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Acer N30

11.05.2005 | 10:28 Uhr |

Acer N30

WERTUNG: 6,7
PREIS: ca. 250 Euro

PLUS: Preis, Größe, Gewicht, USB-Host, automatisches Backup
MINUS: Akkulaufzeit, wenig Speicher, kein VGA, nur SD, kein WLAN

Seit dem Test in Digital.World 5/2004 hat Acer den Preis für den N30 auf 250 Euro gesenkt. Damit ist das Bluetooth-Gerät der günstigste Pocket-PC im Testfeld. Bei dem Preis ist keine Top-Ausstattung möglich. Der N30 bietet kein VGA-Display, WLAN oder einen zusätzlichen Compact-Flash-Slot. Daher rühren auch die handlichen Maße, die nur der Ipaq RZ1710 unterbieten kann. Acer hat statt einer Intel-CPU einen günstigen Samsung-Prozessor eingebaut. Der zeigt trotz einer Taktrate von nur 266 MHz im Zusammenspiel mit dem älteren Betriebssystem Windows Mobile 2003 eine passable Leistung. Schwächen offenbart der Akku mit einer Laufzeit von nur knapp über vier Stunden. Ein automatisches Backup sichert die Daten, sobald die Akkukapazität unter 30 Prozent fällt. Da im ROM nur 2 MB nutzbar sind, müssen größere Backups auf einer SD-Karte landen. Eine weitere Speichermöglichkeit eröffnet der beiliegende USB-1.1-Adapter. Hier lässt sich beispielsweise ein USB-Stick anschließen, der daraufhin im Datei-Explorer als Festplatte erkannt wird.

Asus My Pal A730

WERTUNG: 7,8
PREIS: ca. 450 Euro

PLUS: VGA-Display, Steckplätze für Compact Flash und SD, automatisches Backup
MINUS: Miserable Akkulaufzeit, kleiner Speicher, kein WLAN

Mit rund 450 Euro ist der My Pal A730 das günstigste unter den Geräten mit VGA-Bildschirm. Das Display ist auch das Highlight des Asus. Selbst grafisch anspruchsvolle Spiele glänzen mit einer brillanten Optik, laufen sonst aber zu langsam. Die Performance der 520-MHz-CPU hinkt der vergleichbaren Konkurrenz etwas hinterher. Die Ausstattung hält ohne WLAN und einem nutzbaren Speicher von nur 45 MB RAM beziehungsweise 19 MB ROM nicht mit den Top-Geräten mit. Eine WLAN-Variante mit größerem Speicher bietet Asus für 500 Euro an. Die mit der 1,3-Megapixel-Kamera aufgenommenen Fotos und Videos sind für Pocket-PC-Verhältnisse nicht schlecht. Allerdings sind optimale Lichtverhältnisse zwingend erforderlich. Die Kameraleuchte ist ziemlich schwach und macht sich selbst bei Nahaufnahmen kaum bemerkbar. Auf Wunsch sichert das automatische Backup wichtige Daten bei zu niedrigem Akkustand auf eine Speicherkarte. Das ist eine äußerst sinnvolle Einrichtung, da der Akkudauertest mit nur 173 Minuten das zweitschlechteste Ergebnis im gesamten Testfeld ablieferte.

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