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3D-Filme: Eindrucksvoll, aber nicht perfekt

04.02.2011 | 12:15 Uhr |

Alle Fernseher boten beim Blick von der Seite schwachen Kontrast und flaue, teilweise falsche Farben – bis auf die Panasonics. Die wiederum waren zu dunkel, um ihre gute Bildqualität auch tagsüber zur Geltung zu bringen. Schade, denn sie boten die beste TV-Bildqualität – je schlechter die Signale, desto größer ihr Vorsprung. Selbst analoge Programme und DVB-T wirkten ganz manierlich. Bei HDTV schrumpfte der Vorsprung, die Samsung- und Sony-Modelle zogen mit den Panasonics gleich.

Bei DVDs zeigte der LG ein leichtes Flimmern, bei ihm und dem Sharp traten gelegentliche Bewegungsunschärfen auf. Halbbilder (576i) konnte das Samsung-Duo am besten verarbeiten. Bei Blu-rays (24p) lieferten besonders Philips und Panasonic gestochen scharfe und stabile Bilder, auch bei langsamen Schwenks oder schnellen Bewegungen.

Im 3D-Betrieb beeindruckten die räumlichen Effekte, trotz der lästigen Schwächen: Der Raum muss gut abgedunkelt werden, und hält man den Kopf nicht gerade, gibt es Flimmern und Geisterbilder. Die störten besonders beim LG und gelegentlich bei den Samsungs. Die 3D-Brillen von Philips und Sharp reduzierten spürbar Farben und Kontrast. Die besten 3D-Bilder zeigten die beiden Sony-Modelle, hier flimmerten die Bilder am wenigsten. Die 3D-Bilder der Panasonic-Geräte boten ebenfalls satte Farben und guten Kontrast, waren aber deutlich zu dunkel.

Der Fernsehton der Kandidaten klang so, wie Fernseher eben klingen: mittenbetont, bei höheren Lautstärken etwas blechern. Die schmale Bauweise der Geräte lässt kaum Platz für gut klingende Lautsprecher.

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