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Asrock Ion 330-BD Nettop (Platz 10)

18.11.2009 | 16:59 Uhr | Michael Schmelzle,

PC (Nettop): Asrock Ion 330-BD Nettop im Test
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Fazit: Der Asrock Ion 330-BD arbeitet leise und sparsam, bietet aber trotzdem genug Rechenleistung für die typischen Aufgaben eines Wohnzimmer-PCs. Dank der guten Chipsatz-Grafik gibt der Asrock Ion 330-BD gängige HD-Formate bis zu einer Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten ruckelfrei wieder und spielt auch Blu-rays-Filme flüssig ab. Spendieren Sie dem Asrock-Nettop noch eine TV-Karte, können Sie den Ion 330-BD auch als Fernseher und TV-Rekorder einsetzen.

Der Asrock Ion 330-BD ist für den Einsatz als Multimedia-PC im Wohnzimmer konzipiert: Aufgrund der Atom-CPU ist der Ion 330-BD für einen leisen und stromsparenden Betrieb ausgelegt. Dank des Chipsatzes Nvidia ION kann der Asrock Ion 330-BD auch Full-HD-Videos wiedergeben. Da ist es nur konsequent, dass Asrock den Ion 330-BD mit einem DVD-Brenner ausstattet, der auch Blu-ray-Medien mit zweifachem Tempo lesen kann. Gut ins Wohnzimmer passt auch das zierliche Gehäuse (195 x 186 x 70 Millimeter). Unser Testgerät war in schwarz gehalten, eine weiße Farbvarianten ist ebenfalls erhältlich.

Ausstattung: Im Asrock Ion 330-BD arbeitet die Dual-Core-CPU Intel Atom 330 mit 1,6 GHz. Der ION-Chipsatz integriert einen 10/100/1000-MBit-Netzwerkchip sowie den Grafikkern Nvidia Geforce 9400M, der die Hauptrechenlast beim Decodieren von (HD)-Videosignalen trägt und so die CPU stark entlastet. Die Hardware-Ausstattung des Asrock Ion 330-BD komplettieren 2 GB Arbeitsspeicher, der Slim-Line-DVD-Brenner Optiarc BD RAM BC-5500S und die 320-GB-Festplatte ST9320325AS aus der Baureihe Seagate Momentus 5400.6. Ein Kartenleser und ein WLAN-Modul fehlen dem Asrock-Nettop.

Schnittstellen: Der Asrock Ion 330-BD bietet je einen VGA- und HDMI-Ausgang, eine Ethernet- und sechs USB-2.0-Buchsen. Für Audiosignale stehen Line-In-, Kopfhörer- und Mikrofon-Buchsen sowie ein optischer SP/DIF-Ausgang zur Verfügung. Das ist mager. So vermissen wir vor allem einen eSATA-Port zum Anschluss von externen Laufwerken. Zudem befinden sich alle Anschlüsse auf der Rückseite. Hier hat Asrock wahrscheinlich Design-Gründe über die Funktionalität gestellt. Auf die Schnelle den Kopfhörer oder USB-Stick einzustöpseln, geht also nur bei einer permanent frei zugänglichen Rückseite. Unpraktisch, wenn Sie den Asrock Ion 330-BD im Regal verschwinden lassen wollen.

Lieferumfang: Externes Netzteil, Treiber-CD, ein Faltblatt als Handbuchersatz und ein Mauspad liegen dem Asrock Ion 330-BD bei - spartanischer geht’s nicht. Zudem liefert Asrock den Ion 330-BD ohne Betriebssystem aus. Im Vergleich dazu sind die Beigaben des Acer Aspire R3600 Revo Nettop mit Maus, Tastatur und Windows Vista purer Luxus.

Ausführlicher Testbericht: Asrock Ion 330-BD Nettop im Test

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