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Apple Macbook

30.09.2009 | 15:30 Uhr |

Fazit
Andere mobile Notebooks zum gleichen Preis eine reichhaltigere Ausstattung als das Apple Macbook. Doch es glänzt als leichter Langläufer im hochwertigen Aluminiumgehäuse und punktet mit Qualitätsmerkmalen wie hellem Display, stabiler Tastatur und leisem Betriebsgeräusch.

Das 13,3-Zoll-Modell stammt nicht aus Apples aktueller Macbook-Serie. Aber sein Preis ist von urspürnglich rund 1200 Euro jetzt auf unter 1000 Euro gefallen - das macht es sehr attraktiv für Anwender, die sich ordentliche Rechenleistung und gute Akkulaufzeit in einem leichten und ansehnlichen Notebook wünschen.
Im von uns getesteten Modell steckt der Core 2 Duo P7350 mit 2 GHz Taktrate. Mehr Centrino gibt es aber nicht bei Apple: Der Chipsatz im Macbook kommt nicht von Intel, sondern von Nvidia: Der Geforce 9400M unterstützt aber ebenso wie die Centrino-2-Chipsätze den schnelleren Front-Side-Bus-Takt von 1066 MHz sowie DDR3-Speicher. Apple baut 2 GB DDR3-1066 ins Macbook ein. Doch nicht nur das Innenleben ist neu: Das Macbook besitzt jetzt ein extrem solides Gehäuse aus Aluminium. Die Gehäuseoberseite wird dabei aus einem Aluminiumblock herausgefräst - Apple nennt dies Unibody-Design. Das Ergebnis: Am Macbook knarzt und klappert nichts, es wirkt extrem solide und hochwertig.

Tempo: Beim Leistungstest Sysmark 2007 platziert sich das Macbook mit 98 Punkten im oberen Mittelfeld - und auf Rang 3 der schnellsten Notebooks ab 750 Euro. Die nur 160 GB große und unter Windows höchstens mittelmäßig schnelle Festplatte bremste das Apple Macbook vor allem in den Office-Tests etwas aus.

Laut Apple und Nvidia soll der Geforce 9400M der Chipsatz mit der schnellsten integrierten Grafik sein. Unsere 3D-Tests bestätigen diese Einschätzung: Bei älteren DirectX9-Spielen wie Far Cry erreicht er in der maximalen Displayauflösung des Macbooks (1280 x 800 Bildpunkte) locker spielbare Bildraten. Selbst mit vierfacher Kantenglättung reicht es noch für 24 Bilder pro Sekunde. Bei F.E.A.R. stehen ohne Kantenglättung 31 Bilder pro Sekunde zu Buche - das liegt auf dem Niveau von Einsteigergrafikkarten wie der Geforce 9300M GS oder AMDs Mobility Radeon HD3470. In allen Tests lässt das Macbook mit dem Geforce 9400M auf jeden Fall die AMD-Konkurrenz M780G mit der integrierten Grafik HD3200 deutlich hinter sich. Für anspruchsvolle DX9-Spiele ist die Chipsatzgrafik aber nicht gut genug: World in Conflict ruckelt bei 1280 x 800 Pixel und mittleren Details mit 14 Bildern pro Sekunde. Für flüssiges Spielen muss hier eine Mittelklasse-Karte wie die Geforce 9600M GS oder GT her.

Ausführlicher Testbericht: Apple Macbook

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