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iPhone kann mit manipuliertem Ladegerät in 60 Sekunden gehackt werden

01.08.2013 | 17:05 Uhr |

Drei Hackern der Georgia Tech ist es gelungen, Apples iPhone und iPad in nur einer Minute über ein verändertes Ladegerät mit Malware zu infizieren.

Im Rahmen der Black Hat Konferenz haben Forscher der Georgia Tech eine Möglichkeit demonstriert, mit der jedes iOS-Gerät über ein manipuliertes Ladegerät gehackt werden kann. Dafür muss das Standard-Ladegerät mit dem Mini-PC BeagleBoard verbunden werden. Nach dem Anschluss an ein iPhone erfolgt automatisch der Angriff auf das Smartphone.

Als Beispiel wählten die Hacker die Facebook-App , die nach wenigen Sekunden durch eine verseuchte Version ersetzt wurde. Für den Nutzer wird dies kaum sichtbar, die neue App verfügt über das gleiche Icon und befindet sich an der gleichen Stelle wie die Original-Anwendung.

Doch auch weitere Angriffe seien möglich, beispielsweise das Erstellen von Screenshots bei der Passworteingabe. Der Zugriff sei auf allen iOS-Geräten möglich, unabhängig von der verwendeten Systemsoftware. Sogar ältere Entwickler-Versionen von iOS 7 bieten keinen Schutz.

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Apple wurde bereits über die Sicherheitslücke in Kenntnis gesetzt. Spätestens zur Veröffentlichung von iOS 7 im Herbst will der Hersteller die Schwachstelle ausmerzen.

Das neue iPhone 5 ist im Vergleich zum Vorgänger größer, leichter und dünner geworden. Außerdem punktet es mit einem tollen Display, LTE und mit der neuen Betriebssystem-Version iOS 6. Wie das Apple-Smartphone in unserem Test abgeschnitten hat und wie es sich im Direktvergleich mit dem Samsung Galaxy S3 schlägt, erfahren Sie in diesem Video. Viel Spaß beim Anschauen!

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