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Aldi-Notebook Medion Erazor X6816 im Test

18.07.2011 | 10:50 Uhr |

Die Schwächen des Aldi-Notebooks

Bisher hörte sich das alles überzeugend an – doch eine runde Eins verdient sich das neue Aldi-Notebook trotzdem nicht. Zum Beispiel passt die durchschnittliche Bildqualität des 15,6-Zoll-Displays nicht zu einem echten Gaming-Notebook. Der Bildschirm war nicht besonders hell, nicht sehr kontraststark und hatte außerdem eine spiegelnde Oberfläche – darauf reagieren echte Gamer allergisch. Bei der Messung der Reaktionszeit was es außerdem nicht übermäßig schnell. Im Sichttest bei Spielen und Videowiedergabe hatten wir aber nichts zu bestanden. Übrigens unterstützt das Medion Erazor X6816 Intels-Technik Wireless Display. Wenn Sie Ihren Fernseher mit einem passenden Adapter verbinden – etwa dem Belkin Screencast –, können Sie HD-Filme kabellos vom Notebook an den TV funken.

Helligkeit

194 cd/m²

Helligkeitsverteilung

75 %

Kontrast

304:1

Entspiegelung

gering

Glänzendes Gehäuse: Das bedeutet Putzarbeit

Auch beim Gehäuse-Design ist man von Spiele-Notebooks Aufregenderes gewohnt: Deckel, Handballenablage und Display-Rahmen des Aldi-Notebooks sind schwarz und glanzlackiert, Fingerabdrücke sammeln sich schnell und sichtbar an. Auch wenn Medion ein Mikrofaserputztuch als Abhilfe beilegt – die meisten Notebook-Hersteller sind von diesem Glanz-Design schon wieder abgekommen.

Unter Last unerträglich laut

Weniger ungewöhnlich für ein Spiele-Notebook: Unter Last zieht das Aldi-Notebook viel Leistung, wenn es an der Steckdose hängt – knapp 100 Watt. Doch beim Lüfter machen es selbst hochmotorisierten Spiele-Notebooks besser als das Medion Erazor X6816: Unter Last lärmte das Notebook mit knapp vier Sone – schwer erträglich. Zwar erwärmte sich das Medion-Notebook unter Last kaum, doch ein kühles Gehäuse kriegen andere Hersteller mit weniger Lüfterlärm hin.

Betriebsgeräusch: geringe /hohe Last

0,6 / 3,8 Sone

Stromverbrauch: Ruhe / Last / Bereitschafts-Modus / Aus

18,2 / 98,4 / 1,4 / 0,7 Watt


Letzter Kritikpunkt: Die Tastatur konnte nicht überzeugen. Beim Tippen störten ein schwammiger, unklarer Druckpunkt und die wackeligen Funktionstasten. Auch wegen des recht glatten Touchpad mit laut knackenden Tasten sollten Sie zu externen Eingabegeräte wie USB-Tastatur und –Maus greifen.

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