einem relativ klaren Klang und störfreier Übertragung. Durch den sehr flexiblen Mikrofonarm lässt es sich nahezu an jeden Kopf anpassen und in die richtige Position bewegen. Leider lässt sich das Mikro nicht nach oben klappen. Wenn der User es also nicht benötigt, muss er es komplett abstecken. Wir finden es allerdings etwas unpassend, dass das Mikro in der Arctic Edition dennoch schwarz ist. Hier könnten wir uns ein weißes Mikro deutlich besser vorstellen. Doch auch hier entscheidet der persönliche Geschmack.

Das Design weiß zu gefallen, die Haptik wirkt aber nicht gerade hochwertig.
Vergrößern Das Design weiß zu gefallen, die Haptik wirkt aber nicht gerade hochwertig.
© Asus

Um Mikro und Kopfhörer gleichzeitig nutzen zu können, befindet sich im Lieferumfang ein 1,3 Meter langes Verlängerungskabel mit einem Y-Splitter. Am 1,2 Meter langen Kabel, welches direkt von der Ohrmuschel wegführt, befindet sich die Fernbedienung. Sie bietet eine Mute-Funktion sowie eine Lautstärkeregelung. Leider ist die Bedienung etwas umständlich, da sich das Element sehr weit oben am Kabel befindet und dem User die uneingeschränkte Sicht darauf fehlt.

Um das Headset nicht nur intensiv am PC nutzen zu können, verbaut Asus In der Kabelfernbedienung ein zweites Mikrofon. So ist der Nutzer auch unterwegs bestens ausgestattet und erreichbar, Handyempfang vorausgesetzt. Außerdem sind alle Kabel für mehr Robustheit gesleevt – sehr schön!

Mit 60 Millimeter großen Audiotreibern liefert das Asus Cerberus einen satten Klang.
Vergrößern Mit 60 Millimeter großen Audiotreibern liefert das Asus Cerberus einen satten Klang.
© Asus

Klangqualität im Praxis-Check

In den Ohrmuscheln befindet sich jeweils ein 60-Millimeter-Neodym-Magnet-Treiber. Satte Bässe und klare Höhen hat das Headset somit definitiv zu bieten. Die Mitten gehen leider etwas verloren, weswegen es nicht ganz so leicht ist, seine Gegner im Spiel aufzuspüren. Als Headset am Smartphone oder Tablet, um Musik zu hören oder Filme auch unterwegs zu sehen, lohnt es sich hingegen auf jeden Fall. Der Sound ist sehr klar und fesselt noch ein wenig mehr als beim Spielen. Eine versprochene Geräuschabschirmung für intensiven und ungestörten Spielspaß konnten wir leider nicht feststellen. Die Außenwelt hat unseren Sound deutlich hören können, genauso wie der Gamer die Umgebungsgeräusche zu hören bekommt.

PC-WELT Marktplatz

2211504