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EFI & mehr: Die geplanten Verbesserungen im SP 1 für Vista

09.07.2007 | 09:05 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Wie Foley der internen Microsoft-Quelle entlocken konnte, wird das Service Pack 1 für Windows Vista vor allem Bugfixes enthalten und nur wenige neue Funktionen mit sich bringen. Neben den bereits bekannten Änderungen an der Desktop-Suche wird auch an der Performance des Betriebssystems gefeilt.

So soll das Kopieren von Dateien und das Herunterfahren des Rechners beschleunigt werden. Außerdem soll die Transferperformance und CPU-Auslastung bei DMA verbessert werden und Vista unterstützt künftig ExFat, ein Dateiformat für Flash-Speicher.

Hinzu kommen sollen außerdem Verbesserungen bei der Bitlocker-Funktion, die künftig nicht nur ganze Vista-Verzeichnisse verschlüsseln kann, sondern auch einzelne Ordner. Zusätzlich soll Windows Vista 64-Bit auch in der Lage sein, über EFI (Extensible Firmware Interface) zu booten.

Was an den Gerüchten dran ist, bleibt abzuwarten. Ein Erscheinen des Service Pack 1 Beta für Windows Vista in der kommenden Woche und der finalen Version im November würde bedeuten, dass die Beta-Phase für das SP 1 enorm kurz ausfallen würde. Und nicht nur das: Es würde auch bedeuten, dass Microsoft im Hintergrund und ohne großes Tammtamm bereits mehr Zeit in die Entwicklung des SP1 hineingesteckt hat, als es öffentlich zugegeben wurde. Es ist noch nicht so lange her, da hatte Microsoft sogar behauptet, es gäbe gar keine Pläne für ein SP1. Diese Strategie hat immerhin einen Vorteil: Sie nimmt den öffentlichen Druck von den Entwicklern und lässt ihnen die Ruhe, ihre Arbeit zu machen.

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