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Gaming-Monitor mit Curved-Display: Acer Predator Z35 im Test

22.12.2016 | 15:02 Uhr |

Der Acer Predator Z35 ist ein riesiger Gaming-Bildschirm im 21:9-Format. Der 35-Zöller mit gebogenem Panel bietet eine Bildwiederholrate von 144 Hertz. Wie sich das Modell im Gaming-Einsatz schlägt, untersuchen wir in einem ausführlichen Test.

Der Acer Predator Z35 präsentiert sich im modernen Gaming-Design mit scharfen Kanten und roten Applikationen. Der wuchtige Gaming-Bildschirm steht auf einen sehr stabilen Aluminium-Fuß, der sich in der Höhe um 130 Millimeter verstellen lässt. Drehbar gelagert ist der Bildschirm allerdings nicht. Und mit knapp 1000 Euro auch nicht günstig. Dafür bietet das Spiele-Display ein stärker gekrümmtes Curved-Display (2000 zu 3800 Millimeter Radius).

TEST-FAZIT: Acer Predator Z35

TESTERGEBNIS (NOTEN)

Acer Predator Z35

Testnote

gut (2,41)

Preis-Leistung

teuer

Bildqualität (45%)

1,75

Bildschirmqualität (15%)

2,74

Ausstattung (15%)

4,25

Handhabung (10%)

2,45

Stromverbrauch (10%)

1,81

Service (5%)

3,02

Aufwertung

-

Abwertung

-

Der Acer Predator Z35 ist ein riesiger Gaming-Monitor mit einem gebogenen 35-Zoll-Bildschirm im 21:9-Format. Der Bildschirm liefert nicht die höchste Auflösung, überzeugt aber mit einer sehr guten Spiele-Performance. Dank der Bildrate von 144 Hertz und G-Sync-Unterstützung liefert der Gaming-Monitor auch bei schnellen Spielen eine flüssige und fehlerfreie Wiedergabe sowie ein direktes Spielgefühl. Diese Qualität hat aber auch ihren Preis, der Gaming-Monitor kostet rund 1000 Euro.

Pro

+ 21:9-Format

+ Curved 35-Zoll-Bildschirm

+ 144 Hertz Bildwiederholrate

+ G-Sync-Technik

Contra

- nicht drehbar gelagert

Bildschirme mit einem Breitwandformat von 21:9 erfreuen sich bei Gamern immer größerer Beliebtheit, vermitteln sie durch die breitere Darstellung doch einen besonders intensiven Spielgenuss. Der Acer Predator Z35 bietet dafür eine Bilddiagonale von 35 Zoll bei einer Auflösung von 2560 x 1080 Bildpunkten. Dies ist eine vergleichsweise niedrigere Auflösung als bei vergleichbaren Breitbild-Gaming-Monitore anderer Hersteller, die auf 3440 x 1440 Pixel setzen. Dafür schafft der Gaming-Monitor eine höhere Bildwiederholrate von 144 Hertz und unterstützt zudem die G-Sync-Technik, die Bildraten zwischen Bildschirm und Nvidia-Grafikkarten synchronisiert.

Vergleichstest Gaming-Monitore

Bildqualität

Nutzt man den Acer Predator Z35 mit seiner nativen maximalen Bildrate von 144 Hertz und der G-Sync-Technik macht das Spielen richtig Spaß. Der Gaming-Monitor zeigt dabei keinerlei Bildfehler, reagiert sehr schnell auf alle Eingaben und vermittelt dank des stärker gebogenen Panels ein gutes Eintauchen ins Spiel. Unterstützt wird das gute Gaming-Gefühl durch satte und neutrale Farben, hoher Helligkeit und eines starken Kontrasts. Nicht empfehlenswert - und auch nicht nötig - ist das Übertakten auf 200 Hertz. Hier schleichen sich deutliche Bildfehler - vor allem Schlierenbildung - in die Darstellung ein.

BILDQUALITÄT

Acer Predator Z35 (Note: 1,75)

Blickwinkelabhängigkeit: horizontal / vertikal

gut / gut

Bildschärfe DVI/HDMI

gut

Farblinearität / Farbraum

gut / gut

Maximale Helligkeit

249 Candela/m²

Helligkeitsverteilung

75 Prozent

Kontrast

2855 : 1

Reaktionszeit

4 Millisekunden

Ausstattung

Der Acer Predator Z35 besitzt die beiden fürs Spielen wichtigen Schnittstellen HDMI und Displayport. Fürs Profi-Gaming eignet sich allerdings nur der Displayport-1.2a-Eingang, der 144 Hertz Bildrate unterstützt, während der HDMI-1.4-Port nur maximal 60 Hertz liefert. Daneben gibt es immerhin vier USB-3.0-Ausgänge und zwei Stereo-Lautsprecher mit 9 Watt Leistung mit einer erstaunlich guten Sound-Qualität. An der Unterseite des Bildschirms sitzt mittig eine LED-Lichtleiste, die sich spieleabhängig einstellen lässt.

AUSSTATTUNG

Acer Predator Z35 (Note: 4,25)

Paneltyp / Seitenverhältnis

VA / 21 : 9

Anschlüsse

1 Displayport, 1 HDMI, 4 USB, 1 Audio-Buchsen analog

Extras

HDCP ja, Pivot nein, drehbar nein, höhenverstellbar ja, Farbtemperaturvorwahl ja, Lautstprecher ja, Webcam nein, Mikrofon nein, Sonstiges -

Handhabung

Das Bildschirmmenü des Acer Predator Z35 bietet viele auf den Spieleeinsatz zugeschnittene Einstellmöglichkeiten unter anderem auch einige Presets. Das Menü ist übersichtlich tabellarisch aufgebaut und lässt sich über Tasten, die an der rechten unteren Gehäuseseite liegen intuitiv nutzen. Während die USB-Ports gut zugänglich an der Gehäuserückseite liegen, ärgert die Lage der beiden Video-Zugänge. Sie liegen in einer tiefen Aussparung mittig an der Unterseite des Gehäuses. Um das Videokabel anzuschließen muss man den Bildschirm um- oder auf die Seite legen.

HANDHABUNG

Acer Predator Z35 (Note: 2,45)

Bedienbarkeit Menü

gut

Erreichbarkeit: Gerätetasten / Schnittstellen

gut / ausreichend

Handbuch

gut

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des Acer Predator Z35 liegt im Betrieb bei knapp unter 60 Watt - das ist objektiv nicht wenig. Durch die Größe des Bildschirms und der maximalen Helligkeit ist der Verbrauch aber als vergleichsweise moderat einzustufen. Im Standby-Modus sinkt der Strombedarf auf 0,8 Watt.

STROMVERBRAUCH

Acer Predator Z35 (Note: 1,81)

Betrieb

58,6 Watt

Standby

0,8 Watt

Aus

0,8 Watt

ALLGEMEINE DATEN

Acer Predator Z35

Testkategorie

TFT-Bildschirme

TFT-Bildschirme

Acer

Internetadresse von Acer

www.acer.de

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

999 Euro

Acers technische Hotline

0900/1002237

Garantiedauer des Herstellers

36 Monate

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