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3D-Leistung

14.06.2007 | 16:20 Uhr |

Die Tests des Geforce 8400M G, des Geforce 8400M GS des Geforce 8600M GS und des Geforce 8600M GT führten wir mit unseren Standard-Benchmarks durch: 3D Mark06, Far Cry und F.E.A.R. Wie sich die Grafikchips unter DirectX 10 schlagen, können wir noch nicht beurteilen: Es gibt noch keine Spiele, die die neue 3D-Schnittstelle nutzen - nur Demos. Immerhin sind schon einige Titel angekündigt: Die DX10-Spiele Crysis, Supreme Commander, Unreal Tournament 2007 und Hellgate: London sollen im September in Deutschland erscheinen.

3D Mark 06

Der neue 3D Mark 07 soll Gerüchten zufolge nur noch DirectX 10 unterstützen. Aber auch auf diesen Benchmark muss man noch warten. Wir testen deshalb mit 3D Mark06: Der Geforce 8400M GS ist hier mehr als doppelt so schnell wie der Geforce 7400 – sowohl im Gesamtergebnis, in das auch die Prozessorleistung eingeht, wie auch in den beiden Shader-Tests, die nur die Grafikleistung berücksichtigen. Der Geforce 8400M G holt immerhin noch rund 50 Prozent Vorsprung heraus.

Update : Die beiden Modelle aus der 8600er-Familie können sich deutlich vom Geforce 8400 absetzen. Der 8600M GT schmeckt mit 3371 Punkten sogar an den High-End-Chip Geforce Go 7900GS heran, der auf 3766 Punkte kommt. Der Geforce Go 8600M GS überflügelt mit 2749 Punkten den Geforce Go 7700, der 2590 Punkte schafft.

3D Mark 06

Gesamtergebnis

SM 2.0

SM 3.0

Geforce 8600M GT

3371

1340

1198

Geforce 8600M GS

2749

1066

1022

Geforce Go 7700

2590

1024

919

Geforce Go 7600

2003

768

717

Geforce 8400M GS

1645

589

596

Geforce 8400M G

1026

368

355

Geforce Go 7400

692

249

236

Geforce Go 7300

646

237

214

Wie sehr Vista die 3D-Leistung bremst, wird deutlich, wenn man die Ergebnisse der Geforce 8M-Familie unter Vista mit dem Geforce Go 7400 und Geforce Go 7600 unter Windows XP vergleicht. Dann verlieren der Geforce 8400M G und der Geforce 8400M GS rund 20 bis 30 Prozent ihres Vorsprungs gegenüber dem Geforce Go 7400, der Geforce Go 7600 bleibt für den Geforce 8400M GS in weiter Ferne.

3D Mark 06

Gesamtergebnis

SM 2.0

SM 3.0

Geforce 8400M G

1026

368

355

Geforce 8400M GS

1645

589

596

Geforce Go 7400

692

249

236

Geforce Go 7400 (unter Win XP)

806

302

266

Geforce Go 7600 (unter Win XP)

2003

768

717

Far Cry

Bei Far Cry, einem nicht mehr ganz frischen, aber grafisch immer noch anspruchsvollen Spiel, reicht es für den Geforce 8400M G erst bei der Auflösung 1024 x 768 und mittlerer Qualitätsstufe für flüssiges Spielen. Mit dem Geforce 8400M GS läuft Far Cry auch in den besten Einstellungen (maximale Auflösung, maximale Qualitätsstufe) flüssig. Alternativ kann man auch die Qualitätsstufe im Spiel auf „Mittel“ zurückstellen und dafür vierfache Kantenglättung aktivieren – dann schafft der Geforce 8400M GS immerhin noch 29 Bilder pro Sekunde.

Update: Den Geforce 8600M GT stellt Far Cry nicht vor Probleme - selbst mit aktivierter Kantenglättung (4fach) erreicht er locker spielbare Bildraten. Damit hat er selbst in höheren Auflösungen bis 1680 x 1050 Reserven für maximale Effekte und Kantenglättung.

Bis zu einer Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten liefert auch der Geforce 8600M GS spielbare Bildraten über 30 Bilder/Sekunde. Auch mit aktivierter vierfacher Kantenglättung schafft er 36 Bilder pro Sekunde. Bei 1440 x 900 Bildpunkten liegt er ohne Kantenglättung noch über 30 Bildern pro Sekunde, mit vierfacher Kantenglättung darunter.

Far Cry

1280x800
Maximale Qualität + Kantenglättung

1280x800
Maximale Qualität

Geforce 8600M GT

40

66

Geforce 8600M GS

36

51

Geforce 8400M G

nicht getestet

20

Geforce 8400M GS

nicht getestet

37

Auch hier bringt der Vergleich zwischen Vista und XP die Bremswirkung des neuen Betriebssystems zutage: Der Geforce 8400M GS liegt dann nur auf dem Niveau des Geforce Go 7400 unter XP, der Geforce 8400M G liegt deutlich zurück und ist sogar langsamer als der Geforce Go 7300.

Far Cry

1280x1024 Maximale Qualität

1024x768 Maximale Qualität

Geforce 8400M G

20

25

Geforce 8400M GS

37

45

Geforce Go 7400 (unter Win XP)

31

38

Geforce Go 7300 (unter Win XP)

26

31

F.E.A.R.

Beim effektreichen Grusel-Shooter F.E.A.R. erreicht der Geforce 8400M GS bei 1280 x 800 Bildpunkten bei mittlerer Qualitätsstufe noch flüssige Bildraten. Man schraubt aber besser die Auflösung auf 1024 x 768 herunter, um im Spiel noch Leistungs-Reserven zu haben.

Für den Geforce 8400M G ist alles oberhalb der niedrigen Qualitätseinstellungen zu anstrengend: Erst bei der dann recht schmucklosen Bildqualität lässt sich ruckelfrei spielen.

Update: Besonders interessant beim Geforce 8600M GT und beim Geforce 8600M GS ist die Frage: Sind sie auch schnell genug, um aktuelle und besonders grafikintensive Spiele in voller Pracht zu zocken? Die Antwort: Fast.

Der Geforce 8600M GT schaffte bei F.E.A.R. im Maximalmodus keine spielbaren Bildraten. Erst wenn wir die Auflösung auf 1024 x 768 reduzierten, erreichte das Zepto-Notebook 30 Bilder pro Sekunde. Für flüsiges Spielen muss man an der Effektschraube drehen: In der Qualitätseinstellung "Hoch" schoß der Geforce 8600M GT mit 50 Bildern pro Sekunde durchs Ziel. In dieser Einstellung nutzt F.E.A.R. keine Kantenglättung, die Effekte sehen aber immer noch beeindruckend aus. Damit dürfte der Geforce 8600M GT auch für höhere Auflösungen bis 1680 x 1050 noch Reserven haben.

In der maximalen Qualitätseinstellung von F.E.A.R. packte der Geforce 8600M GS dagegen nicht einmal die XGA-Auflösung 1024 x 768. Schraubt man die Effekte auf "Hoch" herunter, sind bei 1280 x 800 immerhin noch 36 Bildpunkte drin.

F.E.A.R.

1280x800
Maximale Details

1024x768
Maximale Details

1280x800
Hohe Details

1024x768
Hohe Details

1280x800
Mittlere Details

1024x768
Mittlere Details

Geforce 8600M GT

25

30

50

61

nicht getestet

nicht getestet

Geforce 8600M GS

22

25

36

43

nicht getestet

nicht getestet

Geforce 8400M G

16

20

nicht getestet

nicht getestet

18

22

Geforce 8400M GS

11

16

nicht getestet

nicht getestet

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