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Adobe Premiere Elements 2022 im Test

04.12.2021 | 19:10 Uhr |

Premiere Elements ist ein leistungsstarker Video-Editor, der kein Vermögen kostet. Das neue Upgrade auf 2022 bringt erwähnenswerte Neuerungen mit sich.

Premiere Elements ist sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Benutzer geeignet, da das Bearbeitungsprogramm sowohl benutzerfreundlich ist als auch leistungsstarke Werkzeuge für die Videobearbeitung bietet.

Das diesjährige Update auf die Version Elements 2022 ist zwar kein großer Schritt nach vorn. Es ist für den Preis zwischen 72 und 75 Euro bei Amazon ( PC-VersionMac-Version ) eine gute Option für Nutzer, die ihre Videos gerne in den sozialen Medien teilen und die eine präzise Videobearbeitung für Vlogs oder Geschäftspräsentationen suchen. Sie können sich auch direkt bei Premiere Elements ein Monatsabo für 23,79 € im Monat holen.

Benutzeroberfläche und Bearbeitungsmodi

Die Benutzeroberfläche von Premiere Elements ist so aufgebaut, dass sich der Anwender für eines der Bearbeitungsmodi entscheiden kann, diese sind für die unterschiedlichen Erfahrung-Standards kategorisiert. Der Schnellmodus erleichtert Anfängern den Einstieg, indem er mehrere Videos importiert und sie automatisch in einer einfachen Zeitleiste anordnet, die am unteren Rand des Bildschirms verläuft.

Der Expertenmodus bietet, wie der Name schon sagt, detailliertere Bearbeitungswerkzeuge, wobei die Zeitleiste mehrere Audio- und Videospuren enthält, mit denen Sie komplexere Bearbeitungen vornehmen können. Und wie Photoshop Elements verfügt es auch über einen geführten Bearbeitungsmodus, der Schritt-für-Schritt-Hilfen für gängige Aufgaben bietet, wie das Hinzufügen von Titeln zu Ihren Videos oder das Erstellen von Zeitraffereffekten.

Geführte Bearbeitungen

In dem neuen Update gibt es zwei neue geführte Bearbeitungen. Mit der Funktion "Animierte Überlagerungen" können Sie Überlagerungseffekte hinzufügen so z. B. fallenden Schnee, Blätter oder Konfetti für ein Hochzeitsvideo. Dies ist eine nützliche Option für viele Videoprojekte, aber selbst im geführten Bearbeitungsmodus ist diese Funktion noch etwas verwirrend.

Die Anweisungen im geführten Bearbeitungsmodus zeigen Ihnen, wie Sie die animierten Effekte auswählen und zu Ihrer Video-Timeline hinzufügen. Es gibt jedoch immer noch eine komplizierte Ansammlung von zusätzlichen Optionen, die nicht ganz so einfach gestaltet sind, z. B. der Mischmodi, die bestimmen, wie der Überlagerungseffekt auf Ihre Videoclips angewendet wird. Etwas mehr Klarheit und vielleicht sogar ein richtiges PDF-Handbuch wäre hier hilfreich.

Zuschneidung des Videos auf ein passendes Format.
Vergrößern Zuschneidung des Videos auf ein passendes Format.
© Adobe

Die zweite neue geführte Bearbeitung ist hingegen unkomplizierter. Damit können Sie die Schatten- und Lichtebenen in Ihren Videos anpassen, um die Sichtbarkeit zu verbessern. Die App kann die Ebenen automatisch verbessern oder der Nutzer kann die Beleuchtung mit einfachen Schiebereglern selbst verändern. Es gibt einen ähnlichen neuen Schieberegler, mit dem Sie Ihre Videodateien vergrößern oder verkleinern können, wenn diese zum Beispiel auf die Website für soziale Medien exportiert werden soll.

Es gibt auch andere neue Funktionen, die sehr auf soziale Medien ausgerichtet sind, obwohl es hier wieder etwas kompliziert wird. Mit Premiere Elements können Sie jetzt das Seitenverhältnis, die Höhe und Breite, von Videodateien ändern, sodass Sie kleinere, hochkante Videos für Instagram oder größere, breitformatige Videos für Facebook erstellen können. Dies funktioniert in Verbindung mit der neuen Auto-Reframe-Option, die das Video automatisch so bearbeitet, dass das Motiv in der Mitte des Bildes bleibt, während Sie das Seitenverhältnis anpassen. Diese Funktion ist leider nicht ganz so leicht umzusetzen.

Fazit:  

Premiere Elements ist optimal geeignet, um schnell kurze Videoclips zu schneiden. Aber auch wenn Sie ein leistungsfähiges Bearbeitungstools unter 100 € suchen, um mehrere Video-, Audio- und Grafikdateien zu bearbeiten, dann ist es immer noch einer der leistungsfähigsten Video-Editoren in diesem Preissegment.

Der Artikel erschien im Original zuerst bei unseren englischsprachigen Kollegen der Macworld UK und wurde ins Deutsche übersetzt.

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