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AVM Streaming Stick - weitere Details

21.09.2009 | 12:05 Uhr |

AVM Streaming Stick am digitalen Bilderrahmen
Vergrößern AVM Streaming Stick am digitalen Bilderrahmen
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Verbindung und Geschwindigkeit
Anschießend verbindet man den WLAN-Stick mit dem PC oder einem anderen Gerät, etwa der MP3-fähigen Stereoanlage oder einem digitalen Bilderrahmen. Der WLAN-Stick gibt sich als normaler USB-Speicherstick zu erkennen und gewährt Lesezugriff auf die Dateien, die eigentlich nur auf dem echten USB-Speichermedium vorhanden sind, das an die Fritzbox angeschlossen ist. Im Test klappte das problemlos. Die Übertragungsrate lag zwischen 0,6 und 1,0 MByte/s (= 4,8 bis 8 MBit/s). Etwas merkwürdig verhielt sich der Stick, wenn wir Daten auf dem an die Fritzbox angeschlossenen Speicher über die ebenfalls aktive Verzeichnis-Freigabe löschten. Diese waren anschließend über den Streaming-Stick weiterhin abrufbar - auch wenn wir ihn ab- und wieder ansteckten. Auch neu hinzugekommene Dateien wurden nicht erkannt. Erst nachdem der Speicher mit der Fritzbox neu verbunden wurde, hatte der Spuk ein Ende.

Alternative Datenquellen
Statt auf einen an die Fritzbox angeschlossenen USB-Speicher kann der Streaming-Stick auch auf die Inhalte einer Online-Festplatte zugreifen. Diese muss dazu das WebDAV-Protokoll unterstützen. Die Konfiguration erfolgt über die Fritzbox. Eine dritte Möglichkeit ist der Zugriff auf ein UPnP-Netzwerkgerät ("Medienserver") im Heimnetz.

Suche nach dem idealen Standort
Mit zunehmender Entfernung zur Fritzbox sinkt natürlich die Übertragungsrate, bis sie irgendwann ganz zusammenbricht. Wenn beide Geräte nicht gerade im selben Raum stehen, sollten Sie also zuerst einmal prüfen, wie hoch die WLAN-Signalstärke am ausgewählten Standort ist. Dazu stecken Sie am Besten den Fritz WLAN USB-Stick, bevor die ihn zum Streaming-Stick umfunktionieren, an ein Notebook und stellen es an die gewünschte Stelle. Über das AVM-Tool im Systray und über die Windows-eigene Statusanzeige der "Drahtlosen Netzwerkverbindung" können Sie die Feldstärke ablesen. Da sich die Anzeige laufend aktualisiert, hilft sie Ihnen auch dabei, gegebenenfalls einen anderen Standort zu finden.

Blick in die Zukunft
Momentan befindet sich die Streaming-Stick-Firmware wie gesagt noch in der Beta-Phase. Wir werden sie einem erneuten Test unterziehen, sobald sie den Final-Status erreicht hat. Bis dahin sollen laut AVM interessante weitere Funktionen hinzukommen - etwa der Zugriff auf Internetradios. Dazu werden dem Wiedergabegerät wahrscheinlich MP3-Dateien vorgegaukelt - technisch durchaus denkbar.

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